Fondssparen in Österreich – Vorteile, Anbieter und Gebühren/Kosten, Was sind Fonds?

Wichtig: Kredit-Kosten und Gebühren vergleichen!

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Klassische Sparanlagen wie z.B. Bausparverträge oder aber auch Lebensversicherung zählen in Österreich längst nicht mehr zu den populären Anlageformen.

Dennoch bieten sie ein gewisses Maß an Sicherheit und tragen dazu bei, dass Gelder in jedem Fall über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro abgesichert sind. Dies gilt in Österreich aber auch in vielen anderen Ländern in Europa. 

Online Broker in Österreich im Überblick

SmartbrokerFlatexLynx BrokerCapTraderHello bank!DKB BrokerDADATErste Bank
DepotgebührKostenlosKostenlosKostenlosKostenlosKostenlosKostenloskostenlos (3,84 €/Quartal)
Ordergebühr4,00 €ab 3,90 Euro €ab 5,80 €ab 2,00 €ab 4,95 € ab 10,00 €ab 2,95 € ab 5 €
ETFJaJaJaJaJaJajaja
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AktienJaJaJaJaJaJajaja
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SparpläneJaJaJaJaja (ab 50 €)ja
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Die Renditen sind bei klassischen Geldanlagen wie eben bei dem Tagesgeldkonto oder bei dem Sparbuch nicht so hoch, wie es bei Fonds oder Aktien der Fall ist. Aktien und Fonds bieten in jedem Fall eine hohe und interessante Rendite, sind jedoch auch mit hohen Risiken verbunden.

Wie hoch ist das Risiko beim Fondssparen?

Verluste bis hin zum gefürchteten Totalverlust können durchaus eintreten. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn das Unternehmen in die Insolvenz gerät. Bei einem Investment in Aktien ist das Risiko noch höher, als es bei einem Investment in Fonds der Fall ist. Das liegt daran, dass bei einem Fonds Investment das Risiko auf mehrere Werte gestreut wird und man sich bei Aktien auf einen einzelnen Wert konzentriert.

Wichtig: Gebühren und Angebote beim Fondssparen vergleichen!

Fonds Sparen in Österreich – was gilt es zu wissen?

Wer sich für das Fonds Sparen in Österreich interessiert, sollte zunächst wissen, was ein Fonds ist und wie er funktioniert. Bei einem Fonds handelt es sich um ein Handelsprodukt, dass aus mehreren Wertpapieren zusammengesetzt worden ist.

Das bedeutet, dass der Fonds zu einem gewissen Anteil aus Aktien vom Typ A und zu einem gewissen Anteil aus Aktien vom Typ B besteht. Der Fonds kann aus zahlreichen Wertpapieren zusammengesetzt sein, die auf der gesamten Welt zu finden sind. Es ist möglich, dass durch ein Investment Fonds Anteile erworben werden können.

Grundsätzlich können die Fonds in unterschiedlichen Zusammensetzungen angeboten werden. Häufig gibt es sie mit bestimmten Anlagezielen, oder in bestimmten Anlageklassen. Das bedeutet, dass zum Beispiel Fonds aufgesetzt werden, die Werte aus dem Bereich Energie oder Treibstoff enthalten.

Ebenso gibt es Fonds, die sich auf die Pharma Industrie konzentrieren, oder auf z.B. Technologie Unternehmen. Auch Dividendenfonds oder Rentenfonds können bei den Brokern gezeichnet werden.

Es ist möglich, dass der Anteil am Fonds zu jeder Zeit gekauft oder aber auch verkauft werden kann. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass natürlich darauf geachtet wird, welche Kosten beim Kauf und beim Verkauf auftreten, bzw. durch den Broker erhoben werden.

Der Unterschied zwischen aktiven und passiven Fonds

In der Praxis wird zwischen aktiven und passiven Fonds unterschieden. Ein aktiver Fonds wird durch einen so genannten Fondmanager zusammengesetzt und es wird immer darauf geachtet, dass Aktientitel enthalten sind, die zu den Zielen des Fonds passen.

In der Praxis kann dies immer wieder verändert, bzw. angepasst werden. Wer sich zum Beispiel für einen Fonds entscheidet, der das Ziel hat, eine hohe Dividendenrendite zu zahlen, der wird merken, dass der Fonds mit Aktientiteln zusammengesetzt wird, die hohe Renditen erzielen können.

