Immobilien Crowdinvesting mit Rendity aus Österreich – Erfahrungen, Rendite

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Das Unternehmen Rendity mit Sitz in Wien in Österreich hat sich darauf spezialisiert, Crowdinvesting Projekte anzubieten. Diese werden vor allem im Bereich Immobilien realisiert. Wer sich jetzt neu für Rendity entscheidet, kann einen Bonus in Höhe von 25 Euro erhalten.

Die einzelnen Projekte werden inklusive Verzinsung und Laufzeit direkt auf der Plattform dargestellt. Auch Informationen zur Mindesteinlage sowie zur Höchsteinlage werden genannt. Die Investoren erhalten bei Rendity 100% der Zinsen ausgezahlt.

Das führt dazu, dass man im Rahmen seiner eigenen Steuererklärung die Renditen entsprechend versteuern muss. Die notwendigen Dokumente und Unterlagen für die Einbringung der Renditen in die Steuererklärung stellt Rendity den Investoren zur Verfügung.

Welche Leistungsmerkmale bietet Rendity den Investoren?

Je nach Projekt werden unterschiedlich höhe Renditen sowie verschiedene Laufzeiten ermöglicht. Anbei eine Übersicht der möglichen Investments:

  • Crowdinvesting für Immobilieninvestments
  • Investieren ab 1.000 Euro
  • Bis zu 7% Rendite (je nach Projekt)
  • Kurze Laufzeiten (meist 1-3 Jahre)
  • Keine Gebühren für Investoren
  • 25 Euro Startbonus für das erste Investment

Das Angebot von Rendity erscheint recht transparent. Die möglichen Renditen sind deutlich höher, als es bei vielen alternativen Anlageformen und Investments der Fall ist. Dennoch sollte vor einem Investment natürlich eine Risikoabschätzung erfolgen.

Wie wird das Angebot von Rendity angenommen?

Auf der Homepage von Rendity werden genaue Kennzahlen publiziert, die darüber informieren, wie gut das Angebot vom Markt angenommen wird. Derzeit haben bereits mehr als 900 Investoren bei Rendity aktiv teilgenommen und Geld in ein Projekt investiert. Das investierte Kapital liegt bei rund 8,3 Millionen Euro. Von dem bereits investierten Kapital wurden fast 1,3 Millionen Euro an die Investoren zurückgezahlt.

Welche Sicherheiten bietet mir Rendity?

Wer als Investor bei Rendity investieren möchte, will sich nicht nur über das Risiko, sondern auch über die gebotenen Sicherheiten informieren. Grundsätzlich anzumerken ist, dass die komplette Abwicklung von Zahlungen bei Rendity über ein Treuhandkonto abgewickelt wird.

Bevor Gelder an den Projektträger überwiesen werden, ist es erforderlich, dass die komplette Funding Summe erreicht wurde. Erst wenn sich genügend Investoren dafür entschieden haben, bei einem Projekt mitzumachen ist es möglich, dass das Projekt auch wirklich realisiert wird.

Ferner bietet der Anbieter seinen Investoren einen Anlegerschutz. Das bedeutet, dass das Unternehmen als Vermögensberater durch die Wirtschaftskammer autorisiert ist. Gleichzeitig ist anzumerken, dass eine Informationspflicht nach dem Alternativfinanzierungsgesetz, bzw. nach dem so genannten Kleinanlegerschutzgesetz besteht.

Alle Daten werden bei dem Anbieter verschlüsselt. Die Verschlüsselung findet entsprechend der TLS/SSL Verschlüsselung statt.

Um welche Art von Darlehen handelt sich das Investment?

Wer bei Rendity in ein Projekt investiert, muss wissen, dass es sich um ein qualifiziertes Nachrangdarlehen hat. Das bedeutet konkret, dass es andere Darlehen und Finanzierungen gibt, die bei einer möglichen Insolvenz zuerst bedient werden.

In der Regel ist dies bei Darlehen von Banken der Fall. Ein weiteres Merkmal des so genannten Nachrangdarlehens ist der Fakt, dass wenn sich der Darlehensnehmer in einer wirtschaftlichen Krise befindet, ist es nicht möglich, dass die Rückzahlung des Darlehens verlangt werden kann.

Ein Pfandrecht, wie es eine Bank hat, die als erster Darlehensgeber fungiert, besteht hier nicht. Es ist also möglich, dass ein Totalverlust möglich ist, wenn ein Investor in die Insolvenz gerät und das Projekt z.B. nicht realisiert werden kann.

  • Es handelt sich um ein Nachrangdarlehen
  • Andere Gläubiger werden im Insolvenzfall bevorzugt
  • Nachrangdarlehen sind beim Crowdinvesting üblich

Wie finanziert sich die Plattform Rendity?

Für Anleger ist die Anmeldung und auch die Nutzung der Plattform komplett kostenfrei. Wer ein Nutzerkonto anlegt und sich dazu entscheidet, bei bestimmten Projekten Geld zu investieren, zahlt hierfür keine Gebühren.

Die Plattform Rendity finanzier sich über Vermittlungsgebühren und Bearbeitungsgebühren, die von den Immobilienentwicklern, bzw. von den entsprechenden Projektträgern erhoben werden.

Wie kommen die Immobilienprojekte zu Rendity?

Die Plattform Rendity hat einen Kriterienkatalog, anhand welchem die einzelnen Immobilienprojekte bewertet werden. Es wird eine Due-Diligence Verfahren durchlaufen, um zu beurteilen, welche Chancen und welche Risiken das Projekt mit sich bringt.

