Goldpreisentwicklung 2019/2020 – Goldpreis Prognose 2020

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Ratgeber Goldpreisentwicklung 2019 und Goldpreisprognose 2020

Der Goldpreis ist in den vergangenen 3 bis 5 Jahren immer mal wieder deutlich gestiegen, oder aber auch deutlich gesunken. Für das Jahr 2019 dürften sich die Anleger bisher über hohe Preise gefreut haben. Seit dem vorläufigen Tiefststand im Oktober 2018 konnte der Goldpreis deutlich zulegen und zwar um mehr als 10 Prozent.

Wir informieren zur Goldpreisentwicklung 2019/2020 und der Goldpreis Prognose 2020 – Sollte man in Gold investieren?

Goldpreis Prognose 2020 – lohnt sich der Einstieg?

Gold gilt für viele Anleger als interessantes Langzeitinvestment, dass auch in Zukunft weiter genutzt werden kann und in jedem Fall für eine sichere Rendite steht. Gold ist als Rohstoff weltweit beliebt und die Ressourcen sind nicht endlos lange verfügbar.

Dies sorgt dafür, dass Gold auch 2020 und in den folgenden Jahren eine Rolle spielt. Anlegerinnen und Anleger aus Österreich interessieren sich schon lange für Gold und investieren hier gerne.

Im Jahr 2019 ist der Goldpreis deutlich angestiegen. Je Unze wird inzwischen ein Preis von rund 1.350 Euro aufgerufen – deutlich mehr, als es mit rund 1.100 Euro noch zu Beginn des Jahres 2019 der Fall gewesen ist. Der Goldpreis ist nicht nur von der Nachfrage abhängig, sondern auch davon, wie die Wirtschaft insgesamt funktioniert.

  • Goldpreis gegen Ende 2019 auf Jahreshoch
  • 350 Euro je Unze Gold
  • 2020 dürfte Gold weiterhin stark nachgefragt werden
  • Gold ist ein sicherer Hafen in Krisenzeiten – daran ändert sich 2020 nichts!

Gold gilt 2020 als sicherer Hafen. Sollte die Wirtschaft Unsicherheiten hervorbringen dürfte es dazu kommen, dass der Goldpreis deutlich steigt. Die Flucht in das Gold könnte 2020 schneller kommen, als viele denken.

Gerade nach einer Rallye, wie es zum Schluss des Börsenjahres 2019 der Fall gewesen ist, könnte der Goldpreis 2020 schnell fallen. Anzumerken ist, dass Gold in jedem Fall interessant als Investment ist, jedoch der Einstiegszeitpunkt klar definiert werden sollte.

Auf dem aktuellen Kursniveau von 1.350 Euro je Unze ist Gold verhältnismäßig teuer. Sollte die Wirtschaft weiterhin positiv wachsen, könnte es günstige Möglichkeiten zum Nachkauf von Gold im Jahr 2020 geben. Etwas Geduld ist in jedem Fall gefragt, wenn man den Preis von Gold analysiert und über einen Nachkauf nachdenkt.

 

Es ist davon auszugehen, dass der Goldpreis 2019 weiterhin stark bleibt, jedenfalls insgesamt betrachtet. Dennoch kann der Kurs kurzfristig absacken, was auch 2019 davon abhängig sein dürfte, wie sich die Wirtschaft in Europa bzw. auch weltweit betrachtet entwickelt.

Grundsätzlich verhält sich der Goldpreis oftmals antizyklisch zur Entwicklung der Börse. Das bedeutet konkret, dass der Goldpreis oftmals steigt, wenn es an der Börse gerade schlecht aussieht. Es ist möglich, dass man jede Menge Rendite einfahren kann, wenn man sich für Gold interessiert und zur richtigen Zeit investiert.

Fakt ist, dass immer bei politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten viele Trader einen großen Wert darauflegen, sich Gold zu kaufen.

Dabei kann Gold physisch z.B. in Form von Münzen oder Barren gekauft werden. Darüber hinaus ist es möglich, dass das Gold zum Beispiel in Form von ETFs gekauft werden kann und digital im Depot zum Handel genutzt werden kann.

Goldpreis zum Start in das Jahr 2019 stark angestiegen!

Zum Start in das Jahr 2019 ist der Goldpreis in Euro beziffert und natürlich auch in US Dollar beziffert stark angestiegen. Das bedeutet, dass der Preis jetzt deutlich höher notiert, als es gegen Ende 2018 der Fall gewesen ist.

Grundsätzlich dürfte dies auch daran liegen, dass die Aktienkurse vieler Unternehmen in den ersten Monaten des Jahres 2019 massiv unter Druck gelegen haben. Streitigkeiten zwischen den USA und China sowie Strafzölle dürften dafür gesorgt haben, dass die Kurse an der Börse zum Teil massiv unter Druck geraten sind. Der Goldpreis ist in diesem Zeitraum stark angestiegen.

  • Goldpreis hat sich 2019 bisher positiv entwickelt
  • Derzeit starke Börsen und Wirtschaftsdaten könnten weiteren Anstieg limitieren
  • Langfristig weiterhin starke Goldperformance zu erwarten

Zum Start in das Jahr 2019 notierte der Goldpreis bei knapp über 1.000 Euro. In den darauffolgenden Wochen und Monaten ist der Kurs deutlich angestiegen, so dass ein Plus von etwa 10% verzeichnet werden kann.

