Lebensversicherung kündigen – Rückkaufwert & Anbieter

Im allgemeinen wird die seitens des Versicherungsnehmers vorgenommene Kündigung einer Lebensversicherung, die per Vertrag oder nach dem Gesetz ein Rückkaufsrecht vorsieht, als Rückkauf einer Lebensversicherung bezeichnet. Streng genommen zahlt jedoch der Versicherer einen Ausgleich an den Versicherungsnehmer dafür, dass dieser auf zukünftige Rechte, mithin Zahlungen aus dem Versicherungsvertrag mit der Lebensversicherung verzichtet.

Zunächst einmal sind allerdings nur Kapital-Lebensversicherungen rückkauffähig. Bei einer Risiko-Lebensversicherung zahlt der Versicherte Prämien an den Versicherer für den Fall das er stirbt. Zu dem Zeitpunkt, zu dem der Versicherte die Beendigung der Versicherung beantragt, lebt der Versicherte schliesslich noch, das heißt, dass der Versicherungsfall bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingetreten ist. Nach Beendigung der Versicherung spart der dann ehemals Versicherte die Prämie. Die Risikolebensversicherung wird daher auch als Ablebensversicherung bezeichnet. Bei Kapital-Lebensversicherungen ist das anders.

Was ist eine Kapital-Lebensversicherung?

Rückkaufswert beachten
Rückkaufswert beachten

Kapital-Lebensversicherungen beinhalten mindestens zwei Verträge in einem. Einmal eine Risiko-Lebensversicherung, die eine vertraglich vereinbarte Versicherungssumme bei Tod des Versicherungsnehmers an die Begünstigten auszahlt und einen Vertrag zur Kapitalbildung über eine bestimmte Zeit. Das angesparte Kapital inklusive einer Verzinsung wird nach Ende der Vertragslaufzeit (im Erlebensfall) ausgezahlt.

Insoweit enthält die Kapital-Lebensversicherung Elemente einer Ablebensversicherung und einer Erlebensversicherung. Das heißt im Grunde auch, dass die vom Kunden an die Versicherung gezahlt Prämie aufgeteilt wird. Ein Teil der Prämie wird aufgewendet für die Risikolebensversicherung, die während der Laufzeit nur im Falle des Todes des Versicherten greift und einen anderen Teil zur Kapitalbildung.

Das heißt aber auch, dass der Teil der Prämie der Kapital-Lebensversicherung, der für das Risiko des Sterbens bis zum Zeitpunkt der Antragstellung für den Rückkauf bereits bezahlt wurde, in jedem Fall unwiederbringlich verloren ist, da der Versicherte ja noch lebt. Der Teil der Prämie, der zur Kapitalbildung verwendet wurde, kann als Berechnungsgrundlage für die Bestimmung eines Rückkaufswertes dienen. Mit dem Rückkauf einer Kapitallebensversicherung erlischt der Versicherungsvertrag.

Neben der Möglichkeit den Vertrag bei der eigenen Versicherung zu beenden, gibt es einen Zweitmarkt für kapitalgebundene Lebensversicherungen, auf dem Unternehmen Versicherungsnehmern, die gegenüber einer Lebensversicherung die bestehenden Rechte aus dem Versicherungsvertrag abkaufen. Die Ansprüche des aus der Kapitallebensversicherung Begünstigten gehen somit auf den Käufer über.

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Bei Kündigung einer Kapitallebensversicherung ist die Versicherung verpflichtet, dem Versicherungsnehmer den Rückkaufswert zu zahlen. Eine Ausnahme besteht dann, wenn der Rückkaufswert, zum Beispiel durch hohe aufgelaufene Überschussbeteiligungen an der Versicherung, den Betrag der bei Tod zu zahlen wäre, übersteigt. Dann wird maximal der bei Tod zu zahlende Betrag gezahlt. Der Differenzbetrag wird dann für eine beitragsfreie Versicherung verwendet.

