Breitband Internet Vergleich 2021 in Österreich

Österreich ist nicht nur ein Land der Berge, der stolzen Söhne und Töchter, sondern ebenso ein Wirtschaftsstandort der Zukunft. Breitband Internet gehört zu dieser Zukunft und so verwundert es kaum, dass es mittlerweile fast flächendeckende Verfügbarkeit besitzt.

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Breitband Internet Tarife Vergleich 2021 – Anbieter im Test



Nur die Wahl des richtigen Anbieters fällt noch manchmal im alpinen Tarifdschungel sehr schwer. Wir wollen Ihr Reiseführer auf diesem Weg zu einem kostengünstigen, verlässlichen und schnellen Breitband Anschluss und damit in die Zukunft sein.

Hinweis: Gerade in den Großstädten Österreichs, von Innsbruck bis Wien, existieren viele lokale Provider mit sehr guten Internet Angeboten. Da wir hier jedem Österreicher eine Hilfestellung geben möchten, konzentrieren wir uns jedoch nur auf Anbieter mit Relevanz im ganzen Bundesgebiet.

Welche Unternehmen bieten Breitband Internet in Österreich an?

Vier große Anbieter kämpfen derzeit um Marktanteile in Österreich (Stand März 2016). Wir starten mit der Beschreibung zwei altbekannter Provider und sehen uns in weiterer Folge zwei spannende Alternativen an.

Ein kurzer Blick auf die A1 Telekom Austria AG

Dieses Unternehmen dominiert in mehrerer Hinsicht den österreichischen Markt für Kommunikation. Im Jahr 2014 beschäftigte A1 beeindruckende 8.600 Mitarbeiter und konnte mit dieser Arbeitskraft 2,5 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaften (der Umsatz 2015 weicht kaum davon ab!). Dabei halfen selbstverständlich auch die 5,4 Millionen Mobilfunkkunden und die weiteren 2,3 Millionen Festnetzkunden dürfen ebenso nicht vergessen werden.

In Sachen Netzabdeckung hat A1 ebenso die Nase vorn. Im Jahr 2014 konnten schon 70 Prozent aller österreichischen Haushalte mittels Glasfasernetz erreicht werden. Das spiegelt sich auch durch einen alleinigen Marktanteil von rund 46 Prozent im Bereich Breitband Internet wieder. All dies spricht natürlich für A1, aber durch diese Dominanz des Unternehmens bietet der Platzhirsch nicht unbedingt immer die besten Kampfpreise. Ein weiterer Blick auf den Markt kann sich also immer lohnen.

Ein kurzer Blick auf UPC Austria

Das lokale Breitband-Internet von UPC wird nicht über das Festnetz angeboten, sondern über das TV Kabel. Es handelt sich also um ein sehr diversifiziertes Produkt. Über lange Zeit konnte deshalb kein anderer Anbieter bezüglich der Geschwindigkeit mithalten. Durch den Ausbau des Glasfasernetzes schrumpft dieser Vorsprung jedoch täglich.

Hinweis: Das neue mobile Internet von UPC wird über das Netz von Drei angeboten und klammern wir an dieser Stelle aus!

Im Jahr 2015 konnte UPC einen Umsatz von circa 331 Mio. Euro erwirtschaften. Diese Zahl verdeutlicht auch sehr gut die Vormachtstellung von A1, denn UPC bietet seit dem Mai 2015 auch einen Mobilfunk Tarif an. Obwohl der zeitliche Vorsprung des Platzhirschen nicht unterschätzt werden darf, gleichen sich die Portfolios schrittweise an, während UPC nur 13 Prozent des A1 Umsatzes erwirtschaftet. Ungefähr 1.000 Mitarbeiter arbeiten für UPC Austria. Diese Zahlen sagen aber per se noch wenig über die eigentlichen Angebote aus. Vor allem da A1 Telekom Austria stark um Marktanteile kämpft, während UPC Austria derzeit zulegt.

Ein kurzer Blick auf Tele2 Austria

Die österreichische Tochter des schwedischen Konzerns mischt schon seit dem Jahr 1999 auf dem Kommunikationsmarkt in Österreich mit. In dieser Zeit machte sich das Unternehmen nicht nur durch die etwas schrägen Werbungen einen bekannten Namen. Seit dem Jahr 2004 zählt Tele2 zu den größten alternativen Komplettanbietern. Das Unternehmen bietet also nicht nur Breitband Internet, sondern ebenfalls Mobilfunk, Festnetz und einiges mehr an.