Der Goldpreis notiert aktuell bei 1.150 Euro und damit deutlich höher, als es noch im Oktober und November 2018 der Fall gewesen ist. Fakt ist, dass der Goldpreis derzeit zwar auf einem hohen Niveau notiert, langfristig aber weiter steigen könnte.

Kurzfristig sehen die Aussichten jedoch nicht so gut aus, wie es im Langzeitchart der Fall ist.

Goldpreis könnte kurzfristig 2019 nachgeben

Die Wirtschaft zeigt sich derzeit stabiler, als es zunächst von vielen Menschen angenommen gewesen wurde. Für das Jahr 2019 wurde zwar vorausgesagt, dass die Wirtschaft weniger stark wachsen wird, jedoch ist dies aktuell noch nicht so ausgeprägt, wie man bisher gedacht hat. Grundsätzlich ist es daher möglich, dass der Goldpreis nachgeben könnte, wenn sich die Wirtschaft stärker zeigt, als es bisher prognostiziert worden ist.

Langfristig betrachtet ist es möglich, dass der Goldpreis jedoch wieder steigt. Sollte es in den kommenden Monaten dazu kommen, dass die Wirtschaft wieder nachgibt, oder dass entsprechend negative Nachrichten publiziert werden ist es möglich, dass der Goldpreis wieder zulegen kann.

Wenn der Handelsstreit zwischen China und den USA wiederauflebt oder neue Brisanz hinzukommen sollte ist es möglich, dass ebenfalls die Aktienkurse sinken werden und der Goldpreis davon profitieren würde.

Fakt ist, dass in jedem Fall eine Menge an Chancen vorhanden sind, wenn man sich den Goldpreis für 2019 anschaut. Die Prognose für das Jahr 2019 ist für den kurzfristigen Zeitraum eher negativ, bzw. es ist eventuell mit Kursrückgängen zu rechnen. Langfristig betrachtet dürfte der Goldpreis jedoch deutlich zulegen und im Wert steigen.

Langfristig mit steigenden Goldpreisen zu rechnen

In den kommenden Jahren ist davon auszugehen, dass der Goldpreis durchaus weiter im Wert zulegen wird. Das liegt unter anderem daran, dass immer mehr Menschen Wert darauflegen, dass der Goldpreis steigt und dass Gold natürlich in Krisenzeiten sehr gefragt ist.

Darüber hinaus ist das Interesse an Gold nach wie vor zum einen in der Schmuck Industrie sehr hoch aber zum anderen auch in der technischen und verarbeitenden Industrie. Zahlreiche Geräte benutzen inzwischen Gold als Rohstoff und so kommt dieser zum Beispiel in Smartphones und in Platinen und elektronischen Bauteilen immer häufiger vor.

Die Industrie, die sich darum bemüht, Gold zu reinigen oder z.B. Gold aus alten elektronischen Geräten zu recyceln ist inzwischen sehr groß geworden und dürfte in den kommenden Jahren weiter zulegen.

Goldpreis Prognose 2020 – kann Gold weiter im Wert steigen?

Derzeit notiert der Goldpreis etwas niedriger, als es noch vor ein paar Jahren der Fall gewesen ist. Die Statistik zeigt, dass der Goldpreis durchaus eine Menge an Potential hat und weiter im Wert steigen kann. Fakt ist jedoch auch, dass Gold in jedem Fall von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Der Preis könnte 2020 zulegen, wenn die Wirtschaft zum Beispiel weitere Probleme in ihrer Entwicklung hat. Wer auf den Goldpreis achtet wird feststellen, dass dieser derzeit recht stabil ist.

  • Weltweit zunehmende Nachfrage nach Gold (z.B. Schmuckindustrie, z.B. Technik und Industrie)
  • Wirtschaftliche und politische Krisen können Goldpreise stärken

Weltweit steigt die Nachfrage nach Gold deutlich. Das bedeutet auch, dass zahlreiche Goldminen in den vergangenen Jahren ihre Aktivitäten aufgestockt haben und grundsätzlich die Nachfrage nach Gold sehr hoch ist. Gerade neues Gold gibt es nicht mehr so oft, bzw. die Gold Vorräte auf dem Planeten Erde sind limitier, ähnlich wie es bei den Vorräten an Rohöl der Fall ist. Langfristig gesehen dürfte sich das Gold verknappen, was dazu führt, dass der Preis je Unze Gold weiter ansteigen könnte.
Für das Jahr 2020 ist es durchaus möglich, dass der Goldpreis wieder auf einen Wert von z.B. 1.200 oder 1.300 Euro steigen kann. Dies ist jedoch vor allem von der Wirtschaft, von der Politik sowie von der industriellen Nachfrage abhängig.

Prognose Gold und Goldpreis langfristig – wird Gold nochmal teuer?

Ja, es ist davon auszugehen, dass Gold nochmal teurer wird, als es jetzt der Fall ist. Grundsätzlich ist diese Entwicklung jedoch eine Frage der Zeit. Es gibt viele Indikatoren die dafürsprechen, dass der Goldpreis in den kommenden Jahren weiter zulegen wird. Dies dürfte jedoch nicht nur 2020, sondern auch in den darauffolgenden Jahren der Fall sein. Wer den Goldpreis für die vergangenen 5 bis 10 Jahre unter die Lupe nimmt wird schnell merken, dass Gold heutzutage deutlich teurer geworden ist, als es damals der Fall gewesen ist. Der Goldpreis hat also in jedem Fall eine Menge an Potential und dürfte in den kommenden Jahren weiter im Wert steigen. Es ist jedoch immer wieder möglich, dass mit starken Rückschlägen zu rechnen ist und der Kurs des Goldes deutlich sinken wird.

