Umsatzsteuer in Österreich 2020 – UID beantragen – Vorsteuer/Vorsteuerabzug

Der Sprung in die Selbstständigkeit ist sicher eine der spannendsten Herausforderung im beruflichen Leben. Bevor es jedoch ans Geld verdienen geht, stehen jedoch erst einmal die verschiedensten Gänge zu Behörden und Institutionen an.

Neben der Beantragung einer Gewerbeerlaubnis bei einer genehmigungspflichtigen Tätigkeit und der Klärung von Fragen zur Sozialversicherung steht selbstverständlich auch der Gang zum Finanzamt auf dem Plan.

Einkommenssteuer & Umsatzsteuer 2020 in Österreich

Tipp: Lassen Sie sich beraten
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Schliesslich muss man als Selbstständiger wie jeder andere Arbeitnehmer auch Einkommenssteuer bezahlen.

Neben der Einkommensteuer und anderen Steuerarten ist zudem die Umsatzsteuer eines der wichtigsten Themen für Selbstständige, denn regelmäßig unterliegen Warenlieferungen aber auch Dienstleistungen eines Unternehmens, die an andere Unternehmen oder Privatpersonen erbracht werden und für die eine Rechnung ausgestellt wird der Umsatzsteuer.

Aufgrund dessen, dass die Umsatzsteuer immer der Endverbraucher zu tragen ist, hat der Selbstständige neben der Pflicht die von Kunden erhaltende Umsatzsteuer an das Finanzamt abzuführen aber auch die Möglichkeit die an Vor-Lieferanten zu zahlende Umsatzsteuer vom Finanzamt zurückzufordern.

Wieviel Prozent umsatzsteuer muss man zahlen?

In Österreich beträgt die Umsatzsteuer 20% im Allgemeinen, einen ermäßigten Steuersatz von 13 % gibt es beispielsweise für den Eintritt bei Sport-Events und weiteren Ausnahmen.

Was ist die Vorsteuer?

Hierbei spricht man von der abzugsfähigen Vorsteuer, die dem Finanzamt gegenüber geltend gemacht werden kann. Das geschieht normalerweise so, dass die vereinnahmte Umsatzsteuer von Kunden mit der an die Vor-Lieferanten gezahlten Umsatzsteuer verrechnet werden kann und der Differenzbetrag dem Finanzamt gemeldet wird. Je nachdem, ob sich für den laufenden Monat eine Nachzahlung oder eine Rückforderung ergibt, muss der Betrag dann an das Finanzamt abgeführt werden oder er wird vom Finanzamt erstattet.

Die Umsatzsteuer bzw. Vorsteuer bezieht sich allerdings nur auf Waren und Dienstleistungen, die innerhalb Österreichs geliefert werden.Für den grenzüberschreitenden Verkehr von Waren und Dienstleistungen zwischen Unternehmen gelten andere Regelungen.

Welche Umsatzsteuersteuersätze gelten bei verschiedenen Leistungen?

Der normale Umsatzsteuersatz beträgt in Österreich 20%. Seit der letzten Steuerreform zum 01.01.2016 gibt es daneben einen nunmehr einheitlichen ermäßigten Steuersatz von 13% bei der Lieferung und Leistung bestimmter Waren bzw. Dienstleistungen. Bis 2015 galten bei ermäßigt zu besteuernden Umsätzen zum Teil verschiedene Steuersätze zwischen 10% und 12%.

Ermäßigte Umsatzsteuer

Der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 13% wird zum Beispiel angewandt in der Landwirtschaft bei der Lieferung von bestimmten Tieren, Pflanzen oder Dünger, im Beherbungs-Gewerbe, für den Eintritt bei Sportveranstaltungen sowie bei Musik- und Theater- oder Filmaufführungen, beim Eintritt in Schwimm- oder Thermalbäder, bei der Lieferung von Kunstgegenständen, beim Verkauf von Flugtickets für die Beförderung von Passagieren.

Welche Vorschriften gelten bei Lieferungen ins bzw. Bestellungen aus dem Ausland?

