Goldman-Sachs-Vorstand zu Bitcoin und Co: Krypto-Nutzung wird explodieren

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Der Hype um Kryptowährungen wie Bitcoin und Co scheint größer denn je. Fast täglich werden neue preisliche Rekorde verbucht und das Thema gewinnt somit an Aufmerksamkeit. Befeuert wird dieser Trend vor allem durch das Zugpferd der Kryptowährungen, dem Bitcoin.

Unternehmen machen das Thema publik

  • Vor einiger Zeit wurden auch die großen Unternehmen auf die noch nicht all zu alten digitalen Währungen aufmerksam und bekundeten öffentlich ihr Interesse an Bitcoin und Co.
  • Einen ersten großen Aufschrei gab es, als Elon Musk, der aktuell reichste Mann der Welt, bekanntgab, dass er mit seiner Firma Tesla Bitcoins in Milliardenhöhe kaufen wird. Seitdem gibt es immer wieder Gerüchte, dass einige Unternehmen nachziehen wollen und einen Teil ihrer Rücklagen auch in Form von Bitcoin lagern könnten.

Goldman-Sachs-Vorstand stärkt Musk den Rücken

Nun hat sich auch der Vorstand der vielleicht bekanntesten Investmentbank der Welt zu dem Thema geäußert. Laut ihnen könnte die Nutzung von Krypto-Währungen in der nächsten Zeit extrem ansteigen. Bankpräsident und Chief Operating Officer John Waldron schilderte, dass aktuell die Regulierungsvorschriften geprüft werden, welche dieses Unterfangen kontrollieren.
Einer der Gründe dafür, sei die steigende Nachfrage der Kunden, was ebenfalls ein öffentliches Interesse widerspiegelt.

  • Auch die Pandemie hätte einen nicht zu verachtenden Effekt, da die Menschen viel mehr Zeit in der digitalen Welt verbringen. Laut Waldron hat der digitale Handel, welcher seit Beginn der Pandemie stark zugenommen hat, unter anderem den anhaltenden Anstieg des Preises von Bitcoin ausgelöst.
  • Auch im Bereich der institutionellen Nachfrage sieht er keinen Grund, warum der Trend abflachen sollte.
  • Die Nachfrage sei seit längerer Zeit auf einem Rekordhoch und eine Stagnation ist noch nicht in Sicht. Es gibt eine hohe Nachfrage für Derivate und anderen Handelsprodukte, welche auf den digitalen Währungen basieren. Dementsprechend sieht der Chief Operating Officer der Investmentbank den anhaltend positiven Trend nicht gefährdet.

Welche Chancen und Risiken sind damit verbunden?

Dass der Bitcoin eine echte Alternative zum klassischen Geld werden kann, steht unter Experten außer Frage. Das besondere ist, dass das Bitcoin Netzwerk nicht von einer Zentrale abhängig ist, sondern dezentral, von allen Nutzern betrieben wird. Das macht es besonders sicher und unabhängig von einzelnen Währungen und Ländern.

Ein kurzfristiges Risiko könnte jedoch die aktuell hohe Volatilität sein. Die starken Schwankungen in letzter Zeit sorgen noch bei einigen Investoren für Misstrauen.

Jedoch ist sich der Vorstand von Goldman-Sachs auch hier sicher, dass sich die Schwankungen in einiger Zeit regulieren werden und Kryptowährungen eine echte Alternative zum krisensichern Gold werden können. Dass diese Meinung eine hohe Bestätigung erfährt, sieht man ebenfalls innerhalb der eigenen Kundschaft.

Fast 40% der Kunden sind derzeit in Kryptowährungen wie Bitcoin und Co investiert. Dieser steigende Trend zeigt deutlich, dass wir uns noch in einer frühen Phase befinden. Auch deshalb sieht Bankpräsident Waldron noch kein Ende für den zurzeit starken Hype um Bitcoin und Co und behauptet sehr selbstsicher: „Die Krypto-Nutzung wird explodieren“

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.