Notstandshilfe 2020 in Österreich – Höhe, Anspruch, Bedingungen, – Wann bekomme ich Notstandshilfe? – Sozialhilfe NEU

Wichtig: Rechtzeitig Notstandshilfe beantragen!

Inhalt

+
-

Die Notstandshilfe ist 2019 und 2020 für viele Menschen in Österreich zutreffend, wenn diese in einer besonderen Notsituation sind.

Im Vorfeld sollte man sich aber darüber informieren, welche Bedingungen erfüllt werden müssen, damit die Notstandshilfe greift und damit auch ein Anspruch auf diese besteht.

  • Info: Die genauen Regelungen zur Notstandshilfe 2020 in Österreich und zur Sozialhilfe NEU sind noch nicht bekannt. Einen ersten Überblick inklusive kostenlosem Mindestsicherung/Sozialhilfe NEU Rechner für 2020 in Österreich gibt es online auf finanz.at zur kostenlosen Nutzung.

Dieser Ratgeber soll darüber informieren, wann Anspruch auf die Notstandshilfe in Österreich 2019 und 2020 besteht. Darüber hinaus gibt es Infos dazu, wie hoch die Notstandshilfe ausfällt und natürlich auch dazu, wie lange man die Notstandshilfe erhält. Grundsätzlich gibt es zahlreiche Fragen rund um das Thema Notstandshilfe, die ebenfalls in diesem Ratgeber beachtet werden sollen.

Welche Bedingungen habe ich für die Notstandshilfe in Österreich 2020 zu erfüllen?

Wer in Österreich lebt, muss verschiedene Bedingungen erfüllen, um die Notstandshilfe im Land gezahlt zu bekommen. Grundsätzlich ist es erforderlich, dass die Person arbeitsfähig ist. Darüber hinaus muss man arbeitswillig und arbeitslos sein.

Wichtig: Rechtzeitig Notstandshilfe beantragen!

Es ist also notwendig, dass man einem Beruf nachgehen möchte. Ferner ist es erforderlich, dass man beim lokalen AMS auch als arbeitslos gemeldet ist und am Arbeitsmarkt als vermittelbar gilt.

Damit die Notstandshilfe in Österreich gezahlt werden kann, muss man sich in einer Notlage befinden und zum Beispiel keinen Anspruch mehr auf das Arbeitslosengeld haben. Darüber hinaus ist anzumerken, dass man bereit ist, mindestens 20 Stunden in der Woche zu arbeiten.

Ausnahmen gibt es für Personen, die Kinder im Alter von bis zu 10 Jahren zu betreuen haben oder aber auch ein Kind mit Behinderung, für das nachweislich keine andere Form der Betreuung vorliegt.

Unter diesen Umständen ist es ausreichend, dass z.B. nur 16 Stunden je Woche gearbeitet wird. Die Notstandshilfe kann über maximal einen Zeitraum von bis zu 5 Jahren in Anspruch genommen werden. Sie kann ab dem Tag in Anspruch genommen werden, an dem das Arbeitslosengeld endet, bzw. geendet hat.

Welche Faktoren spielen eine Rolle bei der Berechnung der Notstandshilfe?

Es gibt eine Reihe an Faktoren, die eine Rolle spielen, wenn die Notstandshilfe in Österreich berechnet werden soll. Zunächst ist es vor allem das Arbeitslosengeld, welches eine wesentliche Info darüber gibt, wie hoch die Notstandshilfe ausfällt.

Darüber hinaus ist auch das persönliche Einkommen zu berücksichtigen, wenn die Notstandshilfe in Anspruch genommen werden soll. Auch der Zeitraum, über welchen man das Arbeitslosengeld in Österreich in Anspruch genommen hat, spielt eine wichtige Rolle, bei der Berechnung der Notstandshilfe.

  • Höhe des Arbeitslosengeldes
  • Höhe des Einkommens (z.B. aus Vermietung)

Wer im Vorfeld in Österreich das Arbeitslosengeld erhalten hat, kann eine Notstandshilfe in Höhe von 92% des Arbeitslosengeld Grundbetrages erhalten. Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn das Arbeitslosengeld höher war, als es beim Ausgleichszulagen Richtsatz der Fall ist.

Darüber hinaus ist es möglich, dass man 95% an Notstandshilfe erhalten kann, wenn der Grundbetrag des Arbeitslosengeldes maximal so hoch gewesen ist, wie es bei dem Richtsatz für Ausgleichszahlungen der Fall ist.