Grundsätzlich wird nicht nur das Projekt an sich bewertet, sondern auch das Entwicklerteam, dass hinter dem Projekt steht. Diese haben oftmals jahrelange Erfahrung in der Realisierung solcher Projekte. Zahlreiche Faktoren sowie die Kontrolle der Firmenbücher und Jahresabschlüsse spielen in die mögliche Aufnahme eines Projektes bei Rendity ein.

Es besteht die Möglichkeit, dass in so genannte Entwicklungsprojekte investiert wird, bei denen neue Bauvorhaben realisiert werden, oder aber auch in so genannte Bestandsprojekte, bei denen bestehende Vorhaben erweitert werden, oder Umbaumaßnahmen erfolgen.

Werden die Projekte komplett via Crowdinvesting finanziert?

Nein, in der Regel erfolgt auch eine Finanzierung über eine Bank. Diese wird durch das Crowdinvesting Modell ergänzt. Anzumerken ist, dass die Finanzierung über die Bank meist eine gewisse Menge an Eigenkapital erforderlich macht. Durch die Crowdinvesting Möglichkeiten steht eine deutlich höhere Flexibilität zur Verfügung, als es der Fall ist, wenn man den Kredit über eine Bank aufnimmt.

Wann erhalte ich bei Rendity mein Geld zurück?

Wer Geld bei Rendity in ein Projekt investiert, fragt sich natürlich, wann er dieses zurückgezahlt bekommt. Grundsätzlich ist zu erwähnen, dass die Projekte eine feste Laufzeit haben. Vor der Beendigung der Laufzeit ist es nicht möglich, das Geld ausgezahlt zu bekommen. Es ist möglich, dass die Immobilienentwickler das Geld jedoch vorzeitig zurückzahlen können.

  • Die Rückzahlung der Investmentsumme erfolgt nach Ende der Laufzeit
  • Projekte zu Bestandsimmobilien bieten eine vorzeitige Rückzahlung nach 24 Monaten an
  • Die Zinsen werden zum Ende der Laufzeit, bzw. je nach Projekt ausgezahlt

Sollte es sich um ein so genanntes Bestandsprojekt handeln ist es möglich, dass das Investment nach 24 Monaten vorzeitig auf der Plattform von Rendity platziert werden kann. Somit kann das Kapital vorzeitig zurückerstattet werden.

Die Rendite, die bei den Entwicklungsprojekten fällig wird, wird zum Ende der Darlehenslaufzeit ausgezahlt. Sollte es sich um ein Bestandsprojekt handeln ist es möglich, dass bereits während der Laufzeit des Projektes einmal im Quartal die Rendite ausgezahlt wird. Wenn es sich um ein Projekt handelt, bei dem eine Bestandsimmobilie zum Ende der Laufzeit verwertet wird, kann es sein, dass Anteile an der möglichen Wertsteigerung an die Investoren ausgeschüttet werden.

Wer kann bei Rendity Geld investieren?

Wer bei Rendity Geld investieren möchte, muss eine Bankverbindung innerhalb der Europäischen Union haben. Darüber hinaus ist es notwendig, dass das 18. Lebensjahr vollendet sein muss. Personen, die als so genannte juristische Personen bezeichnet werden und innerhalb der EU ihren Sitz haben, dürfen ebenfalls bei Rendity in Projekte investieren.

Welche Risiken bestehen bei einem Investment über die Plattform Rendity?

Wer sich dazu entscheidet, dass sein Kapital über so genannte Crowdinvesting Projekte investiert wird, der sollte wissen, dass dies mit erheblichen Risiken verbunden ist. Es ist möglich, dass ein Totalverlust des Investments stattfinden kann. Zu beachten ist, dass lediglich das eingesetzte Kapital vollends verloren gehen kann. Eine Nachschusspflicht, wie es sie bei anderen Geldanlagen zum Teil gibt, besteht hier nicht.

Bevor ein Projekt realisiert wird, bzw. man sich dazu entscheidet, in ein Projekt zu investieren ist es wichtig zu wissen, welche Risiken mit dem Projekt verbunden sind. Das bedeutet konkret, dass alle Risiken bekannt sein sollten und man nur Gelder investiert, deren Verlust man verkraften kann.

Die möglichen Risiken, die zu berücksichtigen sind, werden auf der Homepage von Rendity umfangreich vorgestellt. Hierzu zählt zum Beispiel das Insolvenzrisiko des Projektträgers, bzw. der entsprechenden Unternehmen. Ein so genanntes Totalverlustrisiko besteht in jedem Fall, so dass die komplette Anlagesumme verloren gehen kann.

Ebenso besteht ein Malversationsrisiko. Das bedeutet, dass es möglich ist, dass Unternehmens rechtswidrig handeln und es somit dazu kommen kann, dass eine Insolvenz eintritt. Auch besteht das Klumpenrisiko auf der Seite der Anleger.

Dieses besteht vor allem dann, wenn man sich dazu entscheidet, nur in ein Projekt zu investieren und das Risiko nicht streuen möchte. Die Inflation kann bei einem Investment ebenfalls ein entsprechendes Risiko darstellen und dazu führen, dass Verluste entstehen können, bzw. dass die Realverzinsung deutlich niedriger ausfällt, als es ursprünglich geplant gewesen ist.

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.