Ratgeber Goldpreis 2018 – lohnt sich ein Investment in Gold?
Als Rohstoff ist Gold in jedem Fall begehrt, unabhängig davon, wann man in den Chart für den Preis schaut. Dennoch gibt es Zeiten, in denen der Goldpreis steigt und Zeiten, in denen der Goldpreis sinkt.

Betrachtet man jedoch die Entwicklung der Goldpreise über die vergangenen 10 bis 20 Jahre so wird man feststellen, dass der Goldpreis durchaus gestiegen ist und die Nachfrage nach Gold deutlich angezogen hat. Anzumerken ist dabei, dass es im Bereich Goldpreis natürlich viele Ratgeber gibt, da viele Trader sich dafür interessieren, wie sich die Rohstoffe entwickeln.

Warum ist Gold so begehrt?

Gold ist ein Edelmetall, dass als Rohstoff sowie als auch als Anlagemedium sehr gefragt ist. Das liegt unter anderem daran, dass Gold von zahlreichen Industrien verwendet wird. In der IT wird Gold häufig als Medium verwendet, zum Beispiel bei der Herstellung von Prozessoren.

Ebenso wird Gold häufig genutzt, wenn es darum geht, dass zum Beispiel neue Smartphones produziert werden. Wer sich für diese interessiert wird feststellen, dass in jedem Smartphone eine gewisse Menge an Gold enthalten ist. Es ist daher in jedem Fall wichtig, dass genau untersucht wird, wann in Gold investiert wird und wie hoch die Nachfrage nach Gold derzeit ist.

  • Gold ist als Edelmetall und Rohstoff begehrt
  • Gold wird als Schmuck getragen
  • Gold wird in der IT Technik eingesetzt
  • Smartphones enthalten Gold
  • Gold gilt als sichere Währung

Die Nachfrage nach Gold ist je nach „Saison“ und je nach Lage auf dem Weltmarkt unterschiedlich hoch. In den vergangenen Jahren ist sie jedoch grundsätzlich deutlich angestiegen.

Welche Faktoren beeinflussen den Goldpreis?

Der Goldpreis wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst, allerdings sind die meisten dieser Faktoren den wenigsten Menschen bewusst. In der Praxis ist es vor allem die Wirtschaft, welche einen großen Einfluss darauf hat, wie sich der Goldpreis entwickelt.

Das bedeutet konkret, dass die Wirtschaftsdaten und auch die Entwicklungen in der Wirtschaft beeinflussen, wie sich Rohstoffe allgemein entwickeln. Sie können die Nachfrage nach bestimmten Rohstoffen deutlich ankurbeln, oder aber auch dazu beitragen, dass die Nachfrage deutlich sinkt.
Wirtschaftsdaten werden regelmäßig publiziert. Zum einen werden sie von entsprechenden Institutionen publiziert und zum anderen werden sie zum Beispiel von den Konzernen selbst publiziert. In der Praxis bedeutet dies, dass die Konzerne zum Beispiel quartalsweise über ihre Ergebnisse berichten und somit unter dem Strich betrachtet auch zu ihren Prognosen einen Status abgeben.
Das bedeutet konkret, dass einmal im Quartal die neusten Zahlen der Konzerne bekannt gegeben werden.

Gleichzeitig wird darüber berichtet, ob z.B. der Jahresausblick gehalten werden kann und die Konzerne in der Lage sind, ihre Zahlen und Ziele zu erfüllen. Ebenso kann es möglich sein, dass die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr angeboten wird. Sollte dies für das Jahr 2019 der Fall sein, dürfe dies dazu führen, dass die Preise für entsprechende Aktien weiter steigen.
Wer sich im Netz umschaut wird schnell feststellen, dass es sehr verschiedene Angebote gibt und in jedem Fall sehr unterschiedlich investiert werden kann. Sollte es der Wirtschaft gut gehen und die Nachfrage nach Aktien steigen, so führt dies meist umgekehrt dazu, dass die Nachfrage nach Gold und anderen Edelmetallen deutlich sinkt. Das bedeutet, dass entsprechend weniger Geld in Gold investiert wird und der Goldpreis insgesamt deutlich sinkt.
Ferner ist es möglich, dass die Wirtschaft schlechte Daten publiziert. Das bedeutet, dass zum Beispiel mehrere große Unternehmen so genannte Gewinnwarnungen publizieren. Mit einer Gewinnwarnung wird bekannt gegeben, dass die vorhergesagten Zahlen nicht eingehalten werden können, sondern entsprechend weniger verdient wird, als ursprünglich angenommen wurde. Das bedeutet in den meisten Fällen, dass die Aktienkurse der entsprechenden Firmen deutlich sinken und die Anleger ihr Geld anderweitig investieren werden.

Sollte es der Fall sein, dass die gesamte Wirtschaft schlechter läuft, führt dies in der Regel dazu, dass zahlreiche Firmen eine Gewinnwarnung aussprechen. Das bedeutet meist aus Sicht der Anleger, dass die Kurse der Aktien fallen und nach alternativen Anlageformen gesucht werden muss. Gold und Edelmetalle werden in solch einem Szenario wieder interessant und es wird sehr viel mehr Wert daraufgelegt, in solche Investments zu gehen und hier Geld anzulegen.
Zusammengefasst lässt sich also folgendes sagen:

  • Gute Wirtschaftsdaten und steigende Aktienkurse führen meist zu sinkenden Goldpreisen
  • Schlechte Wirtschaftsdaten und Verunsicherungen an den Märkten führen oft zu steigenden Goldpreisen

Neben den Wirtschaftsdaten gibt es noch eine Reihe weiterer Daten, die einen großen Impact auf die Goldpreise haben können. So ist es möglich, dass zum Beispiel die politische Lage einen entsprechend großen Einfluss darauf haben kann, wie sich die Goldpreise entwickeln.

