ETF Sparplan in Österreich 2020 kaufen – Gebühren, Anbieter, Vorteile & Online Broker Vergleich

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Inhalt

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ETF Sparpläne und Aktien Sparpläne werden eingesetzt, um langfristig ein Vermögen aufzubauen. Um in einen ETF Sparplan zu investieren, wird ein Wertpapierdepot benötigt.

Der ETF, häufig auch als Aktien-Indexfonds bezeichnet, setzt sich aus Aktien aus der gesamten Welt zusammen. Somit soll das Risiko gegenüber Einzelinvestments deutlich reduziert werden. Je länger ein ETF Sparplan genutzt wird, umso mehr gleichen sich die Risiken des Investments aus.

ETF Sparplan jetzt anlegen: 3 Schritte zum Erfolg!

Wer jetzt einen ETF Sparplan anlegen möchte, muss dazu wie folgt vorgehen:

  • Wertpapierdepot bei einem Broker in Österreich eröffnen
  • ETF Sparplan auswählen
  • Geld in den Sparplan einzahlen

ETF Sparplan in Österreich kaufen – Online Broker Vergleich 2020

9 Online Broker für Österreich – hier können ETFs gekauft werden!

Nachfolgend erläutern wir die aktuellen ETF Angebote und Konditionen von 9 Brokern in Österreich. Somit kann durch den Vergleich schnell ein passender Broker für den eigenen ETF-Sparplan in Österreich gefunden werden.

SmartbrokerFlatexLynxCapTraderHello bank!DADATDKBErsteBankOSKAR
DepotführungKostenlosKostenlosKostenlosKostenlosKostenlosKostenlos (bis Ende 2020)kostenlos3,84€/QuartalAb 0,80% p.a.
ETF OrderJaJaJaJaJaJaJaJaJa
ETF-SparplanJaJaManuellJaJaJaJaManuellJa
ETF/Sparplan Angebot>600>900>3.500>350>100~50>100>10010 ausgewählte
Sparplan Mindestsumme25 €25 €Manuell10 €50 €50 €50 €Manuell25 €
Kostenloses ETF SparplanangebotJaJaNeinNeinNeinNein Ja (mit Rabatt)NeinNein
Depoteröffnung:InfoInfoInfoInfoInfoInfoInfoInfoInfo

Das Smartbroker ETF Angebot für Kunden aus Österreich

Smartbroker ist ein reiner Online Broker. Er bietet Zugriff zu zahlreichen Börsen und kostengünstigem Handel. Das Depot kann kostenfrei geführt werden und neben klassischen Aktien können auch ETFs gekauft werden sowie über einen Sparplan aktiv bespart werden.

  • Smartbroker Depot: kostenlose Kontoführung
  • Smartbroker bietet 604 sparplanfähige ETFs (295 sparplanfähige ETFs können im angegebenen Aktionszeitraum kostenfrei bespart werden)
  • Standardausführung: 0,20% Gebühren (mind. 0,80€)
  • Sparplan ab 25 Euro je Ausführung möglich
  • Ausführung monatlich, zweimonatlich, vierteljährlich sowie halbjährlich möglich

Das Flatex ETF Angebot für Kunden aus Österreich

Der Broker bietet ein Depot ohne Konto- und Depotführungsgebühren ein. Für das Guthaben auf dem Verrechnungskonto werden jedoch -0,40% Zinsen (Negativzins!) verrechnet. Dennoch bietet flatex seinen Kunden aus Österreich ein umfangreiches ETF Angebot an.

  • Flatex Depot: kostenlose Kontoführung (-0,40% Zinsen auf dem Verrechnungskonto)
  • Flatex bietet über 900 sparplanfähige ETFs an (250 ETF Sparpläne können ohne Ordergebühren gehandelt werden)
  • Standardausführung für max. 1,50 Euro
  • Sparplan ab 25 Euro je Ausführung möglich
  • Ausführung monatlich, zweimonatlich, vierteljährlich sowie halbjährlich oder ganzjährig möglich

Das LYNX Broker ETF Angebot für Kunden aus Österreich

Der LYNX Broker kann international wahrgenommen werden und bietet seine Produkte auch  Kunden aus Österreich an. Es können zwar ETFs gekauft werden, jedoch nicht über einen klassischen Sparplan. Das bedeutet, dass ein manueller Kauf notwendig ist.

  • Lynx Broker Depot: kostenlose Kontoführung
  • Lynx Broker bietet über 3.500 ETFs an (kein Sparplan möglich)
  • Handel ab 5,80 Euro je Trade (Kauf/Verkauf möglich)

Das CAP Trader ETF Angebot für Kunden aus Österreich

CapTrader ist ein international renommierter Online Broker, der mit einer kostenfreien Kontoführung wirbt. Die Software Trader Workstation sowie der AgenaTrader und auch eigene Trading Apps werden kostenfrei zur Verfügung gestellt.

  • CapTrader Depot: kostenlose Kontoführung
  • CapTrader bietet ETFs an 28 Börsen und in 14 Ländern an
  • CapTrader bietet über 350 sparplanfähige ETFs über ebase an
  • Handel ab 0,10% Gebühren (mind. 2-4 Euro) möglich
  • Sparplan Ausführung ab 10 Euro im Monat möglich

Das Hello bank! ETF Angebot für Kunden aus Österreich

Die Hello bank! zählt in Österreich zu den beliebtesten Direktbanken, die ihre Leistungen über das Internet anbieten. Für den Handel bzw. Kauf von ETF Sparplänen eignet sich das Investmentplankonto.