Worin besteht der Sinn der Beitragsfreistellung?

Anders als bei der Kündigung verlangt der Verischerte nicht, das bereits eingezahlte Geld zurückzuzahlen. Stattdessen wird er aufgrund eines Antrages von der Zahlung weiterer Versicherungsprämien freigestellt. Deas bereits in die Verischerung eingezahlte Geld arbeitet aber weiter und bringt Dividenden. Daher bekommt der Kunde am Ende der Laufzeit der Lebensversicherung mehr Geld, als wenn er kündigen würde.

Was hat es mit Streichung der Dynamisierung auf sich?

Unter Dynamisierung des Beitrages versteht man die Tatsache, dass seine Höhe der Wertanpassung unterliegt. In der Praxis bedeutet es, dass der Beitrag immer höher wird. Es kann sein, dass seine Höhe deshalb nicht mehr angemessen erscheint.

Um dieser Entwicklung vorzubeugen, kann der Versicherte den Punkt von der Dynamisierung des Beittrages aus dem Vertrag steriechen lassen. Dann bleibt ihm die ständige Erhöhung des Beitrages erspart.

Wie wird der Rückkaufwert einer Lebensversicherung berechnet?

Hinsichtlich der Berechnung des Rückkaufswertes könnte theoretisch maximal der Betrag ausgezahlt werden, der von der gesamten Versicherungsprämie für die Kapitalbildung aufgewandt wurde, zuzüglich aufgelaufener Zinsen bzw. zugeteilter Überschussanteile. Bei der Berechnung des Rückkaufswertes machen die Versicherer allerdings regelmäßig geltend, dass ihnen auch Kosten für die Versicherung bis zur Beendigung entstanden sind beispielsweise durch Provisionen bei Abschluss der Versicherung oder laufende Betriebskosten.

Auch entstehen dem Versicherer durch den Rückkauf-Vorgang selbst Kosten, da erwartete Gewinne entfallen. Die Versicherungsgemeinschaft wird zudem durch den beendeten Vertrag kleiner, was wiederum den Risikoausgleich zwischen den Versicherten vermindert. All diese Kosten werden von der Versicherung von den bis dahin aufgelaufenen Prämien in Abzug gebracht. Insbesondere bei einer noch nicht so lange bestehenden Kapital-Lebensversicherung führt dies oftmals dazu, dass der Rückkaufswert in der anfänglichen Vertragslaufzeit Null ist.

Allerdings hat der Gesetzgeber die rechtliche Grundlage für die Berechnung für den Rückkaufwert in § 176 des österreichischen Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) seit einiger Zeit neu festgelegt. Demnach muss ein sogenannter Mindest-Rückkaufwert gezahlt werden.

Der Rückkaufswert wird daher seitdem durch den Zeitwert der Versicherung unter Berücksichtigung aller auf den Beendigungszeitpunkt abgezinsten zukünftigen Zahlungsströme festgelegt. Das bedeutet auch, dass dem Versicherungsnehmer neben einem Teil der gezahlten Prämien bis zum Zeitpunkt des Rückkaufes bei der Berechnung des Rückkaufwertes auch die bereits zugeteilten Überschussanteile an der Versicherung sowie ein sogenannter Schluss-Überschussanteil und mindestens die Hälfte der Bewertungsreserven, die auf den Versicherungsvertrag entfallen, zustehen.

Somit ergibt sich für jedes Jahr der Versicherungslaufzeit ein Mindest-Rückkaufwert. Allerdings dürfen Versicherer für die durch die Beendigung des Vertrages entstandenen Verwaltungsaufwand einen zusätzlichen Storno-Abschlag vom Rückkaufswert abziehen. Damit soll einerseits verhindert werden, dass die Versicherung eine über die Maßen betriebene Anrechnung von Kosten bei der Berechnung von Rückkaufswerten seitens der Versicherung vornimmt, und andererseits die berechtigten Interessen der Versicherer auch hinsichtlich der gesetzlich verlangten Deckungsrückstellungen gewährleistet werden.In den Versicherungsverträgen ist der für die einzelnen Jahre festgelegte Mindest-Rückkaufwert aufgeführt.

