Die Jungfamilienförderung – Förderungen für Familien in Österreich – Förderhöhe, Voraussetzungen

Wichtig: Förderungsantrag rechtzeitig stellen!

Inhalt

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Junge Familien werden in Österreich wie auch in vielen anderen Ländern in Europa meist besonders gefördert. Familien und auch begünstigte Haushaltsgemeinschaften profitieren in Österreich von zahlreichen Vorteilen, vor allem dann, wenn sie sich dazu entscheiden, ein Eigenheim zu erwerben, bzw. zu bauen.

Damit die entsprechenden Förderungen auch genutzt werden können ist es zwingend notwendig, dass das Einkommen der Familien unter die Lupe genommen wird.

Es gibt bestimmte Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen, damit man von der Förderung für junge Familien profitieren kann.

Es ist möglich, dass Flächen mit einer Größe von bis zu 100m² gefördert werden können. Je nach Konstellation in der Familie können Darlehen Förderungen in Höhe von maximal 12,5 Prozent ermöglicht werden.

Informationen zu den Förderhöhen: https://www.wien.gv.at/wohnen/wohnbaufoerderung/landesdarlehen/hoechsteinkommen.html

Damit die Familie überhaupt in den Genuss der Förderungen kommt, sind verschiedene Punkte zu erfüllen. Es ist erforderlich, dass in der Haushaltsgemeinschaft kein Mitglied älter als 40 Jahre ist. Darüber hinaus ist anzumerken, dass die Familie als begünstigt gilt, wenn sie mindestens 3 Kinder hat, oder aber auch wenn mindestens ein Mitglied der Familie mindestens zu einem Grad von 45 behindert ist.

Wichtig: Förderungsantrag rechtzeitig stellen!

Wie viel Förderung kann maximal erzielt werden?

Die Richtwerte für die Förderung in Österreich werden fortlaufend angepasst.

Aktuell gelten seit dem 1. Jänner 2016 Förderwerte von bis zu 200 Euro je Quadratmeter. Diese Höhe wird je Quadratmeter über einen maximalen Zeitraum von 10 Jahren angeboten. Insgesamt können bis zu 12,5% der Gesamtkosten für das Bauvorhaben gefördert. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn die Höchstgrenzen für das Einkommen nicht überschritten werden.

  • Bis zu 200 Euro je Quadratmeter Wohnfläche sind möglich

Das Einkommen sowie als auch die Größe des Haushaltes wird nach einem Zeitraum von 10 Jahren erneut geprüft, um festzustellen, ob nach wie vor die Bedingungen für die Förderung vorliegen.

In der Zeit darauf wird die Prüfung der Bedingungen alle 5 Jahre vollzogen. Wenn die Grenze des Einkommens überschritten werden wird für den Zeitraum der Rückzahlung des Kredites eine Regelung samt Verzinsung vereinbart.

Der gesamte Kredit ist in 20 halbjährlichen Pauschalraten in der Höhe von 5,27% des Kreditbetrages zu zahlen.

Ebenfalls können es 10 halbjährliche Kreditraten in der Höhe von 10,28% des Kreditbetrages sein. Die Rückzahlung erfolgt zum 1. April sowie als auch zum 1. Oktober des laufenden Jahres.

Wozu können die Fördermaßnahmen genutzt werden?

Die Fördergelder und Fördermaßnahmen für Jungfamilien können genutzt werden, um Wohnraum zu erwerben sowie als auch um die Haushaltsführung zu gestalten und natürlich auch um entsprechende Gegenstände und Einrichtungen zu erwerben. In den meisten Fällen gestaltet sich die Förderung so, dass es in Österreich bei Krediten Zuschüsse für Zinsen gibt. Vor allem in Wien wird derzeit die Förderung vollzogen, jedoch nur dann, wenn kein Mitglied der Familie älter als 40 Jahre alt ist. Die Förderung kann in Wien über einen maximalen Zeitraum von bis zu 20 Jahren wahrgenommen werden.