  • Hello bank! Investmentplankonto: kostenlose Kontoführung
  • Handel ab 2 Euro + 0,275% des Orderbetrages je Transaktion
  • Etwa 100 verschiedene ETFs werden angeboten
  • Sparplan Ausführung ab 50 Euro je ETF monatlich oder quartalsweise möglich

Das DADAT ETF Angebot für Kunden aus Österreich

Das Depot bei DADAT kann bis Ende 2020 komplett kostenfrei geführt werden. Neben klassischen Wertpapieren können die Trader auch ETFs besparen. Dies ist zum Beispiel mit den Angeboten von iShares, UBS sowie Comstage möglich.

  • DADAT Depot: keine Depotgebühr bis Ende 2020
  • 100 € Startbonus bei Depoteröffnung
  • DADAT bietet ETF Sparplane von iShares, UBS sowie Comstage an
  • Standardausführung: 1,50 Euro zzgl. 0,175% Gebüren
  • Sparplan ab 50 Euro je Ausführung möglich
  • Ausführung monatlich oder vierteljährlich möglich

Das DKB Broker ETF Angebot für Kunden aus Österreich

Der Broker DKB hat seinen Sitz in Berlin in Deutschland. Das Angebot kann jedoch auch von  Kunden aus Österreich wahrgenommen werden. Auch die ETF-Sparpläne der DKB können in Österreich ausgeführt werden.

  • DKB Broker Depot: kostenlose Kontoführung
  • Die DKB bietet mehrere hundert ETFs an, wovon 119 als Aktions ETF beschrieben werden
  • Handel ab 0,49 Euro je Ausführung (Aktions ETF) und 1,50 je Ausführung (Standard ETF)
  • Sparplan Ausführung ab 50 Euro im Monat möglich

Das Erste Bank DirektDepot: ETF Angebot für Kunden aus Österreich

Die Erste Bank ist in Österreich über ihre Wertpapierfunktion George online sehr gut vertreten. Ferner bietet die Bank eine individuelle Beratung über ihre Bankfilialen an.

  • Erste Bank DirektDepot: kostengünstige Depotführung
  • Die Erste Bank bietet den ETF Kauf über George an
  • Große Auswahl an ETFs
  • Keine ETF Sparpläne

Bietet die Erste Bank einen George ETF Sparplan an? Nein, uns ist derzeit nicht bekannt, dass ein George ETF Sparplan bei der Erste Bank in Österreich angeboten wird.

Definitiv besteht über George jedoch die Möglichkeit, dass ETFs gekauft werden können – aus Österreich und international ebenfalls. Es besteht die Möglichkeit, dass auf monatlicher Basis manuell Anteile an einem ETF gekauft werden und somit ein ETF Sparplan manuell aufgebaut wird.

Der OSKAR ETF-Sparplan für Dein Kind: jetzt auch in Österreich im Angebot!

Die Plattform OSKAR stammt aus Deutschland und kann inzwischen auch von Kunden aus Österreich wahrgenommen werden. Über die Eingabe der Abgabenkontonummer können die Steuern direkt in Österreich abgeführt werden.

Das Depot wird bei der Baader Bank in Deutschland geführt. Die Besteuerung erfolgt über die Einkommenssteuererklärung in Österreich. Oskar bietet den Kunden gegen eine Gebühr von 13 Euro ein österreichisches Steuerreporting, welches für das E1 kv Formular genutzt werden kann.

  • OSKAR ETF-Sparplan für Dein Kind
  • o bis 10.000 Euro Vermögen: 1,0% Gebühren p.a. + 0,14% für ETFs
  • o ab 10.000 Euro Vermögen: 0,80% Gebühren p.a. + 0,14% für ETFs
  • ETF Sparplan kann ab 25 Euro im Monat ausgeführt werden

OSKAR bietet den Kunden eine eigene App an, über welche sie spielerisch die Kosten und Transaktionen im Blick halten können. Auch Anpassungen in den Sparplänen können durchgeführt werden.

OSKAR ETF-Sparplan für Dein Kind – Vermögensaufbau für den Nachwuchs

  • Der OSKAR ETF-Sparplan für Kinder bietet die Option, über mehrere Jahre hinweg den Vermögensaufbau für die eigenen Kinder zu gestalten. OSKAR bietet dazu 10 verschiedene ETFs an, in die automatisiert jeden Monat Geld eingezahlt werden kann.
  • Wer bereits bei der Geburt des Kindes anfängt und bis zum 18. Lebensjahr jeden Monat 25 Euro einzahlt, kommt somit auf 300 Euro pro Jahr und 5.400 Euro in 18 Jahren.
  • Ergänzend ist anzumerken, dass sich in diesem Zeitraum mitunter eine positive Rendite entwickelt haben könnte, die höher ist, als es derzeit bei klassischen Geldanlagen der Fall ist.

Übersicht der Broker mit ETF Sparplan – wie unterscheiden sie sich?

Zahlreiche Broker bieten in Österreich einen automatisierten ETF Sparplan an. Die Details können der oben aufgeführten Tabelle entnommen werden.