Das bedeutet konkret, dass entsprechend sehr viel über die politische Lage geregelt werden kann.
In politisch unruhigen Zeiten steigt der Goldpreis nicht gerade selten deutlich an. Das liegt daran, dass das das Vertrauen in der Politik und auch in Währungen sowie als auch in Aktien deutlich gesunken ist und somit sehr viel weniger Geld in Aktien investiert wird.

Unter dem Strich betrachtet ist es also möglich, dass sehr viel Geld in alternative Investments investiert wird. Hierzu zählen unter anderem entsprechende Anlageformen wie Edelmetalle, wozu natürlich auch Gold, Silber oder Kupfer und Platin zählen. Wer sich über das Internet informiert wird schnell merken, dass es jede Menge Optionen gibt, wie in Edelmetalle investier werden kann.
Auch Handelskriege können schnell dazu führen, dass die Preise von Edelmetallen deutlich steigen. Wenn zwei Staaten verschiedene Meinungen und Ansichten haben, oder sogar mit Strafzöllen agieren führt dies in der Regel dazu, dass vor allem bestimmte Zweige der Wirtschaft darunter leiden und entsprechend sehr viel weniger Geld verdient wird.

Dies führt dazu, dass die Aktienkurse entsprechender Unternehme in die Knie gehen und die Kunden sich für andere Investments, wie zum Beispiel Edelmetalle entscheiden werden. Es lohnt sich also in jedem Fall, dass Geld in Gold investiert wird, wenn zwei Länder in einen Handelskrieg geraten und dieser sich gerade entwickelt, bzw. ausgefochten wird.

  • Wirtschaftskrisen steigern den Goldpreis
  • Handelskriege haben positive Auswirkungen auf den Goldpreis
  • Währungskrisen beflügeln meist den Goldpreis
  • Strafzölle können zur Erhöhung des Goldpreises führen

Zu erwähnen ist dabei auch, dass Währungskrisen, wie es z.B. 2018 in der Türkei bei der Währung türkische Lira der Fall gewesen ist, schnell dazu führen, dass in alternative Währungen und auch in Gold investiert wird.

Die Anleger suchen jetzt nach einem Investment, dass ihnen Schutz bietet und dass in jedem Fall dazu führt, dass entsprechend mehr Rendite erzielt werden kann und kein Wertverlust stattfindet. Wer sich also dazu entscheidet, entsprechend in Gold zu investieren, der sollte immer den aktuellen Kurs im Blick haben und die wirtschaftliche und politische Lage weltweit unter die Lupe nehmen.

Wie kann sich der Goldpreis 2019 entwickeln? – Prognose

Die möglichen Entwicklungen des Goldpreises für das Jahr 2019 abzuschätzen, ist gar nicht so leicht.

Grundsätzlich ist der Goldpreis im Jahr 2018 etwas unter Druck geraten, so dass es möglich ist, dass er sich im Jahr 2019 weiter erholen wird. Sollten die Preise für Gold weiterhin steigen, dürfte dies auch daran liegen, dass die politische und wirtschaftliche Lage sich weiter anspannt und diverse Länder weltweit untereinander Konflikte haben.
Grundsätzlich ist anzumerken, dass es jede Menge an Optionen gibt, wie der Goldpreis sich entwickeln könnte. Im Jahr 2018 ist der Goldpreis mit einem Wert von etwa 1.300 bis 1.350 Dollar je Unze in das Jahr gestartet, was mehr als positiv ist. Zur Mitte des Jahres ging der Goldpreis leicht in die Knie und notierte nur noch bei etwa 1.100 Dollar je Unze, also deutlich niedriger, als es zuvor der Fall gewesen ist.
Wer sich die Entwicklung des Goldpreises anschaut wird feststellen, dass es in jedem Fall sehr unterschiedliche Entwicklungen im Jahr 2018 gegeben hat, aber 2019 insgesamt bisher eine positive Prognose hat.

  • Gold kann 2019 im Preis steigen (wenn es wirtschaftlich angespannt bleibt)
  • Langfristig ist mit steigenden Goldpreisen zu rechnen
  • Gold ist in zahlreichen Technologien verbaut und wichtig
  • Gold wird vielseitig eingesetzt (Smartphone, Schmuck, Sammler)

Langfristig gesehen kann davon ausgegangen werden, dass der Goldpreis in jedem Fall weiter steigen wird. Das liegt unter anderem daran, dass Gold als Rohstoff interessant ist und zwar zum Beispiel für die Schmuckindustrie, aber auch für z.B. verschiedene Technologien. Da Gold als Rohstoff nur in einer unendlichen Menge vorhanden ist, bedeutet dies automatisch, dass bei einer steigenden Nachfrage auch die Preise für Gold steigen dürften.

Anzumerken ist, dass Gold inzwischen auch zu einem großen Teil auch Technik recycelt wird. Es ist zum Beispiel möglich, dass aus alten Smartphones Gold entsprechend wieder herausgeholt wird und somit dafür gesorgt wird, dass Gold auch aus solch einer Quelle zur Verfügung gestellt wird.
Da Gold nach wie vor gesucht und auch abgebaut wird, dürften die Goldpreise in den kommenden zehn bis zwanzig Jahren weiter steigen und das Rohmaterial Gold dürfte in jedem Fall eine Menge an Potential haben.