So ist zum Beispiel in Art 6 Abs 1 und Abs 2 des Umsatzsteuergesetzes bestimmt, das Waren oder Dienstleistungen die von Unternehmen aus dem Ausland geliefert, also importiert werden, oder Waren bzw. Dienstleistungen die an Unternehmen in das Ausland geliefert, also exportiert werden, jeweils von der Umsatzsteuer befreit sind. Wichtig ist, dass es sich hierbei um eine innergemeinschaftliche Lieferung bzw. Sendung, also um eine Warenlieferung bzw. -sendung innerhalb der Europäischen Union handelt, die dem freien europäischen Waren- und Dienstleistungsverkehr unterliegen. Das bedeutet das wenn ein Unternehmer wenn er Waren bzw. Dienstleistungen ins EU-Ausland liefert keine Umsatzsteuer auf den Preis aufschlagen darf, andererseits aber auch keine Vorsteuer vom Finanzamt erstattet werden kann, das vom ausländischen Lieferanten aus der Europäischen Union auch keine Umsatzsteuer berechnet werden darf.

Dabei zu beachten ist allerdings, dass die Ware bzw. Dienstleistung auch tatsächlich in das Ausland bzw. vom Ausland ins Inland verbracht werden muss. Dies ist dem Finanzamt anhand von entsprechenden Belegen nachzuweisen. Gelingt dem Unternemer das nicht, haftet er bei Lieferungen für die Umsatzsteuer und muss diese aus eigener Tasche nachentrichten. Problematisch kann das zum Beispiel werden, wenn der Kunde nur vorgetäuscht hat, seinen Sitz im Ausland zu haben. Auf der anderen Seite kann der Unternehmer sich allerdings darauf berufen, dass er in gutem Glauben bezüglich des Sitzes des Kunden gehandelt hat.

Was gilt für Lieferungen an Privatpersonen mit Sitz im Ausland?

Für Lieferungen von Waren an Privatpersonen in das Ausland sieht gelten wiederum andere Bestimmungen. Hier muss sehr wohl Umsatzsteuer auf den Preis aufgeschlagen werden. Allerdings bestehen auch Ausnahmen, zum Beispiel bei neuen Kraftfahrzeugen die auch Umsatzsteuerfrei an Privatpersonen innerhalb der europäischen Union geliefert werden können. Natürlich kommen auch Fälle vor, bei den im Ausland sitzende Privatpersonen Gegenstände oder Dienstleistungen an österreichische Unternehmen liefern. Hierbei kommt jedoch nie ein Vorsteuerabzug zum Tragen, da Privatpersonen als Nicht-Unternehmen keine Umsatzsteuer auf einen Preis aufschlagen dürfen.

Was hat es mit der UID Nummer auf sich?

Jedes Unternehmen, dass Waren oder Dienstleistungen in das EU-Ausland exportiert und umgekehrt aus dem Ausland importiert, benötigt eine sogenannte Unsatzsteuer-Identifikationsnummer (UID). Privatpersonen, die im Ausland Gegenstände erwerben benötigen dagegen keine UID. Diese ist ausschliesslich für Unternehmen vorgesehen.

Wie erhalte ich eine UID Nummer?

Normalerweise wird die UID bereits von Amtswegen im Zuge der Vergabe der Steuernummer bei der Unternehmensgründung vom Finanzamt erteilt.
Wenn ein Unternehmen im Einzelfall noch über keine UID verfügt, weil es beispielsweise bislang nur innerhalb Österreichs Waren bzw. Dienstleistungen geliefert und auch nur aus Österreich bezogen hat, muss es dann eine UID beantragen, wenn erstmalig ein Umsatz mit einem anderen Unternehmen innerhalb der Europäischen Union zustande kommt.

