Kryptowährungen – Bitcoin am Weg in den Einzelhandel – Kooperation von Worldline und Bitcoin Suisse

Die erste Ankündigung für das Ziel vom Zahlungsdienstleister Worldline, Kryptowährungen im Einzelhandel einfacher nutzbar zu machen, erfolgte bereits im November 2019.

Die Kooperation mit dem Krypto-Finanzdienstleister Bitcoin Suisse aus der Schweiz zielt darauf auf, Zahlungen sowohl in Online Shops als auch vor Ort in lokalen Geschäften zu ermöglichen. Die Infrastruktur soll hierbei von SIX Payment Services bereitgestellt werden. Wir informieren zum aktuellen Status, den positiven Rückmeldungen & dem weiteren Ausblick.

Die Partnerschaft mit Worldline ist ein bedeutender Schritt für das Ziel, Kryptowährungszahlungen bei der weiteren Verbreitung zu unterstützen – so ist aus einem Statement von Bitcoin Suisse-CEO Dr. Arhur Vayloyan zu lesen. Man ist stolz auf die Zusammenarbeit mit Worldline und begrüsse den Pioniergeist von Worldline.

  • „Als Marktführer sind wir dafür bekannt, modernste Zahlungsfunktionen zu lancieren, welche das Kundenerlebnis unterstützen und gleichzeitig die Effizienz und Profitabilität unserer Händler steigern. Dank der Zusammenarbeit mit Bitcoin Suisse werden die Händler von einem vollständig neuen Angebot ohne jedes Währungsrisiko profitieren können“, so Schluep.

Positive Rückmeldungen für das Schweizer Pilotprojekt

Aus aktuellen Meldungen des bekannten Krypto-Magazins BTC-Echo ist bereits seit Juli 2020 ein aktuelles Pilotprojekt am Laufen. Hierbei können ausgewählte Händler in der Schweiz wie beispielsweise Hotels, Gastronomen, Juewelie, aber auch Elektronikgeschäfte bereits Kryptowährungen für Zahlungen über die Infrastruktur von Worldline akzeptieren.

Wie läuft die Bezahlung ab?

Nach einem Scan von einem QR-Code durch die Krypto-Wallet und einer Bestätigung des Zahlungsbetrags erfolgt eine rasche Verarbeitung der Zahlung. Die Bezahlung durch Kunden erfolgt mit den Kryptowährungen Bitcoin (BTC) oder Ethereum. Die Händler erhalten die Bezahlung in Schweizer Franken gutgeschrieben – das Währungsrisiko für Händler und eine komplizierter Abrechnung entfallen.

  • Laut Dr. Andreas Rehrauer von Worldline wird das Projekt gut angenommen. „Seit Ende Juli wurden Transaktionen im dreistelligen Bereich mittels Kryptowährungen abgerechnet – die Tendenz ist trotz Corona steigend. Davon waren ungefähr Dreiviertel in Bitcoin und ein Viertel in Ether“, zitiert BTC-ECHO Rehrauer.
  • „Die Lösung ist jedoch so konzipiert, dass Kryptowährungen flexibel erweitert oder herausgenommen werden können, je nach Zahlungspräferenzen der Konsumenten.“

Ausblick für Worldine

Nach der Übernahme von Ingenico und aktuellen Infos ist Worldline bereits in mehr als 170 Ländern aktiv. Langfristig ist laut Infos von BTC Echo auch geplant, das Krypto-Bezahlungs System auch auf weitere Länder auszuweiten.

 

 

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.