Was gibt es beim Rückkauf zu beachten?

Zunächst sollte man sich bewusst sein, dass eine Beendigung in den Anfangsjahren gemäß der Berechnung des Rückkaufwertes wenig Sinn macht, zumal der Rückkaufswert bei den meisten Versicherungen in den Anfangsjahren Null sein wird. Auch die gesetzliche Regelung für einen Mindest-Rückkaufwert macht in diesem Fall keinen Unterschied, da zu Anfang einer Versicherung mehr Kosten bei der Versicherung anfallen als an Prämien eingezahlt wurde.

Auch auf dem Zweitmarkt, bei Firmen die Lebensversicherungen ankaufen, wird man in den Anfangsjahren der Versicherung wenig mehr Erfolg verbuchen können. Erst im Laufe der Zeit, wenn entsprechende Versicherungsprämien eingezahlt wurden und erste Überschussbeteiligungen auf den Versicherung zugeteilt wurden, wird ein Rückkaufswert zu erzielen sein, der einigermaßen befriedigend sein kann. In den Jahren vor dem Ende der Kapital-Lebensversicherung kann die Beendigung aufgrund von angesammelten Überschussanteilen mitunter ausgesprochen attraktiv sein, weil man mit relativ geringen Abzügen rechnen muss und den überwiegenden Teil aus der Kapital-Lebensversicherung vorzeitig zur Verfügung hat.

Was bedeuten die derzeit niedrigen Zinsen für meine Lebensversicherung?

Die aktuell besonders niedrigen Zinsen haben auf die Versicherungen enorme Auswirken. Viele Versicherer haben in der Vergangenheit mit höheren als den derzeit auf dem Markt erhältlichen Zinsen für Anlagen kalkuliert. Daher dürften die Überschussanteile, die neben der Prämienzahlung der Versicherten einen entscheidenden Einfluss auf die Kapitalbildung haben, entsprechend geringer ausfallen. Wer einen Garantiezins in seiner Lebensversicherung vereinbart hat, kann sich jedoch glücklich schätzen, da dieser oberhalb der aktuell für sichere Anlagen, wie Tages oder Festgeld erhältlichen Zinsen liegt.

Allerdings bereitet ein entsprechend hoher Garantiezins (zum Teil über vier Prozent) den Versicherern erhebliches Kopfzerbrechen, da sie diesen gegebenenfalls aus Eigenmitteln auffüllen muss, wenn dieser nicht mit Anlagen von Versicherungsgeldern am Markt erwirtschaftet werden kann.

Zwar ist noch kein einziger Lebensversicherer in Österreich insolvent geworden, jedoch bieten die meisten Versicherer in der Zwischenzeit keine neuen Verträge mehr mit einem Garantiezins an. Die Finanzmarktaufsicht hatte zudem den zugelassenen Höchstzinssatz für den garantierten Mindestzins zum Ende des Jahres 2012 auf 1,75 Prozent abgesenkt.

Gibt es Alternativen zum Rückkauf einer Lebensversicherung?

In vielen Fällen geht es bei einer geplanten Kündigung eigentlich darum, dass die laufenden Beiträge zu hoch sind, um sie weiter zahlen zu können, sei es durch Berufsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit oder andere Gründe. In diesen Fällen sollte überlegt werden, ob nicht eine Umwandlung in eine sogenannte prämienfreie Versicherung oder eine vorübergehende Beitragsfreistellung die bessere Wahl ist, als einen hohen Verlust beim Rückkaufwert durch die Kündigung in Kauf zu nehmen.