Was bedeutet der Goldpreis 2019 im Chart?

Wer sich den Chartverlauf für Gold anschaut wird merken, dass der Preis zum Beispiel in der Währung Euro aber auch in der Währung US Dollar angegeben wird.

Das bedeutet konkret, dass Gold in verschiedenen Währungen gehandelt werden kann. Der Goldpreis wird in der Regel je Unze angegeben. Das bedeutet unter dem Strich, dass der Goldpreis sich auf 31,1 Gramm Gold bezieht, denn so hoch ist das Gewicht von einer Unze Gold.

Wie kann ich Gold kaufen und handeln?

Gold kann über viele verschiedene Wege gehandelt werden. Es ist möglich, dass zum Beispiel Zertifikate an der Börse gekauft werden können. Darüber hinaus ist es möglich, dass das Gold nicht nur digital gekauft wird, sondern zum Beispiel auch entsprechend physisch gekauft wird.

Zahlreiche Banken bieten den Kauf von Gold an. Auch in Online Shops wird Gold inzwischen in Form von Barren oder Münzen zum Kauf angeboten. Anzumerken ist, dass der Versand in der Regel neutral erfolgt. Grundsätzlich ist zu erwähnen, dass Gold sicher aufbewahrt werden muss. Das Gold kann zu Hause aufbewahrt werden, aber auch genau so gut zum Beispiel im Safe in einem Tresorraum in einer Bank.

Welche Prognosen gibt es für den Goldpreis von Seiten der Banken?

Die Prognosen für den Goldpreis zum Ende des Jahres 2018, bzw. zu Beginn des Jahres 2019 sind sehr unterschiedlich. In der Praxis bedeutet dies, dass die Prognosen von etwa 1.165 Dollar bis hin zu 1.550 Dollar reichen.

Bei der Deka Bank geht man davon aus, dass 1 Unze Gold zum Start in das Jahr 2019 bei einem Wert von 1.165 USD liegt. Die Prognose von HSBC aus Großbritannien ist etwas höher. Hier wird davon ausgegangen, dass der Preis je Unze auf etwa 1.550 USD steigt. Unter dem Strich betrachtet liegen die meisten Prognosen der Bank bei etwa 1.3000 USD, also relativ hoch. Dies trifft zum Beispiel auf die Prognosen der Citigroup oder aber auch der Commerzbank zu.

Gold gilt und galt schon immer als besonders krisenfestes Anlagegut, das auch in Krisenzeiten eher an Wert zunahm als das ein Wertverlust des Edelmetalls zu verzeichnen gewesen wäre.

Viele Marktbeobachter und Anlageexperten haben aber bisweilen eine unterschiedliche Auffassung davon, wohin sich der Goldpreis im Jahre 2016 entwickeln könnte. Die wahrscheinlichsten, fundiert begründeten Szenarien haben wir im Folgenden zusammengestellt.

Deflation wichtiger Währungen und mittelfristige Steigerung des Goldpreises

Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Deflation wichtiger Weltwährungen lässt die Vermutung zu, dass auch der Goldpreis wieder zunehmend attraktiver wird und im Wert steigt. Somit könnte Gold als Absicherungsinvestment im Falle einer negativen Entwicklung der aktuellen Wirtschaftslage in seiner Beliebtheit noch einmal bzw. wieder steigen.

Positive Wirtschaftsentwicklung und Zinsanstieg

Nicht nur im Falle einer Deflation kann der Goldpreis mittelfristig steigen. Sollte die Wirtschaft in bedeutenden Ländern der Welt zulegen, geht dies in der Regel zugleich mit einer vermehrten Nachfrage nach Schmuckgütern, d.h. insbesondere auch Goldschmuck einher.

Die geringer eingeschätzten wirtschaftlichen und finanziellen Risiken in den westlichen Industrienationen werden die Nachfrage nach Gold zwar sehr wahrscheinlich wieder ein wenig bremsen, jedoch wird mittel- und langfristig von einer Steigerung des Goldwerts ausgegangen, da ersterer Effekt überwiegen dürfte.

Die USA haben im vergangenen Herbst den Leitzins bereits erhöht. Diese Maßnahme ist für die Region Europa bislang nicht sehr bedeutend, obgleich es als wahrscheinlich gilt, dass auch die Europäische Zentralbank langfristig nachziehen wird.

Steigende Zinsen machen Sachwert-Investments zunehmend beliebter und verringern im Gegenzug die Nachfrage nach Gold. Da eine Zinserhöhung jedoch nur marginal ausfallen wird und – wenn überhaupt – frühestens gegen Ende des Jahres angesetzt werden kann, wird eine sichtbare negative Tendenz in der Goldpreisentwicklung wohl kaum feststellbar sein.

Globale Krisen treiben Goldpreis nach oben

Globale Krisen haben den Goldpreis in vergangenen Tagen oft nach oben getrieben. Die Reihe der Krisen in der Welt reist nicht ab: Die kritischen Entwicklungen im Nahen Osten, speziell zwischen Saudi-Arabien und dem Iran sowie in Syrien, sind nur eine unter mehreren krisenähnlichen Zuständen, die das wirtschaftliche Geschehen und die Befürchtungen und Ängste der Menschen im Jahre 2016 beeinflussen kann.