Sollte die Dividende bei einem Unternehmen nicht gesteigert, sondern z.B. ausgesetzt werden, kann dies zu einer Veränderung in der Zusammensetzung des Fonds führen und die Werte können durch den aktiven Fondsmanager ausgetauscht werden.

  • Aktive Fonds: mit Fondsmanager (kostet zusätzliche Gebühren) der Zusammensetzung anpasst
  • Passive Fonds: ohne Fondsmanager

Bei aktiven sowie bei passiven Fonds fallen Gebühren an, die meist prozentual am investierten Volumen berechnet werden. In der Praxis ist es wichtig, sich im Vorfeld über die Gebühren im Detail zu informieren, was daran liegt, dass sie unterschiedlich hoch sind und die Rendite natürlich verringern können.

Wie kann ich Anteile an einem Fonds zeichnen?

Wer Anteile an einem Fonds zeichnen möchte, braucht dafür ein Aktiendepot. Dieses kann online bei zahlreichen Brokern eröffnet werden. Die Kontoführung funktioniert in den meisten Fällen online. Das bedeutet, dass man im Online Banking einsehen kann, welche Anteile man besitzt und wie sie sich entwickeln. Auch der Zukauf oder der Verkauf von Anteilen an einem Fonds kann online geregelt werden.

Das Aktiendepot ist die Basis für den kompletten Handel mit Wertpapieren und gleichzeitig werden die Wertpapiere im Depot auch verwaltet.

Grundsätzlich gibt es zu dem Aktiendepot auch ein so genanntes Verrechnungskonto. Dieses wird dafür genutzt, um alle Kosten von Käufen und Verkäufen zu berechnen und es ist mit Guthaben zu befüllen, um davon die Trades zu bezahlen.

Sparpläne auf Aktienfonds – ist das sinnvoll?

Es besteht die Möglichkeit, dass auf Aktien aber auch auf Fonds so genannte Sparpläne eingerichtet werden können. Diese können monatlich aber auch z.B. alle zwei oder drei Monate ausgeführt werden. Die Sparpläne bieten die Chance, regelmäßig Geld zu investieren und somit dafür zu sorgen, dass die Anteile an einem Unternehmen oder an einem Fonds wachsen.

In den meisten Fällen können Sparpläne bereits ab einer Summe in Höhe von 50 Euro im Monat ausgeführt werden. Dabei gilt es zu beachten, wie hoch die Gebühren für eine Order sind.

Je niedriger die Gebühren für Anteile an einem Fonds sind, desto eher lohnt es sich, hier zu investieren und regelmäßig Anteile am Fonds zu erwerben.

Häufig werden mehrere Sparverträge auf verschiedene Produkte parallel ausgeführt. Das liegt daran, dass durch eine gute Streuung das Risiko deutlich minimiert werden kann und somit weniger Verlustchancen vorhanden sind.

Sollte es jedoch zu einer allgemeinen Rezension kommen, ist es möglich, dass auch zahlreiche Fonds davon betroffen sind.

Es gibt nicht nur Aktienfonds und Rentenfonds, sondern häufig auf Fonds, die auf einzelne Indizes gezeichnet werden können. Auch so genannte Mischfonds, die mit verschiedenen Produkten aufgesetzt sind, können in Österreich gezeichnet werden. Anbei einige Beispiele von Banken, bei denen Fonds gehandelt werden können:

  • HelloBank
  • DKB
  • OWNAustria

Das Angebot an Fonds in Österreich ist sehr groß. Zum Teil bieten die Broker mehrere tausend Fonds an.

Tipp für Anfänger: kostenloses Trading Konto ausprobieren!

Wer als Anfänger an der Börse aktiv ist und noch keine Erfahrungen gesammelt hat, der sollte sich in jedem Fall für ein kostenloses Trading Konto entscheiden, bzw. ein Demokonto entscheiden. Mit Hilfe des Demokontos können zahlreiche Investments erst einmal ausprobiert werden. Es ist also möglich, dass man mit einem virtuellen Guthaben Fonds und Aktien kaufen und handeln kann. Somit bekommt man schnell ein gutes Gefühl darüber, wie sich die Börse entwickelt und wie sich einzelne Aktien und Kurse entwickeln können. In den meisten Fällen bieten gerade große und bekannte Online Broker kostenfreie Demokonten an.

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.