Bei der Umwandlung in eine prämienfreie Versicherung, hört der Versicherungsnehmer sofort auf weitere Beiträge zu entrichten. Die Versicherungssumme bei Todesfall, das auszuzahlende Kapital bei Versicherungsende u8nd eine gegebenenfalls vereinbarte zukünftige Rente wird dann auf die bisher eingezahlten Prämien neu kalkuliert. Diese Variante bietet oft erhebliche finanzielle Vorteile gegenüber der endgültigen Auflösung der Versicherung, da hierbei kein Abschlag auf das bereits eingezahlte Kapital vorgenommen wird.

Meistens muss jedoch zur Umwandlung in eine beitragsfreie Versicherung schon eine gewisse Mindesthöhe für die Einzahlungen erreicht sein. Ein Mittelweg kann auch sein, die Prämienzahlung für eine bestimmte Zeit auszusetzen oder die Prämienhöhe zu vermindern. Hierbei werden dann auch die zukünftigen Überschussbeteiligungen und künftigen Auszahlungen aus der Versicherung verringert, ohne den Vertrag ganz aufzugeben.

Bei Verträgen, die eine sogenannte Dynamisierung beinhalten, das heißt, deren Prämienzahlung im Laufe der Zeit ansteigt, kann ebenso versucht werden, die Dynamisierung einzufrieren, um die monatliche Belastung bei den Versicherungsprämien in Grenzen zu halten.

In besonders dringenden Fällen, kann auch eine Beleihung der Police in Frage kommen. Die Beleihung und Auszahlung eines entsprechenden Darlehens (das unter dem Rückkaufwert liegt) wird oftmals von der Versicherung selbst angeboten. Hierbei sollte man aber immer Vergleichsangebote einholen, da der Zins erheblich über dem von einer Bank angebotenen Kreditzins liegen kann.

Ist der Verkauf einer Lebensversicherung sinnvoll?

Bevor man über den Verkauf der Lebensversicherung an ein Unternehmen auf dem sogenannten Zweitmarkt verhandelt, muss man den Rückkaufwert kennen. Neben dem Mindest-Rückkaufwert ergibt sich dieser aus den eingezahlten Prämien, den eventuell aufgelaufenen Garantiezinsen, der Überschussbeteiligung sowie abzüglich der von der Versicherung angesetzten Kosten für den Rückkauf. Um den Wert zu erfahren fragt, man am besten bei seiner Versicherung nach.

Danach kann der Versicherte Angebote für den Verkauf der Versicherung einholen. Die meisten Händler zahlen als Kaufpreis einen über dem Rückkaufwert liegenden Betrag. Das liegt daran, dass der Händler bestimmte Abschläge, die der Versicherer aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder Versicherungsbedingungen machen muss, nicht in der gleichen Höhe vornehmen braucht. So kann er die Versicherung anschliessend beispielsweise beitragsfrei stellen und bei Beendigung der Vertragslaufzeit die dann vereinbarte Versicherungssumme inklusive zusätzlicher Überschussbeteiligungen bis dahin erhalten.

Der Verkauf der Police kann insbesondere in den letzten Jahren der Versicherungslaufzeit interessant sein. Meist wird auch eine Mindestzeit, die der Vertrag bereits gelaufen sein muss, verlangt.

Der Zweitmarkt ist in Österreich noch sehr klein und hatte lange Zeit keine besonderen Ruf bzw. war nicht erlaubt. Mittlerweile ist er von einigen sehr wenigen bekannten und spezialisierten Firmen besetzt. Wichtige Ankäufer von Lebensversicherungen in Österreich sind zum Beispiel die Plattformen Zweitmarkt Leben oder Policen Direkt. Daneben können österreichische Lebensversicherungen auch auf dem deutschen Zweitmarkt verkauft werden.

Lebensversicherung kündigen –  Wieviel Geld bekomm ich?