Wer einen Ergänzungsbetrag beim Arbeitslosengeld erhalten hat wird feststellen, dass dieser auch bis zu 95% bei der Notstandshilfe berücksichtigt wird.

Grundsätzlich kann die Notstandshilfe in Österreich erhöht werden, wenn man das Sorgerecht für bestimmte Personen hat, bzw. wenn man sich um bestimmte Personen kümmern muss. Der so genannte Familienzuschlag kann in diesem Fall beantragt werden.

Grundsätzlich wird bei der Berechnung der Notstandshilfe in Österreich auch das Einkommen berücksichtigt. Dieses wird zum Beispiel aus einem früheren Gehalt, aber auch z.B. aus der Verpachtung und aus der Vermietung von Flächen oder Gebäuden bezogen.

Das Amt ist darüber zu informieren, wenn sich die Verhältnisse wirtschaftlicher Natur ändern sollten. Sollte dies nicht dem Amt gegenüber publik gemacht werden, kann es dazu führen, dass das Amt die Notstandshilfe wieder zurück fordern kann.

Der Zeitraum, über welchen man das Arbeitslosengeld erhalten hat, spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, bei der Berechnung der Notstandshilfe. Das bedeutet in der Praxis, dass je länger man das Arbeitslosengeld in Österreich erhalten hat, desto geringer ist die Notstandshilfe, die man erhalten kann. Wenn man das Arbeitslosengeld in Österreich für einen Zeitraum von 20 Wochen erhalten hat, bekommt man einen Grundbetrag, der maximal so hoch ist, wie es beim Richtsatz für Ausgleichszulagen der Fall ist.

Sollte man das Arbeitslosengeld in Österreich über einen Zeitraum von 30 Wochen bezogen haben, ist der Grundbetrag der Notstandshilfe maximal so hoch wie das Existenzminimum.

Wer zum ersten Mal die Notstandshilfe in Österreich beantragt, hat einen Vorteil gegenüber Personen, die die Notstandshilfe in Österreich schon mindestens 1x beantragt haben. Es ist bei der ersten Beantragung der Hilfe wichtig zu wissen, dass die Regeln erst gelten, wenn man die Notstandshilfe bereits 6 Monate lang erhalten hat.

Wie lange kann man die Notstandshilfe erhalten und wie lange bekommt man sie?

Die Notstandshilfe kann man in Österreich maximal für einen Zeitraum von 52 Wochen beantragen.

Es ist wichtig, dass im Anschluss erneut ein Antrag gestellt wird, wenn man die Notstandshilfe noch immer erhalten möchte. Der Antrag kann zum Beispiel digital über das eAMS Konto beim AMS eingereicht werden. Darüber hinaus ist es auch denkbar, dass man persönlich beim AMS die Notstandshilfe in Österreich vor Ort im Büro beantragen kann.

Wer noch kein eAMS Konto in Österreich hat, kann dieses problemlos digital zu beantragen. Im Anschluss ist es notwendig, dass man innerhalb eines Zeitraumes von maximal 10 Tagen persönlich zum AMS geht.

Wer persönlich vor Ort beim AMS die Notstandshilfe in Österreich beantragen möchte, muss dazu in jedem Fall seine eCard mitführen. Darüber hinaus ist es erforderlich, dass ein gültiger amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht wird. Dabei kann es sich um einen Reisepass oder aber auch um einen Personalausweis handeln.

Welche Probleme können bei der Notstandshilfe auftreten?

Oftmals ist es möglich, dass man Probleme bei der Notstandshilfe hat, weil man nicht rechtzeitig die korrekt ausgefüllten Anträge beim AMS einreicht. Wenn dies der Fall ist, kann es zu Verspätungen bei den Zahlungen der Notstandshilfe kommen. Grundsätzlich kann man sich online darüber informieren, welche Dokumente erforderlich sind, damit die Notstandshilfe beantragt werden kann.

Notstandshilfe NEU 2019/2020 in Österreich – Kommt eine Abschaffung?

Aktuell wird das Thema Notstandshilfe in Österreich diskutiert, Änderungen könnten möglich sein. Auch eine mögliche Abschaffung wurde bereits diskutiert. Wie die genauen Änderungen im Jahr 2019 aussehen ist noch nicht beschlossen. Auch die Änderungen bei der Sozialhilfe NEU sind noch nicht alle klar.

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.