  • Der Broker Flatex bietet eine besonders große Auswahl an ETFs (über 900) an, von denen viele automatisiert bespart werden können. Im Rahmen der kostenfreien Sparplan Aktionen können über 100 ETF Sparpläne zunächst kostenlos wahrgenommen werden. Ab einer Sparsumme in Höhe von 25 Euro im Monat kann der Flatex ETF Sparplan genutzt werden. Das Depot wird bei Flatex kostenfrei geführt, auf dem Verrechnungskonto werden jedoch -0,40% Guthabenzinsen (Negativzins!) verrechnet.
  • Auch bei Smartbroker können inzwischen mehr als 600 ETF Sparpläne abgeschlossen werden. Aktionssparpläne, bzw. kostenlose Sparpläne stehen ebenfalls zur Auswahl und können ab einer Summe in Höhe von 25 Euro im Monat bespart werden. Das Depot kann bei Smartbroker kostenfrei geführt werden.
  • Bei der Hello bank! sowie als auch bei DADAT gibt es eine vordefinierte Auswahl an ETF Sparplänen, die ab 50 Euro im Monat bespart werden können. Hierfür werden geringe Gebühren verrechnet. Grundsätzlich werden ETF Sparpläne bekannter Emittenten wie zB. iShares oder der UBS angeboten. Die Kontoführung ist bei beiden Brokern zunächst kostenfrei möglich.
  • Die Erste Bank sowie als auch LYNX (über 3.500!) bieten eine große Auswahl an ETFs an. Es werden derzeit keine aktiven Sparpläne angeboten, sodass z.B. auf monatlicher oder quartalsweiser Basis manuell gekauft werden kann.
  • Das ETF Angebot von OSKAR ist auf lange Zeit ausgelegt und bietet 10 verschiedene ETF Sparpläne an, die mit konkreten Gebühren für die Ausführung und für die Verwaltung hinterlegt sind. OSKAR ist bereits in Deutschland sehr erfolgreich und kann nun auch in Österreich genutzt werden.
  • CapTrader bietet ein kostenloses Konto an und ein Sparplanangebot von mehr als 100 verschiedenen ETFs. Der Sparplan kann bereits ab nur 10 Euro im Monat wahrgenommen werden.
  • Bei der DKB wird ein breites ETF Sparplan angeboten sowie ein kostenloses Depot. Mehr als 100 ETF Sparpläne können ab 50 Euro im Monat gezeichnet werden. Auf einen Teil der ETF Sparpläne gibt es einen Aktionsrabatt, so dass die Zeichnung kostenfrei erfolgen kann.

4 wichtige Fragen: Für wen eignet sich ein ETF Sparplan?

Wer Geld investieren möchte, hat die Qual der Wahl. Geldanlagen gibt es wie Sand am Meer. Der ETF Sparplan eignet sich nicht für jede Art von Anleger. Ob dieses Investment für einen persönlich geeignet ist, sollen die nachfolgenden Fragen beantworten.

  • 1. Wie lange soll das Geld investiert werden?
  • 2. Soll regelmäßig oder einmal investiert werden?
  • 3. Welche Renditevorstellungen sind vorhanden?
  • 4. Wieviel Kapital steht für Investments zur Verfügung?

Investments in ETF Sparpläne suggerieren bereits durch ihren Namen, dass über einen längeren Zeitraum regelmäßig Geld gespart wird. Das Geld wird also im Idealfall über mehrere Jahre investiert. Regelmäßige Einzahlungen gemäß Sparplan werden meist auf monatlicher Basis geleistet.

Ab einer Summe von 25 Euro im Monat kann ein ETF Sparplan wahrgenommen werden. Das bedeutet, dass jeden Monat 25 Euro in den Sparplan investiert werden und somit immer mehr Anteile über mehrere Jahre hinweg erworben werden. Auch höhere Summen wie z.B. 50 oder 100 Euro im Monat können eingezahlt werden.

Die Renditevorstellungen sind individuell zu betrachten. Es gibt ETF Sparpläne, bei denen eine Ausschüttung stattfindet und ETF Sparpläne, bei denen eine Thesaurierung der Erträge stattfindet. Ferner können ETFs auf verschiedene Indizes und Anlageklassen abgeschlossen werden. Von risikoreich bis hin zu konservativ sind viele individuelle Lösungen denkbar.

ETF Sparpläne sind nur dann sinnvoll, wenn auch das notwendige Kapital zur Verfügung steht. Zwar ist es möglich, die Raten zu reduzieren, oder z.B. vorübergehend auszusetzen, jedoch macht der Sparplan nur dann Sinn, wenn er ernsthaft verfolgt wird.

Grundsätzlich bietet der Sparplan ein erhöhtes Maß an Flexibilität gegenüber anderen langfristigen Sparanlagen. Wer eine attraktive Rendite wünscht, gleichzeitig aber finanzielle Flexibilität sucht, findet diese durch z.B. das oben beschriebene Aussetzen von Raten. Sollte ein finanzieller Notfall eintreten, kann der Sparplan auch im Ganzen, oder in Teilen veräußert werden.

Erklärung: Wie funktioniert ein Sparplan?

Jeden Monat werden durch die Zahlungen Anteile an einem Fonds erworben. Wer also jeden Monat einen Anteil von 25 Euro kauft, kann in einem Jahr bereits 12 Anteile à 25 Euro erwerben und sorgt somit für einen jährlich ansteigenden Fondsanteil.

