Bester Online Broker für Auslandsbörsen in Österreich – Test

Inhalt

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Der Broker Flatex zählt in Österreich zu den beliebtesten Brokern überhaupt. Das Unternehmen, dass auch in Deutschland viele Depotkunden hat, konnte in den vergangenen Jahren in Österreich sein Angebot massiv erweitern.

Dazu zählt auch, dass bei Flatex die Anzahl der Depotkunden gewachsen ist, die Interesse an dem Handel an Auslandsbörsen hat. Das bedeutet, dass Aktien und Wertpapiere zum Beispiel direkt an ihrem Heimatmarkt im Ausland gehandelt werden und nicht z.B. über Tradegate oder Lang und Schwarz. Gerade in einem ausreichend diversifizierten Depot finden sich häufig Aktien in anderen Währungen.

Flatex Österreich
DepotführungTradingHandelsvariantenBesonderheiten
  • Kostenlos
  • Ab 3,80 Euro je Order
  • Aktien
  • Optionen
  • Fonds
  • ETFs
  • Sparpläne
  • Zertifikate
  • Realtime Kurse kostenfrei
  • FlatFee Aktionen
Zum Anbieter

Warum ist der Handel an Auslandsbörsen bei Flatex Österreich interessant?

Der Handel an den Heimatmärkten, bzw. an den Auslandsbörsen ist für Trader bei Flatex mehr als interessant, weil sie damit ihr Depot breiter aufstellen können. Gerade Aktien von kleineren Unternehmen werden zum Teil nur an den Heimatmärkten gehandelt.

Wer eine Aktie kaufen möchte, weil er von der Strategie des Unternehmens überzeugt ist, kann diese oftmals nur am Heimatmarkt erwerben, wenn das Unternehmen noch nicht groß ist und international notiert ist. Somit wird dafür gesorgt, dass eine Aktie problemlos gekauft und verkauft werden kann und das meist in der Heimatwährung.

  • Kleinere Unternehmen sind häufig nur an ihrem Heimatmarkt vertreten
  • Am Heimatmarkt werden oftmals höhere Umsätze der Aktien gemacht (bessere Handelbarkeit)
  • Der Handel über Auslandsbörsen sorgt für eine bessere Diversifikation

Gerade bei kleineren Unternehmen ist das gehandelte Volumen an Aktien an der Heimatbörse meist deutlich höher, als es bei großen Börsen der Fall ist. Das bedeutet, dass man sich vor dem Kauf die Umsätze und das Volumen anschauen sollte. Nur so ist es möglich, langfristig davon zu profitieren, komplette Orders auszuführen und nicht z.B. in einer Teilausführung stecken zu bleiben.

Was bietet das Flatex Depot für den Handel an Auslandsbörsen an?

Flatex ist für die Trader in Österreich als bester Broker für Auslandsbörsen interessant, weil das Depot zunächst vollkommen kostenfrei angeboten wird. Auch, wenn das Depot kaum genutzt wird, kann es kostenfrei geführt werden. Es werden keine Aktivitäten vorausgesetzt, damit der Handel kostenfrei möglich ist. Kosten in Form von Negativzinsen entstehen nur, wenn auf dem Verrechnungskonto Gelder geparkt werden. Der Handel bei Flatex inkludiert zahlreiche Marktplätze im Inland sowie als auch elektronische Marktplätze wie z.B. Lang & Schwarz. Ferner hat Flatex Österreich in den vergangenen Jahren damit begonnen, den Handel an zahlreichen Auslandshandelsplätzen zu ermöglichen. Stückweise wurde das Angebot über die vergangenen Jahre deutlich erweitert. Das bedeutet, dass immer wieder neue Auslandsbörsen aufgenommen worden sind, an den jetzt in verschiedenen Währungen Aktien gekauft und verkauft werden können.

Was kostet der Handel an den Auslandsbörsen beim besten Broker Flatex?

