Motivationsschreiben in Österreich – Inhalt & Vorlagen, Vorteile

Wichtig: Prüfen ob ein Job ohne Gewerbeschein möglich ist!

Inhalt

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Bewerbungen werden in Österreich zu einem großen Teil direkt über das Internet verschickt.

In der Regel werden sie an das Unternehmen selbst gesendet, bei dem man sich bewerben möchte. Es gibt jedoch auch viele große internationale Firmen, die eigene Dienstleister für den Recruiting Prozess einstellen, an welche die Bewerbungen gesendet werden müssen. Zu einer Bewerbung zählen unter anderem der Lebenslauf, sowie als das formale Anschreiben, bzw. das so genannte Motivationsschreiben.

Was ist ein Motivationsschreiben?

Grundsätzlich zählt das Motivationsschreiben zu den wichtigen Dokumenten, die bei einer Bewerbung in jedem Fall dabei sein sollten und die zu berücksichtigen sind. Es sorgt dafür, dass genau dargelegt werden kann, warum man den entsprechenden Job oder aber auch z.B. das Stipendium haben möchte.

Wichtig: Bereits rechtzeitig das Motivationsschreiben verfassen und an den jeweiligen Jobwunsch anpassen!

Das Motivationsschreiben sollte in jedem Fall einen Umfang von etwa einer DinA4 Seite haben. In den meisten Fällen wird es digital erstellt, d.h. am Computer geschrieben. Anzumerken ist, dass es am Ende persönlich bzw. per Hand unterschreiben werden kann, damit es noch authentischer wirkt.

Welches Ziel hat das Motivationsschreiben?

Wer sich auf einen Job bewirbt, kann mit Hilfe des Motivationsschreibens genau darlegen, warum dieser Job für ihn interessant ist und natürlich auch, welche eigenen Kompetenzen aus der Sicht des Bewerbers, bzw. der Bewerberin besonders interessant sind und gut zu dem Job passend.

Wer mit eigenen Worten sagen möchte, warum er seiner Meinung nach ideal für eine Stelle geeignet ist, oder wer seine Erfahrungen und z.B. Ideen zu einem Thema etwas genauer erläutern will, der kann das Motivationsschreiben dazu nutzen.

Ebenfalls ist das Motivationsschreiben auch dazu geeignet, den eigenen Lebenslauf etwas ausführlicher zu charakterisieren, bzw. darzulegen, warum man z.B. bestimmte Stationen in seinem Lebenslauf besonders betonen möchte, oder der Meinung ist, warum diese z.B. sehr gut zum Unternehmen oder zum Job passend.

Was ist bei der Gestaltung des Motivationsschreibens zu beachten?

Grundsätzlich ist zu beachten, dass in jedem Fall eine DinA4 Seite nicht überschritten wird. Das bedeutet, dass man bei einem Motivationsschreiben natürlich auf den Punkt kommen muss. Der Text soll ansprechend und interessant geschrieben werden. Das bedeutet konkret, dass man auf jeden Fall so schreiben soll, dass z.B. ein Recruiter Lust auf einen hat uns Spaß daran hat, den Text zu lesen.

Die Form des Textes und generell das Layout spielen ebenso eine wichtige Rolle. Das bedeutet konkret, dass der Text z.B. in Absätze unterteilt werden sollte und ggf. sogar Zwischenüberschriften zu empfehlen sind. In den meisten Fällen wirkt der Text ordentlich und sauber, wenn er als Blocksatz formatiert wird.

Ebenfalls ist es möglich, dass der Text zum Beispiel mit Stichpunktet erweitert wird. Es kann durchaus sinnvoll sein, dass eine Auflistung von Merkmalen in Form von Stichpunkten dazu führt, dass der Text besonders leicht gelesen werden kann und auch dazu, dass z.B. ein Recruiter schnell die wesentlichen Merkmale und Punkte erkennen kann.

Welche Inhalte sind im Motivationsschreiben entscheidend?

Was im Motivationsschreiben dem Unternehmen oder dem Recruiter mitgeteilt wird, muss jeder für sich selbst entscheiden. In den meisten Fällen werden z.B. so genannte Alleinstellungsmerkmale genannt, die dazu führen, dass man sich von anderen Bewerberinnen und Bewerbern positiv abheben kann.