  • Monatlich werden Anteile am Aktienfonds erworben.
  • Über mehrere Jahre wächst der eigene Anteil am Fonds.
  • Der Fonds investiert das Geld in eine Vielzahl von Aktien und strebt somit eine Risikoverteilung an.
  • Durch die Vielzahl an Aktien können einzelne negative Entwicklungen durch positive Entwicklungen egalisiert werden.

Das in den Fonds eingezahlte Geld wird in eine Vielzahl von Wertpapieren investiert. Durch das hohe Maß an Diversifikation kommt es zu einer Verringerung des Risikos. Sollten einige Wertpapiere sich negativ entwickeln, kann dies häufig mit den positiven Entwicklungen anderer Aktien ausgeglichen werden. Langfristig und über mehrere Jahre betrachtet lässt sich somit in der Regel eine hohe Rendite realisieren.

Wodurch unterscheidet sich ein ETF durch einen Fonds?

  • Ein Fonds wird in der Regel aktiv durch einen Fondsmanager verwaltet und gemanagt. Dieser tauscht z.B. einzelne Papiere aus, oder erweitert den Fonds um neue Papiere. Für den Fondsmanager werden Gebühren erhoben.
  • Darüber hinaus ist man bei einem Investment in Fonds davon abhängig, ob der Fondsmanager einen guten Job macht, oder eben nicht. Bei einem Fonds mit Manager entstehen in jedem Fall Verwaltungskosten, die die Rendite schmälern können.
  • Ein ETF bildet einen Aktienindex ab, indem dieser kopiert wird. Dazu bedarf es keines Managers, der manuellen Aufwand hat und der bezahlt werden muss. Letztendlich sind die Gebühren und Kosten bei einem ETF damit günstiger, als es bei einem Fonds der Fall ist. ETFs sind darüber hinaus einfach zu verstehen und haben ein hohes Maß an Transparenz.

Warum ist eine lange Anlagedauer bei einem ETF Sparplan ratsam?

Durch den Sparplan werden jeden Monat ETF Anteile erworben. Der Wert des ETF kann sich bewegen, wie es auch bei den Kursen an der Börse der Fall ist. Das bedeutet, dass der ETF-Wert vorübergehend auch eine negative Entwicklung annehmen kann.

In der Vergangenheit konnten Verluste langfristig gesehen jedoch immer wieder aufgeholt werden und darauffolgend Gewinne ausgebaut werden. Über einen Zeitraum von 10 bis 20 Jahren können mit ETF Sparplänen also womöglich attraktive Gewinne und Renditen erzielt werden.

Warum spielt der ETF Sparplan Einstiegszeitpunkt eine untergeordnete Rolle?

  • Der ETF Sparplan Einstiegszeitpunkt spielt laut Meinung vieler Experten lediglich eine untergeordnete Rolle. Das bedeutet, dass man theoretisch sofort mit dem Sparen beginnen kann. Dies kann aus einer einfachen Erklärung abgeleitet werden:Sollte man mit einer monatlichen Sparsumme in Höhe von 25 Euro beginnen, bekommt man bei einem hohen Fondspreis einen kleineren Anteil.
  • Wenn der Preis im Keller ist, bekommt man für die 25 Euro einen größeren Anteil am Fonds.
  • Über die Zeit hinweg bildet sich ein Median aus, so dass höhere und tiefere Kurse weniger stark ins Gewicht fallen, wenn man sich dazu entscheidet, regelmäßig und langfristig zu investieren.

ETF Sparpläne – wie verteile ich das Risiko richtig?

ETF Sparpläne können unterschiedlich handgehabt werden. Besonders beliebt sind Sparpläne, die möglichst breit aufgestellt werden. Im Idealfall wird ein großer Teil der Weltwirtschaft durch einen ETF abgedeckt. Ein international orientierter Aktienindex kann dabei helfen, einen passenden ETF Sparplan zu identifizieren.

Vor allem die MSCI World ETF Sparpläne sind beliebt. Der MSCI World deckt über 1.600 Unternehmen ab, die aus mehr als 20 verschiedenen Ländern weltweit stammen. Zahlreiche internationale Großkonzerne befinden sich darunter und zwar aus den verschiedensten Branchen.

Häufig bilden ETFs auch Fonds nach, bzw. Indizes. Das bedeutet, dass zum Beispiel der Dow Jones, der S&P500 oder der DAX sowie der ATX abgebildet werden können. Ein eigener MSCI Europe Index besteht ebenfalls, der in einem ETF Sparplan abgebildet wird und sich auf Unternehmen aus Europa beruft. Vor allem große und mittlere Unternehmen werden über die einzelnen Indizes abgebildet.

10 beliebte ETF Sparpläne für Anleger aus Österreich

Die nachfolgende Liste nennt 10 beliebte ETF Sparpläne, die in Österreich, aber auch in anderen Ländern gerne abgeschlossen und bespart werden:

  • 1. ComStage MSCI World TRN UCITS ETF I
  • 2. iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc)
  • 3. Lyxor MSCI World UCITS ETF – Dist
  • 4. Xtrackers MSCI World Swap UCITS ETF 1C
  • 5. iShares Edge MSCI World Minimum Volat. UCITS ETF
  • 6. iShares DivDAX UCITS ETF (DE)
  • 7. iShares Dow Jones U.S. Select Dividend UCITS ETF (DE)
  • 8. iShares STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF (DE)
  • 9. iShares Dow Jones Asia Pacific Select Dividend 30 UCITS ETF (DE)
  • 10. iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc) (A0RPWH)

Anmerkungen zu den gelisteten ETF Sparplänen:

ComStage, iShares und auch Xrackers sind bekannte Anbieter von ETFs. Diese können bei einigen Brokern gezeichnet werden. Anzumerken ist, dass die ETFs zum Teil thesaurierend sind, oder ihre Gewinne anteilig ausschütten. In der Charakterisierung der ETFs wird dies genau erläutert.