Die Kunden von Flatex können den Handel an zahlreichen Auslandsbörsen wahrnehmen. Das bedeutet konkret, dass der Handel in Österreich, in der Schweiz, in den USA und in Kanada schon seit längerer Zeit ohne Probleme realisiert werden kann. Wer sich für europäische Länder wie z.B. Frankreich, Italien, die Niederlande sowie Belgien und Portugal interessiert, sollte wissen, dass hier ebenfalls Aktien gekauft werden können und zwar direkt an den Heimatbörsen der Länder.

  • Handel ab 5,90 Euro per Flat Fee möglich
  • Bei einigen Handelsplätzen werden Börsenplatzgebühren erhoben

Der Handel kann je nach Börse ab einer Gebühr von gerade einmal 5,90 Euro je Order realisiert werden. Im Vergleich zu einigen anderen Auslandsbörsen ist Flatex damit relativ preisewert aufgestellt. Bei so manchem Broker werden Gebühren von 15 bis 20 Euro je Order erhoben, wenn man an einer Auslandsbörse handeln möchte. Zu den 5,90 Euro je Order kommen noch die Börsengebühren, die bei jeder Börse unterschiedlich hoch sind.

Der Handel in Österreich ist mit 5,90 Euro je Order sowie den üblichen Börsengebühren sehr attraktiv. Gekauft und Verkauft wird über die Börse in Wien in Österreich. Für die gleichen Gebühren ist auch der Handel an den Auslandsbörsen in Frankreich sowie in anderen europäischen Ländern möglich. Wichtig zu wissen ist, dass die Gebühren an den Auslandsbörsen unterschiedlich hoch sind. Das bedeutet, dass diese sich z.B. oftmals prozentual am Umsatz orientieren.

In den USA liegen die Gebühren z.B. zum Teil bei 0,00218%, bei anderen Orders liegen sie bei 0,04% vom Ordergegenwert.

Wann lohnt sich der Handel an der Auslandsbörse für Flatex Kunden?

Zu beachten ist, dass sich der Handel an den Auslandsbörsen für Kunden von Flatex nicht in jedem Fall lohnt. Wer Investitionen von z.B. wenigen hundert Euro plant, sollte darüber nachdenken, welchen Handelsplatz er nutzt. Der reguläre Handel kann ab 3,80 Euro genutzt werden und zwar ohne zusätzliche Gebühren. Wer kleine Summen in Aktien investiert und dabei über Auslandsbörsen kaufen möchte, läuft Gefahr, dass die Gebühren einen großen Teil der Rendite wieder auffressen.

Beispiel: Wer für 200 Euro Aktien kaufen und verkaufen möchte, zahlt im günstigsten Fall eine Gebühr in Höhe von 2 x 3,80 Euro = 7,60 Euro. Sollten diese Aktien über eine Auslandsbörse gekauft werden sind es mindestens 2 x 5,90 Euro = 11,80 Euro zzgl. der Börsenplatzgebühren. Das bedeutet, dass 5,9% der 200 Euro für Gebühren weg sind. Die Rendite wird also in jedem Fall um 5,90% geschmälert.

  • Aktienkauf 200 Euro zu 2x 3,80 Euro je Order: 3,8% Gebühren
  • Aktienkauf 200 Euro zu 2x 5,60 Euro je Order: 5,9% Gebühren

Sollte eine deutlich höhere Summe eingesetzt werden und zum Beispiel für 2.000 Euro Aktien gekauft werden, so sind es ebenfalls 11,80 Euro zzgl. der Börsenplatzgebühren, die man von der Rendite abziehen muss. Das bedeutet jedoch, dass gerade einmal 0,59% von der Rendite abgezogen werden müssen. Somit ist es deutlich attraktiver, höhere Summen als Investment zu wählen und einzusetzen.

Oftmals lohnt sich der Kauf von Aktien an der Auslandsbörse vor allem auf lange Sicht. Das bedeutet, das zum Beispiel attraktive Renditen durch Dividenden erzielt werden. Wenn dieses quartalsweise oder einmal im Jahr ausgezahlt werden ist es möglich, dass auf lange Sicht die Rendite deutlich steigt.

Lohnt sich ein Fremdwährungskonto für Flatex Kunden in Österreich?