Krisen bringen das Bewusstsein der Menschen und der modernen Gesellschaften, dass wirtschaftliche Gefahren schnell zurückkehren können, zurück und führen dazu, dass wieder vermehrt in Gold und andere Sachwerte-Investments investiert wird. Anlagepräferenzen könnten also nachhaltig verändert werden.

Prognosen zur Goldpreisentwicklung 2016

Dass die Prognosen bezüglich der Goldpreisentwicklung für das Jahr schwanken, erkennt auch der Anleger-Laie mit nur einem Blick. So sehen die Analysten und Experten der Commerzbank zum Beispiel einen leichten Anstieg des Goldpreises im ersten Halbjahr des Kalenderjahres 2016 als sehr wahrscheinlich an. Die ABN Amro hält hingegen einen klar zu verzeichnenden Rückgang des Goldpreises für das Jahr 2016 als annehmbar, da die Investment Nachfrage aufgrund der steigenden Zinsen in den USA mittelfristig fallen werde.

Die Weltbank schließt sich derartigen Spekulationen in ihrer Tendenz an. Auch die ScotiaMoccata stuft einen langfristigen Rückgang des Goldpreises, der im Jahr 2016 erst seinen Anfang nehmen könnte, als nicht abwegig ein. Der Grund dafür könnte sein, dass zunehmend mehr Investoren Gold als Anlageform nicht mehr als sicher bewerten.

Diese unterschiedlichen Experten-Einschätzungen spiegeln die Schwierigkeiten einer sicheren, unmissverständlichen Prognose zur Goldpreisentwicklung deutlich wieder. Anleger sollten aber wissen, dass die Mehrzahl der Analysten in der Prognose des Goldpreises in der jüngsten Vergangenheit falsch lag. Dies liegt daran, dass es neben den genannten noch zahlreiche, auf den ersten Blick fälschlicherweise als irrelevant eingeschätzte Faktoren gibt, die die Entwicklung des Goldpreises zu beeinflussen vermögen.

Was ist bezüglich einer Goldanlage für das Jahr 2016 zu empfehlen?

Als Fazit kann natürlich keine konkrete Anlageempfehlung ausgesprochen werden, denn wie man sich als Anlage-Interessent entscheidet, hängt maßgeblich davon ab, welches der bereits vorgestellten Szenarien man als wahrscheinlich einstufen möchte. Welcher Ansicht man auch immer ist, fest steht, dass Gold mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit weiterhin zur Diversifizierung von Anlageoptionen und Anlageportfolios beitragen kann und wird. Die Empfehlung, die Anlageoptionen zu streuen und den Goldanteil moderat zu halten, kann dabei als eine kluge Richtschnur und Entscheidungshilfe zu Rate gezogen werden.

Noch vor einem Jahrzehnt und zuvor haben in erster Linie die Entscheidungen der Wirtschaft unsere Investitionen beeinflusst. Doch bei der großen Finanzkrise im Jahr 2008 musste die Politik den strauchelnden Wirtschaftsbossen mit Steuergeldern unter die Arme greifen. Es ergab sich eine Verschiebung der Machtverhältnisse. Deshalb verwundert es nun kaum, dass heutzutage eher politische Entwicklungen unsere Anlageentscheidungen bestimmen. So wird sich wohl auch die Goldpreisentwicklung in nächster Zeit stark an den stattfindenden politischen Umwälzungen oder dessen Ausbleiben orientieren.

Warum ist Gold eine derart sichere Anlageform?

Da die Menschen in unsicheren Zeiten immer wieder in Gold flüchten, sollte diese Frage zuerst beantwortet werden. Bisher wurden weltweit und in der gesamten Menschheitsgeschichte rund 155.000 Tonnen an Gold gefördert. Es wird geschätzt, dass noch weitere 51.000 Tonnen gefördert werden können. Es handelt sich bei dem edlen Metall folglich um einen Rohstoff der begrenzt auf der Erde vorhanden ist. Gold wird bei der Explosion von Sternen in einer Supernova erzeugt. Deshalb erscheint die Erschließung neuer Vorkommen in naher Zukunft und ohne die Besiedlung neuer Planeten eher unwahrscheinlich. Dieser begrenzte Vorrat stützt den Goldpreis.

Diesem begrenzten Angebot steht eine andauernde Nachfrage gegenüber. Selbst wenn die schmückende Verwendung von Gold außer Acht gelassen wird, existiert noch großer Bedarf an dem edlen Metall. Sowohl in der Industrie als auch in Elektronik-Produkten kommt Gold wegen der besonderen Leitfähigkeit zum Einsatz. Außerdem lässt sich kaum ein anderes Metall derart gut verarbeiten. Dieser Vorteil wurde schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte erkannt und trug zu dessen Beliebtheit bei. Wegen dem begrenzten Angebot und der garantierten Nachfrage gilt Gold immer als sicherer Hafen in den Anleger in unsicheren Zeiten fliehen können.

Hinweis: Die Schmuckhersteller fragten in den letzten Jahren rund 57 % des gesamten, verwendeten Goldes nach. 43 Prozent der Nachfrage kam folglich aus anderen Quellen.

Welche Auswirkungen hat der neue US Präsident auf den Goldpreis?

Im ersten Moment haben die Märkte schockiert auf den Wahlsieg von Donald Trump reagiert. Der Goldpreis schnellte, wie damals beim Brexit, über die 1.300er Marke. Doch zeichnet sich nun ein lange anhaltender Trend ab oder wie ist diese politische Entwicklung hinsichtlich der Anlage zu bewerten?