Das Motivationsschreiben dient dazu, die eigene Person möglichst gut zu verkaufen und dafür zu sorgen, dass man für den Job natürlich besonders interessant ist.

Wer das Schreiben besonders gut aufsetzt und inhaltlich gut verpackt, der wird feststellen, dass er damit in jedem Fall gut punkten kann. Auch so genannte „W-Fragen“ können dabei helfen, ein Motivationsschreiben ordentlich aufzusetzen und dafür zu sorgen, dass ein passender Eindruck erzielt werden kann.

Wie unterscheiden sich Bewerbungsschreiben (Anschreiben) und Motivationsschreiben?

Das Bewerbungsschreiben sowie als auch das Motivationsschreiben haben einige ähnliche zentrale Elemente. Das bedeutet jedoch nicht, dass beide Schreiben gleich zu bewerten sind. In der Praxis ist es möglich, dass mit dem Bewerbungsschreiben, bzw. mit dem Anschreiben vor allem die klassischen Kompetenzen hinsichtlich des Berufs oder der Stelle erklärt werden.

Wer z.B. eine gewisse Qualifikation aufweist, der kann somit problemlos einen Bezug zur ausgeschriebenen Stelle darlegen und ist automatisch für ein Unternehmen oder für einen Recruiter interessant.

Darüber hinaus ist es möglich, dass im Motivationsschreiben vor allem persönliche Charaktereigenschaften und Züge offengelegt werden. Das bedeutet, dass jemand, der ein positives Motivationsschreiben formuliert, sehr genau darlegen kann, warum er Lust auf diese Stelle hat und warum er besonders motiviert ist, diesen Job zu machen.

Tipps für das Motivationsschreiben: Überschriften und Fragen

Wer das Motivationsschreiben ordentlich aufsetzt und einen konkreten Bezug, bzw. eine Verknüpfung zwischen der Stelle und der eigenen Person herstellen kann, der kann damit in jedem Fall sehr viele Punkte sammeln.

In den meisten Fällen setzen nicht alle Bewerberinnen und Bewerber auf ein persönliches Motivationsschreiben. Das bedeutet konkret, dass nicht jede Bewerbung ein solches Schreiben enthält. Wer ein Motivationsschreiben aufsetzt und dieses besonders gut macht, der kann davon profitieren, dass er in jedem Fall Punkte sammelt.

Wichtig ist es, dass bei dem Schreiben nicht zu dick aufgetragen wird. Die richtige Balance zwischen zu dick auftragen und positiver Selbstdarstellung muss in jedem Fall gehalten werden.

  • Die richtige Balance zwischen Selbstmarketing und Übertreibung finden
  • Interessante Überschriften und Fragen stellen

Darüber hinaus ist es möglich, dass zum Beispiel Überschriften und Fragen dafür sorgen können, dass jemand, der das Schreiben liest, Interesse daran hat, es weiter zu lesen.

Wer es in den Überschriften schafft, z.B. private Aktivitäten und Leidenschaften zu nennen, die für den Beruf interessant sein können, kann damit in jedem Fall die Aufmerksamkeit auf seine Bewerbung lenken und entsprechend interessant sein.

Tipp: Wer ein Motivationsschreiben formuliert hat, der sollte es zunächst von z.B. Freunden oder Bekannten lesen lassen, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie das Schreiben auf andere Personen wirkt.

Auch ist es zu empfehlen, dass Schreiben z.B. vollkommen fremden Personen zu zeigen, da diese ebenfalls dabei helfen können, dass Schreiben entsprechend zu verstehen und zu korrigieren oder ein Urteil dazu abzugeben.

Tipp: Wer ein Vorlage für ein Motivationsschreiben nutzt hat damit zwar weniger Arbeit, eine Vorlage ist aber natürlich nicht individuell. Daher sollte man eine Motivationsschreiben Vorlage in jedem Fall persönlich anpassen oder sich selbst eine Struktur und genaue Inhalte überlegen.

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.