  • iShares gehört zu Blackrock aus den USA
  • Xtrackers gehört zur DWS (= Deutsche Bank)
  • Lyxor gehört zur Société Générale

Das Angebot von iShares gehört zum Vermögensverwalter Blackrock aus den USA. Das Angebot von Xtrackers gehört zur DWS Fondsgesellschaft, welches zu einem großen Teil der Deutschen Bank gehört. Ebenfalls werden ETFs häufig von der UBS ausgegeben.

Hierbei handelt es sich um eine große Bank aus der Schweiz. Aus Frankreich stammt Amundi, ein Vermögensverwalter, der ebenfalls viele ETFs anbietet. Bei Lyxor handelt es sich um ein Unternehmen, dass 1998 gegründet worden ist und eine Tochter der Société Générale aus Frankreich ist. Hinter den meisten ETF Angeboten stehen große Finanzdienstleister oder Bankhäuser.

Der Name der ETFs gibt meist einen Hinweis darauf, in welche Branchen oder Anlageformen investiert wird. Häufig werden mit „World“ ETFs bezeichnet, die weltweit Konzerne listen. Darüber hinaus gibt es „regionale“ ETFs oder „kontinentale“ ETFs. ETFs können zum Beispiel Länder aus Europa, aus Nordamerika oder aus der Region Asien Pazifik abdecken.

Hinzu kommt, dass die ETFs auch einzelne Branchen abdecken können. So können zum Beispiel Indizes abgebildet werden, die die Chemie- und Pharma Branche abdecken. Ebenfalls können mit einem ETF Öl, Gas und Versorgertitel abgedeckt werden. Die Auswahl an Investmentmöglichkeiten ist damit mehr als umfangreich – individuelle Investments können damit einfacher getroffen werden.

Wertpapiereröffnung für den ETF Sparplan – wie gehe ich in Österreich vor?

Wer in Österreich einen Sparplan auf einen ETF zeichnen möchte, benötigt dazu ein Wertpapierdepot. Das Wertpapierdepot wird in Österreich von zahlreichen Banken angeboten. Auch Direktbanken bieten preiswerte oder sogar kostenfreie Wertpapierdepots an.

Bestenfalls wird ein Depot bei einem Broker eröffnet, der eine kostenfreie Depotführung garantiert. Darüber hinaus sollten Wertpapiere günstig gekauft und verkauft werden können. Auch die Auswahl an ETF Sparplänen muss bei einem Broker umfangreich sein, um langfristig eine Vermögensbildung aufbauen zu können.

Wann soll der ETF Sparplan ausgeführt werden?

  • Wer eine ETF Sparplan bei einem Broker anlegen möchte, hat meist zwei Termine, zu denen der Sparplan ausgeführt werden kann. Eine Ausführung bedeutet in diesem Fall, dass für das vorgesehene Budget Anteile am Sparplan erworben werden.
  • Für die Ausführung stehen in der Regel zwei Termine zur Auswahl. Es ist möglich, dass der Sparplan zum 1. eines Monats, oder aber auch zum 15. eines Monats ausgeführt wird.
  • Bei der Festlegung des Zeitpunktes für die Ausführung achten viele Trader z.B. darauf, wann sie ihr Gehalt bekommen. Im Endeffekt ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks, denn über mehrere Jahre betrachtet macht es keinen Unterschied, ob zum 1. oder zum 15. des Monats ein Anteil am Fonds gekauft wird.

Monatliche oder quartalsweise Sparraten – was ist sinnvoller?

Die meisten ETF Sparpläne können monatlich, oder aber auch quartalsweise ausgeführt werden. Welche Form der Ausführung sinnvoll ist, lässt sich von den Gebühren sowie von der monatlichen Sparsumme ableiten. Sollten die Gebühren fix sein und kleine Raten geleistet werden, lohnt es sich, eine quartalsweise Zahlung zu initiieren.

Beispiel fixe Gebühren und kleine Raten:

  • Monatliche Basis: 12x Gebühr und 12x kleine Rate
  • Quartalsweise Basis: 4x Gebühr und 4x mittelgroße Rate

Da der Einfluss von kleinen Raten nicht sehr hoch ist und generell kleinere Beträge eingezahlt werden macht es kaum einen Unterschied, ob quartalsweise oder monatlich gespart wird. Einen großen Unterschied kann jedoch die Gebühr ausmachen.

Sofern diese bei jeder Einzahlung fix ist bedeutet dies, dass es einen großen Unterschied machen kann, ob die Gebühren 12x oder nur 4x im Jahr gezahlt werden. Über einen Zeitraum von z.B. 10 oder 15 Jahren kann somit deutlich gespart werden, wenn der Sparplan quartalsweise ausgeführt wird.

Wichtig: Kostenlose ETF Sparpläne – auf die langfristigen Kosten achten!

Was auf den ersten Blick paradox klingt, ist langfristig sinnvoll. Viele Broker locken mit scheinbar kostenfreien ETFs. Dies ist in den meisten Fällen auch anfangs der Fall. Nach zwei bis drei Jahren kann sich die Situation jedoch ändern. Das bedeutet, dass die ETFs nun Gebühren kosten, weil z.B. eine Aktion beendet wird.