Die Summe die man bei der Kündigung der Lebensversicherung erhält ist abhängig vom jeweiligen Sparprodukt sowie auch von der Performance der Finanzmärkte, sollte beispielsweise über eine fondsgebundene Lebensversicherung in Fonds investiert worden sein. Um eine tatsächliche Summe zu erhalten können Sie sich jederzeit an das jeweilige Versicherungsunternehmen wenden, um eine Antwort auf die Frage “Was bekomme ich raus?” zu ihrem jeweiligen Lebensversicherung Vertrag zu erhalten. Eine weitere Option als Alternative zur Kündigung ist eine Prämienfreistellung ihrer Police oder ein Verkauf am Zweitmarkt für Lebensversicherungen.

Wie lange dauert es eine Lebensversicherung zu kündigen?

Die Kündigung ist innerhalb von kürzester Zeit durchführbar. Bis es jedoch zur tatsächlichen Auszahlung kommt müssen Sie die jeweiligen Versicherungsbedingungen beachten. Teilweise ist vor der Auflösung/Kündigung der Versicherung noch eine bestimmte Laufzeit einzuhalten. Um dies individuell zu erfahren kontaktieren Sie ihren Bankberater/das Versicherungsunternehmen.

Lebensversicherung in Österreich

Das Leben bringt viele Überraschungen und deshalb ist es besonders gut, wenn es eine auf Sie zugeschnittene Lebensversicherung gibt. Sie können diese für die Absicherung Ihrer Familie verwenden oder für Ihre Pension eine Geldreserve ansparen, die Varianten und Möglichkeiten in Österreich sind sehr vielseitig.

Es ist also ein sehr beruhigendes Gefühl, wenn im Fall der Fälle, keine finanzielle Belastung auf Ihre Liebsten zukommt. Die Angebote der Lebensversicherungen in Österreich können Sie am einfachsten im Internet in den Internetportalen vergleichen. Egal, ob als Tilgungsträger bzw. für die Besicherung von Krediten, als Absicherung für Hinterbliebene oder als Pensionsvorsorge, eine Lebensversicherung ist und bleibt eine sinnvolle Sache.

Was zeichnet einen guten Anbieter aus?

In Österreich bietet eine Lebensversicherung einige weitere finanzielle Vorteile, denn die Prämienzahlungen sind steuerlich (begrenzt) absetzbar. Zudem sind die Auszahlungen aus der österreichischen Lebensversicherung auch von der Einkommenssteuer und Kapitalertragssteuer befreit.

In erster Linie wird eine Lebensversicherung jedoch als eine Art Anlageform angesehen und ist sicherlich eine gute Möglichkeit, sich im hohen Alter (Pension) oder im Todesfall für eine finanzielle Absicherung zu sorgen.

Welche Nachteile hat eine Lebensversicherung?

Im Prinzip spricht nichts gegen den Abschluss einer Lebensversicherung in Österreich. Jedoch sollte jedem klar und bewusst sein, dass die Gewinnbeteiligung komplett unverbindlich ist und zudem sind die österreichischen Lebensversicherungen im Vergleich zu anderen Ländern auch sehr unflexibel.

Wird ein Kapitalbedarf noch während der Laufzeit benötigt, so können enorme Verluste eingefahren werden und zudem sollte auch jedem bewusst sein, dass eine Lebensversicherung auch ein langfristiges finanzielles Engagement verlangt.