Schon am zweiten Tag nach der Wahl scheint sich der Aufwärtstrend abgekühlt zu haben. In dieser Hinsicht muss berücksichtigt werden, dass Trump erst im nächsten Jahr angelobt wird. Noch ist Obama am Ruder. Trotzdem scheint nun ein Jahresendkurs von über 1.350 US-Dollar pro Feinunze sehr wahrscheinlich. Die Märkte werden sich zunehmend auf unsichere Zeiten einstellen, die im Jahr 2017 wohl auf uns zukommen.

Der unerfahrene Präsident gehört zu diesen großen Unsicherheitsfaktoren. Wie wird er mit den zahlreichen Herausforderungen unserer Zeit umgehen? Inwiefern wird der Kongress ihn in manchen Angelegenheiten bremsen können? Welchen Effekt wird sein Wirtschaftsprogramm haben? Welche Geldpolitik wird Trump umsetzen? Wie werden sich die Beziehungen zu Europa und anderen Ländern entwickeln? Solange die Antworten auf diese Fragen ausstehen, werden viele Investoren einen größeren Teil ihres Vermögen lieber in Sicherheit und damit in Gold wissen.

Darüber hinaus setzt der Sieg von Trump einen Trend fort, der mit dem #brexit begann. Schon damals setzte der Goldkurs zu einem Höhenflug an, der den ganzen Sommer anhielt. Im Oktober, während die Umfragewerte für Hillary Clinton hoch waren, korrigierte sich der Preis etwas nach unten. Nun steht uns möglicherweise die Wahl eines Rechtspopulisten in Österreich bevor und im nächsten Jahr wird in Deutschland und in Frankreich gewählt. Wenn die Entscheidungen dort ähnlich ausgehen, werden wir höchstwahrscheinlich weitere Sprünge des Goldkurses nach oben sehen.

Außerdem entwickelt sich die Welt weg von einem offenen Marktplatz hin zu eher alleine agierenden Nationalstaaten. Auch für diesen Trend steht der Trump Sieg. Diese Entwicklung könnte der Weltwirtschaft schaden und eine Wirtschaft in Problemen ist immer gut für den Goldpreis.

Schon während dem Wahlkampf hat Trump angekündigt, dass er eher für eine Politik des schwachen Dollars eintritt. Auch dieser Umstand kommt dem Goldkurs zu Gute. Schon allein da Gold in US-Dollar pro Feinunze gehandelt wird, bedeutet ein niederer Dollarkurs einen höheren Goldpreis.

Abschließend zu diesem Abschnitt wollen wir noch ein Szenario aufzeigen, welches den Goldkurs auf ein Rekordhoch jagen könnte. Trump sprach in seinem Wahlkampf immer wieder über die Neuverhandlung der Handelsabkommen und Putin scheint dem kommenden US-Präsidenten sehr zugetan zu sein. Im Kreml wurde nach dem Sieg immerhin lautstark applaudiert. Gleichzeitig versucht der russische Regent sehr erfolgreich Europa bzw. die EU zu destabilisieren. Das zeigt sich schon allein durch die finanzielle Unterstützung von Le Pen in Frankreich, die sich für einen EU Austritt ausspricht. Auch andere rechtspopulistische Strömungen werden höchstwahrscheinlich finanziert. Der neue amerikanische Präsident könnte neue Handelsabkommen mit Russland als einen Sieg verkaufen und gleichzeitig die Zusammenarbeit mit Europa zunehmend auflösen. Dadurch könnte ein ganzer Kontinent in eine Rezession stürzen und aus einer Panik heraus Gold kaufen. Doch könnte die Trump Wahl auch zu einem niedrigeren Goldpreis führen?

Hinweis: Es dürfen nicht die russischen Hacker-Angriffe auf die Clinton Kampagne vergessen werden, die vom Kreml ausgegangen sind.

Wie kann der neue Präsident den Goldpreis dämpfen?

Es existieren jedoch auch zwei Gegenargumente. Gemäß diesen Perspektiven könnte Trump als US-Präsident den Goldpreis sogar drücken. Auf der einen Seite hat er schon als Kandidat den #brexit befürwortet und die Engländer dürften nun etwas zuversichtlicher dem EU Austritt entgegen blicken. Viele Briten haben angesichts des Votum damals ihr Vermögen in Gold gerettet. Dieser Trend könnte nun umgedreht werden.

Zudem könnten die gesetzten Taten Trumps die Wähler in anderen Ländern abschrecken. Vor allem wenn Misserfolge des unerfahrenen Politikers deutlich werden, könnte dies zu größeren Gegenbewegungen in anderen Ländern führen. Darüber hinaus könnten sich viele Protestwähler vor einer allzu rechten Welt fürchten und folglich ihre Stimme anders abgeben. All dies würde die Sicherheit ironischerweise erhöhen und demnach den Goldpreis drücken. Die Argumente für einen steigenden Preis sind jedoch viel zahlreicher.

Welche anderen Faktoren könnten die Goldpreisentwicklung 2017 beeinflussen?

Geht der Goldpreis nach oben?
Geht der Goldpreis nach oben?

Natürlich wird der amerikanische Präsident nicht alleine den Goldpreis bestimmen. Die bereits erwähnten Wahlausgänge 2017 in Deutschland und Frankreich werden ebenso bestimmend sein. Doch auch wirtschaftliche Faktoren dürfen nicht komplett ignoriert werden.