Häufig werden ETF Sparpläne in der ersten Zeit durch den Broker subventioniert. Das bedeutet, dass dieser die Gebühren übernimmt. Langfristig gesehen kann sich dies ändern, sodass der Investor die Gebühren wieder tragen muss. Sollte derzeit aktiv in einen ETF investiert werden, der plötzlich nicht mehr kostenlos ist, gibt es verschiedene Vorgehensweisen:

  • Den ETF Sparplan weiter besparen
  • Den ETF Sparplan aussetzen oder löschen lassen
  • Den ETF Sparplan bei einem Depotwechsel zu einem neuen Broker mitnehmen

Vielfach entscheiden sich die Anleger dazu, weiterhin den ETF Sparplan zu besparen. Das liegt daran, dass die jetzt fälligen Gebühren nicht sehr hoch sind. Die liegen meist im Bereich von etwa 0,10% und sind damit vergleichsweise gering. Auch bei einer Laufzeit von mehreren Jahren könnten die Gebühren relativ niedrig ausfallen.

Wer den Sparplan nicht mehr weiter besparen möchte, kann diesen pausieren, bzw. aussetzen oder gleich beenden, bzw. löschen. Das Guthaben, dass im ersten Sparplan eingezahlt worden ist, kann weiterhin in diesem Sparplan belassen werden. Das bedeutet konkret, dass es wie eine einmalige Anlagesumme behandelt wird.

Online Broker wechseln & ETF Sparplan mit Depotübertrag übertragen – Anleitung

  • Anders sieht es aus, wenn man den Depotanbieter wechseln möchte. Wer möchte, kann den ETF-Sparplan bei einem Depotübertrag mit übertragen lassen.
  • Es ist notwendig, dass dazu nur ein Formular ausgefüllt wird – Kosten entstehen dem Kunden hierbei nicht. Unter Umständen kann der ETF-Sparplan beim neuen Broker weitergeführt werden. Es besteht auch die Option, dass der ETF-Sparplan pausiert werden kann und im alten Depot zurückgelassen wird.

Was ist der Unterschied zwischen ausschüttenden und thesaurierenden Produkten?

Bei ETF Sparplänen auf z.B. Fonds wird zwischen ausschüttenden und thesaurierenden Produkten unterschieden. Bei einem ausschüttenden Produkt wird meist einmal oder sogar mehrmals im Jahr ein Gewinn anteilig ausgeschüttet. Bei einem thesaurierenden Produkt wird der Gewinn wieder reinvestiert, so dass der Anteil am Investment weiter steigen kann.
Fragen und Antworten zum ETF Sparplan für Anleger aus Österreich

Viele Menschen in Österreich überlegen, wie sie ihr Geld langfristig gewinnorientiert anlegen können. Das Wissen zur modernen Anlageform der ETFs ist jedoch noch nicht so weit verbreitet. Unsere Fragen und Antworten Rubrik soll dabei helfen, sich über ETFs zu informieren und neues Wissen zu erlangen.

Frage: Welche Vorteile bietet ein ETF Sparplan für die Menschen in Österreich gegenüber Einzelinvestments?

Durch einen ETF Sparplan kann bei einem Investment in ein Produkt parallel in zahlreiche Unternehmen investiert werden. Mehrere hundert Unternehmen werden z.B. durch die Abbildung gewisser Indizes in einem ETF Sparplan erreicht. Das bedeutet, dass das Verlustrisiko deutlich geringer ist, als wenn man sich auf ein einzelnes Unternehmen konzentriert.

Frage: Ist der ETF Sparplan eine teure Geldanlage? – wie sieht es mit den Gebühren aus?

  • Viele ETF Sparpläne werden in den ersten Jahren durch den Broker bezuschusst. Das bedeutet, dass häufig keine oder nur sehr geringe Kosten anfallen.
  • In den Jahren darauf liegen die Kosten je Ausführung meist bei etwa 0,10 bis 0,80% oder pauschal bei z.B. 1 Euro bis 1,50 Euro. Die Gesamtkosten für ein ETF Investment sind somit überschaubar und z.B. deutlich niedriger, als es bei einem aktiven Fonds der Fall ist.

Frage: Wofür steht die Abkürzung ETF?

Der Begriff ETF ist in aller Munde, doch nur die wenigsten wissen, dass ETF ausgeschrieben „Exchange Traded Fund“ bedeutet. Das englische Wort stellt einen börsengehandelten Indexfonds dar. Dieser bildet die Wertentwicklung von einem Index ab. Der ETF vereint Vorteile von Aktien und Fonds in einem Investment.

Frage: Warum lohnt sich das ETF-Sparen für Anleger aus Österreich?

  • In Österreich wählt man klassischerweise gerne sehr konservative Anlageformen. Damit sind vor allem Sparbücher gemeint. In den meisten Fällen werden kaum bis gar keine Zinsen gezahlt. Durch die Inflation wird das Geld auf lange Sicht an Wert verlieren.
  • Aus diesem Grund ist es zu empfehlen, sich über alternative Sparmöglichkeiten und Anlagen Gedanken zu machen. Durch einen ETF-Sparplan kann in der Regel eine deutlich höhere Rendite erzielt werden.

Frage: Soll ich mich für einen ausschüttenden oder thesaurierenden ETF-Sparplan entscheiden?