Wichtige Fragen – Checkliste

Bevor Sie einen Vertrag unterzeichnen, sollten Sie sich über die einzelnen Produkte der verschiedenen Anbieter genauesten informieren. Das Internet bietet hierzu die perfekte Möglichkeit. Nutzen Sie die Finanzportale im Internet und schauen Sie sich zudem auch die verschiedenen Bewertungen von Kunden an. Es muss zwangsläufig nicht immer die Lebensversicherung für Sie geeignet sein, die einen hohen Gewinn verspricht. Nehmen Sie sich für den Vertragsabschuss ausreichend Zeit und beachten Sie folgende Checkliste:

  • Welche Art von Versicherung soll abgeschlossen werden?
  • Wie lange soll die Laufzeit sein?
  • wie hoch soll die Prämie sein?
  • kann die Lebensversicherung vorzeitig gekündigt werden?
  • zusätzliche Konditionen, Gebühren und Kosten

Träume im hohen Alter erfüllen

Vielen Österreichern ist leider nicht bewusst, dass im Alter natürlich auch Freizeit gewonnen wird und das Leben somit automatisch teurer wird. Zudem möchten sich die Österreicher im Alter etwas leisten können oder den einen oder anderen langersehnten Wunsch erfüllen. Eine ausgedehnte Reise oder die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges, mit einer Lebensversicherung können solche Träume realisiert und in die Tat umgesetzt werden. Um den gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten, ist eine Lebensversicherung also überaus empfehlenswert.

Früh mit der Altersvorsorge beginnen

Damit diese Versicherung auch sinnvoll ist und die Erträge sehr hoch sind, empfiehlt sich der Abschluss einer Lebensversicherung in Österreich relativ früh. Mit kleinen Beträgen in jungen Jahren, kommt auf lange Sicht gesehen sicherlich ein lukratives Sümmchen zusammen.

Für die richtige Lebensversicherung gibt es leider kein Patentrezept, denn bei der Auswahl spielen die verschiedensten Faktoren eine sehr wichtige Rolle. Wichtig ist jedoch das bedenkt wird, wie hoch die Summe der Absicherung sein soll und wie der Kapitalertrag aussehen soll. Ebenfalls sehr ausschlaggebend ist natürlich, wie hoch die verfügbaren finanziellen Mittel sind, die monatlich für die Lebensversicherung verfügbar sind. Zusammengefasst kann jedoch gesagt werden, dass je früher eine Lebensversicherung in Österreich abgeschlossen wird, desto ertragreicher und natürlich auch sinnvoller ist sie.

Verschiedene Versicherungs-Arten beachten!

Erlebenversicherung: Geld wird nach einer bestimmten Laufzeit (dem Erleben) ausbezahlt.
Ablebensversicherung: Geld wird im Todesfall (Ableben) ausbezahlt. Dies ist eine reine Risikoversicherung und schüttet im Todesfall der versicherten Person eine vorab vertraglich fixierte Summe aus.

Rücktrittsrecht bei Lebensversicherungen

Um sich den Vertragsabschluss vor dieser langfristigen Bindung noch einmal in Ruhe überlegen zu können haben Sie 30 Tage Zeit zum Rücktritt. Dadurch sind Sie vor einer “Überrumpelung” gut geschützt.

Vorzeitige Kündigung – Worauf achten?

Wenn Sie ihre Lebensversicherung vorzeitig kündigen oder eine Lebensversicherung verkaufen möchten, sollten Sie sich vorab über die Details zur Kündigung informieren. Je nach Polizze kann eine vorzeitige Kündigung teuer kommen.

  • Alternative: Prämienfreistellung oder Teilprämienfreistellung. Bei dieser Variante folgt eine Fortsetzung des Vertrages, durch die Einstellung oder Aussetzung der Prämienzahlung ist die Vertragssumme am Ende niedriger. Wichtig: Die Verwaltungskosten für den Vertrag laufen weiter!

Fazit: Viele Österreicher haben in den letzten Jahren erkannt, dass im hohen Alter leider nicht immer die verfügbaren finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Die Pension ist oft zu gering, um sich den Lebensstandard beizubehalten. Mit einer Lebensversicherung (in Österreich gibt es zahlreiche verschiedene Anbieter), sind auch Sie im Alter abgesichert und sollte es zum Todesfall kommen, so sind natürlich mit einer solchen Versicherung auch Ihre nahen Angehörigen vor hohen Kosten abgesichert.

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.