UID Nummer beantragen – Ablauf

Die Beantragung erfolgt dann mit dem sogenannten Formular U 15, dass auf der Seite des Bundesministeriums der Finanzen www.bmf.gv.at zur Verfügung steht. Die Beantragung kann bequem online erfolgen, in dem das Unternehmen seine Daten wie Firma, Sitz usw. ausfüllt und absendet. Daneben kann das Formular auch ausgedruckt und per Post zum Finanzamt gesandt werden. Die UID wird dann mit der Post zugesandt. Neben der Neubeantragung der UID kann es auch vorkommen, dass ein Unternehmer seine UID nicht mehr kennt, der Abruf einer bereits vergebenen UID kann ebenfalls online auf der Seite des BMF erfolgen.

Kann die UID-Nummer durch das Finanzamt verweigert werden?

Immer mal wieder kommt es vor, dass das Finanzamt sehr lange für die Vergabe der UID-Nummer benötigt oder sie schlimmstenfalls gar nicht erteilt. Gründet jemand sein Unternehmen in Österreich, so kontrolliert das Finanzamt, ob eine unternehmerische Tätigkeit zugrunde liegt oder nicht doch ein verstecktes Dienstverhältnis vorherrscht.

Schwierig wird es dann, wenn der Neuunternehmer nur einen einzigen Kunden hat, keine eigenen Produktionsmittel besitzt oder sich zeitlich stark nach seinem Auftraggeber richten muss und sich in dessen Betriebsablauf einfügt. Nur wenn ganz klar erwiesen ist, dass es sich um eine unternehmerische Tätigkeit handelt, stimmt das Finanzamt der Vergabe einer UID-Nummer zu.

Welche Vorteile bringt eine UID-Nummer?

Mit der Vergabe der UID sollen mehrere Ziele erreicht werden. Zum einen dient sie als Nachweis, darüber, dass es sich bei innergemeinschaftlichen Waren- und Dienstleistungsverkehren um Umsätze zwischen Unternehmen und nicht etwa privaten Personen handelt und zweitens dient sie als Indiz dafür dass der Empfänger bzw. Besteller der Waren- bzw. Dienstleistungen seinen Sitz in einem Land der europäischen Union hat und somit die Berechtigung fü die Befreiung von der Umsatzsteuerpflicht im Rahmen des europäischen Freihandels gegeben ist. Denn auch in allen anderen Ländern der europäischen Union werden nach gleichen Schema Umsatzsteuer-Identifaktionsnummern an Unternehmen vergeben, wenn sie Umsätze mit andere Unternehmen machen, die in einem andern europäischen Land ihren Sitz haben.

Aufbau der Nummer

Die UID Nummer ist ist aus 9 Stellen mit dem vorangehenden Zusatz AT zusammengesetzt. Danach folgt ein U für Umsatzsteuer sowie eine eindeutig auf jedes Unternehmen zuordenbare achtstellige Zahl, Beispiel: ATU12345678. Wegen der ersten drei Buchstaben wird die UID auch landläufig als ATU – Nummer bezeichnet.

Jedes Land der Europäischen Union hat bezüglich der ersten beiden Buchstaben sein eigenes Länderkürzel, etwa DE für Deutschland oder GB für Großbritannien. Bei den UID’s einiger Länder, aber nicht aller, kommt ebenso ein dritter oder vierter Buchstabe zum Tragen. Die Anzahl der Zahlen für die eindeutige Identifizierung eines bestimmten Unternehmens bewegt sich derzeit zwischen 5 und 12 Stellen kann. Die Anzahl der Zahlen kann aber in einigen Ländern auch variieren.

Die UID Nummer darf jedoch nicht verwendet werden, wenn ein Unternehmer eine Ware oder eine Dienstleistung von einem Unternehmen im europäischen Ausland erwirbt und diese ausschliesslich für private Zwecke verwendet.

Dem Geschäftspartnern im europäischen Ausland ist also für die Steuerbefreiung immer die UID Nummer zu nennen. Daneben sind auf Betellungen und Rechnungen immer die genauen Firmendaten, so wie sie beim Finanzamt registriert sind zu nennen, also Name oder Firma sowie die Anschrift. Umgekehrt muss der ausländische Geschäftspartner mit Sitz in der EU die Daten genauso zur Verfügung stellen. Sollten Fehler erkennbar sein und sich diese in der Kommunikation mit dem ausländischen Geschäftspartner nicht beheben lassen, ist dies umgehend dem Finanzamt zu melden und zu klären, wie mit dem Umsatz buchhalterisch weiter verfahren werden kann.