Die Frage muss jeder Anleger für sich selbst entscheiden. Die Auswahl an ETF Sparplänen ist groß. Im Endeffekt spielt hierbei gegebenenfalls auch die persönliche steuerliche Situation eine Rolle. Es besteht auch die Option, in verschiedene ETFs zu investieren und von beiden Wegen zu profitieren.

Frage: Welche Broker bieten in Österreich ein umfangreiches ETF Sparplanangebot an?

  • In Österreich bieten vor allem Smartbroker, Flatex und CapTrader jeweils ein sehr umfangreiches Angebot an ETF Sparplänen an.
  • Das bedeutet konkret, dass bei Smartbroker über 600 ETFs angeboten werden, die als Sparplan gezeichnet werden können. Bei Flatex ist das Angebot mit über 900 sparplanfähigen ETFs noch höher und bei CapTrader werden über ebase 350 sparplanfähige ETFs angeboten.
  • Sowohl Smartbroker als auch Flatex bieten etwa die Hälfte, bzw. ein Drittel aller ETFs als Sparpläne ohne Gebühren im Aktionszeitraum an. Das bedeutet, dass für die Ausführung des Sparplans keine Kosten berechnet werden.

Frage: Welche Risiken sind mit einem ETF-Sparplan verbunden?

Die meisten Investments sind mit einem gewissen Risiko verbunden. Dies trifft auch auf einen ETF-Sparplan zu. Im Vergleich zu einem Einzelinvestment in Aktien ist der ETF Sparplan jedoch mit einem deutlich geringeren Risiko behaftet. Das bedeutet konkret, dass hier nicht das Risiko im Raum steht, dass z.B. ein Unternehmen in die Insolvenz gerät. Wer in ein einzelnes Unternehmen investiert, hat auch das Risiko, dass sich die Geschäftszahlen negativ entwickeln und das Unternehmen insolvent wird.

Bei einem Investment in einen ETF ist es jedoch der Fall, dass man definitiv in viele Unternehmen investiert – oftmals sogar in so genannte Blue Chips. Das bedeutet, dass man in die größten Konzerne der Welt investiert.

Damit ist das Risiko deutlich geringer, dass man eine Insolvenz erfährt. Dennoch muss auch bei einem Investment in einem ETF damit gerechnet werden, dass sich der ETF negativ entwickelt. In Zeiten von Weltwirtschaftskrisen oder z.B. während der Corona Krise haben sich zahlreiche Aktien negativ entwickelt, was dazu führte, dass auch viele ETFs sich negativ entwickelt haben. Langfristig betrachtet ist jedoch eine positive Entwicklung in vielen Fällen messbar.

Frage: Muss ich die Gewinne aus ETF Sparplänen in Österreich versteuern?

Ja, es ist erforderlich, dass die Gewinne aus den ETF Sparplänen in Österreich versteuert werden. Der jedes Jahr zustehende Freibetrag darf darauf angewandt werden. Gerade bei der regelmäßigen Ausschüttung von Gewinnen und Dividenden werden diese in vielen Fällen automatisch versteuert.

Es spielt bei der Versteuerung keine Rolle, wo die Unternehmen ihren Sitz haben, in die investiert wird. Wichtig ist, dass der Fonds bei einem Broker in Österreich gezeichnet wurde und dass der Käufer, bzw. die Käuferin ihren Wohnsitz in Österreich hat und somit hier auch die Besteuerung erforderlich ist.

Viele Broker bieten Hilfeleistungen bei der Besteuerung an. Das bedeutet, dass zum Beispiel Steuergutachten automatisiert werden können, oder Ausfüllhilfen erstellt werden (siehe Beispiel Oskar ETF), die für die Besteuerung hilfreich sind.

Frage: Wie erfolgt die Depotführung von ETF Sparplänen?

Bei den meisten Brokern erfolgt die Depotführung online. Das bedeutet, dass man zum Beispiel über eine Banking App auf das Depot zugreifen kann. Hier kann man digital zu jeder Zeit den Depotstand, bzw. den ETF Sparplan einsehen. Auch regelmäßige Einzahlungen können direkt in der App eingesehen werden.

Frage: Warum werden gerne MSCI World Indizes für ETF Sparpläne genutzt?

MSCI World und diverse ähnliche Indizes werden gerne genutzt, weil sie die größten Unternehmen weltweit abdecken. Das bedeutet, dass ein gewisses Maß an Sicherheit vorhanden ist, wenn man hier investiert.

Das Geld wird in Anteile aus großen Unternehmen gesteckt, die dafür sorgen, dass insgesamt ein gewisses Gewicht im Index vertreten ist. Da nicht davon auszugehen ist, dass alle großen Unternehmen weltweit gleichzeitig in eine Krise geraten, führt dies dazu, dass eine gewisse Sicherheit im MSCI World Indizes vorhanden ist.

Darüber hinaus gibt es auch viele Indizes, die zum Beispiel bestimmte Regionen der Welt abdecken. Das bedeutet, dass es z.B. Indizes für Nordamerika, oder für Europa gibt. Auch auf Länderebene können ETFs einzelne Indizes abdecken. Das bedeutet, dass zum Beispiel der ATX in Österreich oder der DAX in Deutschland durch einen Index abgedeckt werden können.

Frage: Ich möchte gerne Dividendenzahlungen erhalten – kann ich dies mit einem ETF erreichen?