Jedoch hängt die wirtschaftliche Entwicklung so stark mit politischen Entscheidungen zusammen wie nie zuvor. So könnte beispielsweise die Drosselung der Fördermenge von Öl den Goldpreis wieder steigen lassen. Der niedrige Ölpreis hält derzeit die Inflation künstlich niedrig. Es wird nämlich der Transport sämtlicher Güter günstig und auch die Produktion von vielen Produkten kostengünstig gehalten.

Abgesehen davon, dass hohe Inflation grundsätzlich den Goldpreis in die Höhe treibt, dürfen die Leitzinsen nicht außer Acht gelassen werden. Der leichte wirtschaftliche Aufschwung derzeit geht nämlich stark auf die äußerst niedrigen Leitzinsen zurück.

Vor allem die Investition werden dadurch gestützt. Unternehmen können sehr günstig Kredite aufnehmen um große Maschinen zu kaufen oder neue Filialen zu eröffnen. Sobald die Inflation steigt, muss die EZB die Zinsen anheben. Dann würde dieser Motor für die Wirtschaft versiegen. Schwierige wirtschaftliche Situationen verursachen immer eine Flucht in Gold und damit einen Anstieg des Preises.

In dieser Frage kommen wir erneut auf Putin zurück. Der russische Staatsmann hat bereits zusammen mit den OPEC eine derartige Drosselung angekündigt. Wir dürfen aber ebenso nicht die Rolle des Erdgases vergessen. Dieser Rohstoff besitzt für Europa eine große Bedeutung und kommt in erster Linie aus Russland. Putin würde es vorziehen kein Erdgas an die verhasste EU zu senden, die ihn mit Sanktionen belastet. Außerdem behandelte der Westenm Russland nach Ende des Kalten Krieges so, wie Deutschland nach dem ersten Weltkrieg behandelt wurde. Wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Russland muss Putin jedoch diese Rohstoffe liefern. Wenn nun die angesprochenen Handelsabkommen mit den USA kommen, dann könnte sich diese Situation ändern. Russland würde weniger nach Europa und mehr nach Amerika liefern. Dies bedroht die Wirtschaft Westeuropas erneut sehr stark.

Tipp: Selbst die russischen Investition in verschiedene Wirtschaftsunternehmen (zB ostdeutsche Werften) haben mehr einen politischen als einen wirtschaftlichen Hintergrund. Die Politik bestimmt über Umwege ganz klar den Goldpreis.

In Zusammenhang mit Russland können auch die Visegrad Staaten betrachtet werden, die derzeit schon EU Entscheidungen boykottieren. Diese Staaten könnten die nächsten Kandidaten für einen EU Austritt sein. Wie der Goldpreis auf derartige Nachrichten reagiert hat, wissen wir bereits durch den Fall Großbritannien.

Hinweis: Polen ist beispielsweise völlig von den Gazprom Lieferungen abhängig. Eine gewisse Hörigkeit gegenüber Russlands wäre keinesfalls verwunderlich.

Wie wird sich die Nachfrage der Zentralbanken nach Gold entwickeln?

Der Euro stellte über viele Jahre eine der Hauptwährungen der Welt dar. Diesbezüglich darf das Projekt keinesfalls als missglückt betrachtet werden. Wird jedoch die EU scheitern, wie es sich bereits am Horizont abzeichnet, dann könnte auch die europäische Währung an Bedeutung verlieren. Viele Ländern würden dann ihre Reserven abstoßen und möglicherweise gegen Gold austauschen. Dadurch würde sich ein weiterer Impuls für einen steigenden Goldpreis ergeben. So verwundert es wohl kaum, dass manche Experten von einem Goldpreis von über 2.000 US-Dollar pro Feinunze in nur zwei Jahren ausgehen.

Wie wird sich die Nachfrage der Schmuckindustrie entwickeln?

Russland ist ein Land der extrem Reichen und der extrem Armen. Trump möchte die Steuern für Reiche senken. Reichtum erzeugt gleichzeitig die größte Nachfrage nach teurem Goldschmuck. Auch in dieser Hinsicht zeigt das Barometer einen Anstieg an.

Welche Auswirkungen haben wirtschaftliche Entwicklungen?

Im Allgemeinen scheint sich gerade die Konjunktur bei den Stars der Weltwirtschaft der letzten Jahre abzukühlen. So entfernt sich beispielsweise China von der 10 % Wachstumsmarke. In den nächsten Jahren werden nur mehr rund 7 % prognostiziert. Dadurch dürfte zwar die Nachfrage dieser Regionen sinken, aber gleichzeitig auch ein erhöhtes Bedürfnis nach einer sicheren Anlage entstehen.

Wie sieht das Fazit zur Goldpreisentwicklung 2017 aus?

Eigentlich spricht ein Großteil der Indizien und aktuellen Entwicklungen für einen starken Anstieg des Goldkurses. So könnten wir durchaus am Ende des Jahres 2017 einen Goldpreis sehen, der an der 2.000er Marke kratzt. Aus dieser Perspektive heißt es derzeit nur: Gold kaufen!

Selbstverständlich handelt es sich hier nur um Prognosen. Vielleicht realisieren die Bevölkerung und die Politiker das Machtspiel Russlands noch rechtzeitig und steuern wirksam entgegen. Wie bereits erwähnt könnte der Wahlsieg Trump auch eine Trendwende einleiten. In diesen Fällen würde der Goldpreis natürlich stagnieren. Goldinvestoren sollten in jedem Fall die nächsten Wahlen der Welt mit Adlersaugen beobachten.

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.