Unter Umständen kann es sich lohnen, dass ein Fremdwährungskonto in Österreich von den Flatex Kunden wahrgenommen wird. Flatex bietet seinen Kunden verschiedene Fremdwährungskonten an. Diese können in den Währungen US-Dollar sowie Schweizer Franken und Britische Pfund geführt werden.

Wer das Fremdwährungskonto bei Flatex eröffnet, profitiert davon, dass er Einzahlungen von einem externen Konto direkt auf das Fremdwährungskonto vornehmen kann. Der Kauf und Verkauf von Wertpapieren kann sofort über das Fremdwährungskonto erfolgen. Gleichzeitig kann ein Transfer von der Währung Euro in das Fremdwährungskonto zu jeder Zeit erfolgen. Somit wird dafür gesorgt, dass die notwendige Liquidität vorhanden ist.

Zu welchen Zeiten darf ich an der Auslandsbörse am Handel teilnehmen?

Wer an einer Auslandsbörse am Handel teilnehmen möchte, sollte die verschiedenen Handelszeiten beachten. Vor allem in den USA ergeben sich Zeitverschiebungen. Bei Flatex gibt es die Möglichkeit, sich die Handelszeiten gemäß der MEZ, also der mitteleuropäischen Zeit anzeigen zu lassen. Das führt dazu, dass man genau sieht, wann der Handel startet und wann er laut unserer Zeitzone endet.

  • NYSE, NASDAQ, Toronto: 5,90 Euro zzgl. Börsengebühren, Mo-Fr 15.30 bis 22 Uhr
  • Euronext: Frankreich, Portugal, Belgien, Niederlande, Italien: 5,90 Flat, Mo-Fr 9 bis 17.30 Uhr
  • Österreich und Schweiz: 5,90 Euro zzgl. Börsengebühren, Mo-Fr 9 bis 17.30 Uhr

Wer an der NYSE handeln möchte, kann dies ab 5,90 Euro je Order tun zzgl. der Börsengebühren, die beim Verkauf anfallen. Der Handel kann von Montag bis Freitag zwischen 15.30 und 22 Uhr wahrgenommen werden. Gleiches gilt auch für die NASDAQ Börse sowie für die Börse in Toronto in Kanada.

In Europa kann der Handel über Euronext in Brüssel von 9 bis 17.30 Uhr genutzt werden und in Lissabon, Portugal ebenfalls von 9 bis 17.30 Uhr. An der Euronext Börse in Frankreich (Paris) sowie in den Niederlanden (Amsterdam) und in Italien (Mailand) ist ebenfalls ein Handel von 9 bis 17.30 Uhr möglich und zwar von Montag bis Freitag. Wichtig zu wissen ist, dass an der Börse in Mailand nur noch Verkäufe möglich sind.

Wer sich für die Börse in Wien in Österreich sowie in Zürich in der Schweiz interessiert, wird hier ebenfalls von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17.30 Uhr handeln können. Zu den 5,90 Euro Orderkosten kommen noch die Börsengebühren dazu.

Auslandsbörsen und die Diversifikation im Aktienhandel – was bringt das?

Über die Auslandsbörsen kann eine große Diversifikation im Aktienhandel erlangt werden. Das bedeutet, dass die Chance besteht, Titel von verschiedenen Unternehmen weltweit im Depot zu haben. Durch das Halten von Aktien in verschiedenen Währungen wird dazu beigetragen, dass deutlich mehr Diversifikation vorhanden ist, als es bei Unternehmen aus einem Land und von einer Börse der Fall ist.

  • Breitere Aufstellung an der Börse und höheres Maß an Sicherheit
  • Profitieren von Kurszuwachs und Schwankungen der Währungen

In der Corona Krise haben zum Beispiel viele Währungen massiv an Wert verloren. Der Schweizer Franken hingegen konnte stark an Wert zulegen. Das bedeutet, dass Aktionäre aus Österreich, die über Flatex ein Schweizer Franken Depot haben und Aktien in der Währung Schweizer Franken gekauft haben, davon in jedem Fall profitieret haben.

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.