  • Ja, das ist definitiv möglich. Es gibt viele Trader, für die Dividenden und regelmäßige Zahlungen einen hohen Stellenwert haben. Das bedeutet, dass es einige ETFs gibt, die sich auf Unternehmen spezialisieren, die hohe Dividenden zahlen.
  • Ebenfalls gibt es ETFs, die sich auf so genannte Dividenden Aristokraten beschränken. Das bedeutet, dass man über den ETF in Unternehmen investiert, die schon seit vielen Jahrzehnten eine hohe Dividende auszahlen bzw. die Dividende seit vielen Jahrzehnten immer weiter steigern.
  • Durch das Zeichnen des ETFs ist es nicht erforderlich, einzeln in die Firmen zu investieren, sondern auch mit einem geringen Investment an den Entwicklungen der Dividenden aller Firmen zu partizipieren.

Frage: Wie gut haben die Online Broker mit ihren ETF Sparplänen in Tests abgeschnitten?

Zweifelsohne werden die ETF Sparpläne der Online Broker in verschiedenen Tests unter die Lupe genommen. Besonders erfolgreich hat dabei das Angebot von Smartbroker abgeschnitten.

  • Das bedeutet, dass die ETF Sparpläne von Smartbroker in zahlreichen Magazinen mit der Note „sehr gut“ abgeschnitten haben – so zum Beispiel im ETF Extra Magazin in der Ausgabe 01/2020 sowie in der „Euro am Sonntag“ in der Ausgabe 08/2020.
  • Auch der Broker Flatex hat 2020 sowie in den Jahren davor bereits gut abgeschnitten. Bei einer online Broker Wahl hat Flatex als Broker des Jahres im Bereich „ETF & Zertifikate“ den 2. Platz belegt.
  • Das Handelsblatt aus Deutschland testete den Broker zum 6. Mal in Folge als besten Online Broker und auch die Zeitschrift „Euro am Sonntag“ teste den Broker Flatex als Testsieger im Bereich Direktbanken Brokerage in der Ausgabe 31/2019.
  • Die Broker Lynx Broker sowie CapTrader schnitten 2019 und 2018 ebenfalls gut und sehr gut in diversen Tests ab. Bei CapTrader wird vor allem die „digitale Servicestärke“ durch das Magazin „Focus Money“ gelobt.

Warum ist der ETF Sparplan gerade für Anfänger geeignet?

  • Der ETF Sparplan ist gerade für Neulinge und Anfänger an der Börse geeignet, weil diese meist das Risiko einzelner Unternehmen und Entwicklungen nicht einschätzen können.
  • Aus diesem Grund führen sie mit dem ETF Sparplan eine breite Streuung des Risikos durch. Es ist also möglich, dass durch Investments dieser Art das Verlustrisiko minimiert werden kann und man dennoch von positiven Entwicklungen auf dem Aktienmarkt profitieren kann.

Frage: Wie kann ich trotz ETF Sparplan meine Anlagen diversifizieren?

Eine gesunde Diversifikation ist trotz ETF Sparplan sinnvoll und nützlich. Das bedeutet, dass man in jedem Fall nicht nur in ETFs investieren sollte, sondern auch andere Produkte unter die Lupe nehmen kann. Neben ETFs bieten sich auch klassische Aktien an.

Das Risiko ist hier mitunter zwar höher, jedoch steigen auch die Renditechancen. Wer etwas mehr Risiko eingehen möchte, kann sic auch für den Kauf einzelner Aktien entscheiden. So genannte Blue Chips, also besonders große Unternehmen sind dabei sehr gefragt.

  • ETF-Sparplan
  • Fonds
  • Aktien als Direktinvestment
  • Tagesgeldkonto und Sparbücher (mit 100.000 Euro Einlagensicherung)
  • Festgeldkonten (mit 100.000 Euro Einlagensicherung)

Ebenfalls ist es zu empfehlen, dass ein gewisser Teil des Geldes nach wie vor als klassische Anlage angelegt wird. Konservative Sparbücher oder Tagesgeldkonten sollten gerade für Notfälle gut gefüllt sein. Wer in einer Krise (wie es z.B. 2020 in Zeiten von Corona der Fall gewesen ist) finanzielle Engpässe hat, sollte auf dem Tagesgeldkonto genügend Ersparnisse haben, um weiterhin seine Kredite tilgen zu können, oder seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Frage: Lohnen sich ETFs auch als Geldanlage für meine Kinder?

Viele Eltern suchen für ihre Kinder eine attraktive Geldanlage. Ohne Frage, ETFs können hier sinnvoll sein, wenn sie über viele Jahre hinweg abgeschlossen werden.

Wer über z.B. 18 Jahre lang regelmäßig in einen ETF einspart kommt dazu, dass er seinen Kindern zum 18. Geburtstag einen hoch dotierten ETF übergeben kann, der in der Regel eine anständige Rendite aufweist. Fakt ist, dass der ETF in jedem Fall interessant ist und auch über viele Jahrzehnte das Risiko deutlich niedriger sein sollte, als es bei klassischen Aktien der Fall ist.

Zu beachten ist bei einer solch langfristigen Anlage für Kinder, dass das Depot kostenfrei geführt werden kann und dass die Ausführungen des ETF Sparplans so kostengünstig wie möglich sind. Was die Wahl der ETFs angeht, so werden meist z.B. MSCI World ETFs gewählt, bzw. Produkte, die viele große, weltweit tätige Firmen abdecken.

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.