Die UID Nummer muss aber auch bei Lieferungen von Waren oder Dienstleistungen innerhalb Österreichs mit einem Wert von über 10.000 Euro immer auf der Rechnung vermerkt werden. Umgekehrt hat ein Zulieferer mit Sitz in Österreich seine UID Nummer immer auf der Eingangsrechnung zu vermerken.

Die innergemeinschaftlichen Umsätze sowie die Umsätze über 10.000 Euro sind dem Finanzamt gegenüber jeden Monat mit dem Formular U14 bzw. U15, welche ebenso auf der Webseite des BMF zur Verfügung stehen zu melden.

Wenn die Voraussetzungen, für die Verwendung einer UID Nummer wegfallen, beispielsweise, wenn die selbständige Tätigkeit eingestellt wurde, ist dies dem Finanzamt gegenüber innerhalb eines Monats anzuzeigen. Von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, hat die Meldung der innergemeinschaftlichen Umsätze online auf der Seite des BMF zu geschehen.

Lieferung bzw. Bestellung von Waren- und Dienstleistungen in bzw. aus Nicht-EU Ländern aus?

Anders sieht es wiederum aus, wenn es sich um Importe bzw. Exporte aus bzw. in Länder handelt, die nicht Mitglied der Europäischen Union sind. Hier können auf die unterschiedlichsten Waren Zölle und die sogenannte Einfuhrumsatzsteuer erhoben werden. Die Einfuhr- Umsatzsteuer ist dabei abhängig von der Art der Waren und von dem Land aus welchem diese stammen. Normalerweise beträgt die EUSt jedoch ebenso 20 %, wie die Umsatzsteuer, für einige Waren und bestimmte Herkunftsländer kann jedoch ein ermäßigter Steuersatz gelten.

Sollen die aus dem Nicht-EU-Ausland bezogenen Waren zum Verkauf in Österreich angeboten werden, muss auf den Warenwert ebenso die Umsatzsteuer aufgeschlagen werden. Im Rahmen der monatlichen Abrechnung der Umsatzsteuer und der abzugsfähigen Vorsteuer kann die bezahlte Einfuhrumsatzsteuer dann ebenso wie die normale Vorsteuer zur Rückforderung beim Finanzamt angesetzt werden.

Wie Umsatzsteuer berechnen?

Die Berechnung der Umsatzsteuer lässt sich durch eine einfache Prozentrechnung durchführen. Weiters gibt es für die Berechnung der Umsatzsteuer verschiedene kostenlose Rechner im Internet, die die Eingabe des jeweiligen Umsatzsteuer-Satzes ermöglichen und rasch ein Ergebnis liefern.

Wichtig: Informieren Sie sich vorab ob für die jeweilige Leistung der volle Umsatzsteuer-Betrag/Satz zu zahlen ist oder ob ein Spezialfall in Form einer ermäßigten Umsatzsteuer vorliegt. Für Details können Sie sich auch an die WKO oder das Finanzamt wenden. Für Details zu Fragen “Wie Umsatzsteuer verbuchen?”, “Wie viel Umsatzsteuer muss ich zahlen?” und ähnlich sollten Sie sich als Unternehmen von einem Steuerberater informieren lassen.

Was ist die Umsatzsteuervoranmeldung?

Diese wird vom jeweiligen Unternehmen an das Finanzamt durchgeführt. Diese muss entweder monatlich oder vierteljährlich abgegeben werden, abhängig von den jeweiligen Umsätzen. Die Details gibt es im Artikel auf https://www.bmf.gv.at/steuern/selbststaendige-unternehmer/umsatzsteuer/ust-voranmeldung-erklaerungspflicht-veranlagung.html#Umsatzsteuervoranmeldung inklusive aktuellen Beispielen zum Nachlesen.