Wohnraum in Wien immer teurer – Landeshauptstadt sehr gefragt!

Die Landeshauptstadt Wien zählt in Österreich inzwischen zu den gefragtesten Wohnlagen überhaupt. Das merken auch die Menschen, die in Wien ein Haus oder eine Wohnung kaufen wollen. Die Preise sind in den vergangenen Jahren zum Teil extrem angestiegen und so ist es durchaus schwierig, angemessenen Wohnraum zu Preisen zu finden, die auch bezahlt werden können.

Wer in Wien eine Wohnung sucht, der findet diese immer häufiger nicht im Zentrum oder nicht in den Stadtteilen, die besonders gefragt sind, sondern auch in Bezirken, die weniger gefragt sind. Grundsätzlich führt die Verteuerung der Stadt Wien jedoch auch dazu, dass immer mehr Bezirke umfangreich saniert und renoviert werden und somit ganze Bezirke komplett im Wandel sind.

Bereiche, die vor 10 bis 20 Jahren einen schlechten Ruf hatten, gehören zum gut definierten Mittelstand und stehen deutlich besser dar, als es noch damals der Fall gewesen ist.

Grundsätzlich ist die Landeshauptstadt Wien in Österreich eine besonders gefragte Metropole, jedoch gibt es auch andere Regionen im Land Österreich, in denen die Preise stark angestiegen sind.

In den Städten Graz und Salzburg sowie als auch in Linz sind die Preise für Wohnraum je Quadratmeter in den vergangenen Jahren ebenfalls stark angestiegen. Wer hier ein Objekt kaufen möchte wird feststellen, dass er jetzt deutlich tiefer in die Tasche greifen muss, als es vor 10 Jahren der Fall gewesen ist. Das ist ebenfalls einer der Gründe, warum viele junge Familien sich darüber informieren, ob es Fördermaßnahmen in ihrer Region gibt. Derzeit werden die Maßnahmen vor allem in Wien aber auch in Kärnten beworben und führen dazu, dass Wohnraum in den Städten und Regionen bezahlbarer wird, als es noch vor kurzem der Fall gewesen ist.

Wie ist die Prognose für Wohnraum in Österreich allgemein?

Die Kosten für Wohnraum können in Österreich in den kommenden Monaten weiter steigen. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie stets im gleichen Tempo ansteigen. Es ist durchaus möglich, dass sich die Verteuerungsraten deutlich reduzieren und das Tempo etwas abnimmt.

In den kommenden Jahren ist damit zu rechnen, dass in Österreich in jedem Fall das Niveau der Preise für Wohnraum weiterhin hoch bleibt. Dies ist zum Beispiel in der Landeshauptstadt Wien aber auch in Graz der Fall. Die Preise für den Kauf von Immobilien als auch die Kosten für die monatliche Miete sind in den vergangenen Jahren stark angestiegen und in der Regel werden sie auf diesem Niveau weiterhin erwartet, so lange der Leitzins nach wie vor niedrig ist.

  • Leitzins ist historisch niedrig und sorgt für hohe Nachfrage
  • Preise in Österreich sind stabil bis leicht steigend

Der niedrige Leitzins der EZB in Höhe von gerade einmal 0% führt dazu, dass die Nachfrage nach Immobilien deutlich gestiegen ist. Es ist möglich, dass Immobilien in jedem Fall gefragter sein werden, wenn sie eine entsprechende Lage haben.

Grundsätzlich sollte jedoch berücksichtigt werden, wie gut die Immobilien ausgestattet sind und ob es sich um alte Bestandsimmobilien mit Potential handelt, oder ob dies eher nicht der Fall ist. Der Leitzins führt dazu, dass Finanzierungen besonders günstig sind, jedoch auch dazu, dass die Nachfrage und damit auch der Preis deutlich gestiegen sind.

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.