Wer ist umsatzsteuerbefreit?

Eine Befreiung von der Umsatzsteuer gibt es im Rahmen der Kleinunternehmerregelung in Österreich. Hierbei gilt jedoch zu beachten dass es sich sich um eine unechte Befreiung handelt. Dies bedeutet, dass von den Einnahmen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt bezahlt werden muss, andererseits ist es auch nicht gestattet, Vorsteuer von den jeweiligen Ausgaben abzuziehen. Als Kleinunternehmer gilt ein Unternehmen welches seinen Sitz in Österreich hat und die Umsatzgrenze von 30.000 € jährlich nicht überschreitet. Einen umfangreichen Ratgeber mit Details zur Umsastzsteuer bei Kleinunternehmen und zur Kleinunternehmerregelung hat die WKO unter https://www.wko.at/Content.Node/Service/Steuern/Umsatzsteuer/Allgemeines-zur-Umsatzsteuer/ust_Kleinunternehmerregelung.pdf zum Nachlesen veröffentlicht.

Wem gehört die Umsatzsteuer Identifikationsnummer?

Sollten Sie eine UID Nummer prüfen wollen, ist dies kostenlos über den Web-Service MwSt-Informationsaustauschsystem (MIAS) auf der Webseite http://ec.europa.eu/taxation_customs/vies/?locale=de möglich.Es ist beispielsweise empfehlenswert die UID-Nummern ihrer Kunden/Partner Firmen zu prüfen, bevor Sie eine Rechnung ausstellen oder bezahlen, damit hier keine Fehler unterlaufen.

Umsatzsteuervoranmeldung was Ausfüllen

Um die Frage “Umsatzsteuererklärung – Was soll ich ausfüllen?” korrekt beantworten zu können muss man sich die individuelle Situation ansehen. Hilfe zum Ausfüllen erhalten Sie entweder durch eine Rückfrage bei ihrem jeweiligen Finanzamt oder als Selbständiger auch über die WKO Informationseiten und FAQ. Diese sind auf https://www.wko.at/Content.Node/Service/Steuern/Umsatzsteuer/Allgemeines-zur-Umsatzsteuer/Allgemeines-zur-Umsatzsteuer—Themenstartseite.html nachzulesen.

Um sicher zu gehen, dass alle Daten korrekt ausgefüllt sind und die Punkte “Was ist absetzbar”, “Was ist abzugsfähig” korrekt für Sie geklärt/gelöst sind sollten Sie einen Termin bei der Steuerberatung ausmachen. Diese Anbieter sind Profis auf ihrem Gebiet und können alle ihre Fragen rund um das Thema Umsatzsteuer, Wann muss man nachzahlen, korrektes Buchen in der Buchhaltung, Befreiung von der Umsatzsteuer, Wozu benötigt man eine umsatzsteuer ID und vieles mehr beantworten.

Ab welcher Summe ist man umsatzsteuerpflichtig?

Die Frage “Bin ich umsatzsteuerpflichtig?” lässt sich durch einen Blick auf die von ihnen erzielten Umsätze (netto) beantworten. Sollten Sie noch in die Kleinunternehmerregelung (Umsätze bis 35.000 € netto jährlich ab 2020 durch die Reform) fallen, so müssen Sie keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen. Weitere Details zum Verzicht auf die Umsatzsteuer-Befreiung und wann diese von Vorteil sein kann finden Sie im AK Ratgeber auf https://www.arbeiterkammer.at/beratung/steuerundeinkommen/freiedienstnehmerinnen/steuerrecht/Bin_ich_umsatzsteuerpflichtig_.html zum Nachlesen.

Welches Land hat die höchste Umsatzsteuer?

Innerhalb der EU hat aktuell Ungarn den höchsten Steuersatz mit 27 %. Einen Überblick zu den Bezeichnungen der Steuern und deren Höhe innerhalb der EU findet man auf Mehrwertsteuersätze in der EU im Überblick.

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.