Im Jahr 2014 wird der Umsatz des österreichischen Ablegers auf rund 133 Mio. Euro geschätzt. Der gesamte Konzern erwirtschaftet in allen 8 Ländern ungefähr so viel Umsatz, wie A1 nur in Österreich. Trotzdem weiß Tele2 sehr geschickte Angebote zu schnüren,, um ganz bestimmte Zielgruppen punktgenau anzusprechen. Nur weil das Unternehmen nicht aus Österreich stammt, sollte es trotzdem von einigen Kunden als Internetanbieter erwogen werden.

Telematica – Der neueste Internet Provider

Dieser relativ junge Anbieter aus Graz nutzt das Netz der A1 Telekom Austria AG. Folglich bietet er bereits jetzt Breitband Internet in ganz Österreich an. Der Anbieter wurde von der österreichischen Arbeiterkammer als günstigstes Festnetz Internet in der Alpenrepublik ausgezeichnet. Rein aufgrund der Kosten pro 100 Mbit/s Downloadrate stimmt dies derzeit auch noch (Stand März 2016). Gerade die Uploadgeschwindigkeit sollte zusätzliche Beachtung finden. In in den jeweiligen Paketen glänzt auch dieser Wert im Vergleich zur Konkurrenz. Die Uploadgeschwindigkeit besitzt in erster Linie für Streamer und Unternehmen eine besonders hohe Bedeutung.

Vergleichen Sie Anbieter für Breitband-Internet richtig!

Wenn es nun darum geht das beste Angebot für Breitband Internet auf dem Markt zu wählen, dann muss sich der zukünftige Kunde einige wichtige Fragen stellen. Die Antworten dienen dann einem direkten und besonnenen Vergleich.

Welche Geschwindigkeit wird benötigt?

Ähnlich wie beim Autokauf, muss zuerst der individuelle Bedarf ermittelt werden. Für das gelegentliche Abfragen von E-Mail benötigt niemand eine Leitung mit 16 Mbit/s oder noch mehr. Ein Webentwickler, Streamer oder ein kompletter Haushalt besitzen hingegen ganz andere Anforderungen.

Netzprofis kennen natürlich die benötigten Download- und Uploadraten genau, aber beispielsweise in einer großen Familie wird der Bedarf sehr oft unterschätzt. Wenn dann Streits ausbrechen, weil sich alle Nutzer gegenseitig beim Surfen bremsen, handelt es sich bestimmt nicht um die passende Leitung. Wir können hier selbstverständlich nicht jede Verwendung angeben, aber versuchen einige Beispiele mit zusätzlicher Geschwindigkeit aufzulisten:

  • 1,5 Mbit/s empfiehlt Netflix als Mindestmaß
  • 5,0 Mbit/s für HD Streaming auf Netflix
  • 10.0 Mbit/s für flüssiges Gaming
  • Mindestens 5 Mbit/s Upload für hochauflösendes Streaming

Hinweis 1: Die tatsächlichen Geschwindigkeiten der Tarife weichen aufgrund der letzten Kupfermeile oft von den versprochenen Werten ab. Es ist also zu empfehlen leicht höhere Werte zu wählen als letztlich benötigt werden.

Hinweis 2: Die eigentliche Leistungsfähigkeit der Verbindung hängt auch noch von weiteren Kriterien, wie Latenz, ab.

Tipp: Entwerfe Sie Kategorien mit Ober- und Untergrenzen für Download bzw. Upload. Die verschiedenen Angebote können Sie dort einordnen und nur die Kategorie betrachten, welche den eigenen Anforderungen entspricht.

Welche Vertragslaufzeit soll gewählt werden?

Die Standardlaufzeit beträgt 24 Monate. Fast alle Werbeangebote werden auf diesen Zeitraum abgestimmt. Wenn der Vertrag nur ein Jahr laufen soll, wird es meist teurer. Da sich sehr Markt aber sehr schnell verändert, kann sich dieser kurze Mehraufwand dann im Nachhinein bezahlt machen, da er einen früheren Wechsel zum neuesten Top-Anbieter oder nur zu einem besseren Tarif beim selben Unternehmen ermöglicht. Bedenken Sie folglich die Laufzeit beim Vergleich!

Welche weiteren Kriterien könnten von Bedeutung sein?

Intensive Nutzer des Internets legen auch sehr viel Wert auf einen modernen Router und die Möglichkeit dieses Gerät in regelmäßigen Abständen auszutauschen. Informieren Sie sich bezüglich dieser Möglichkeit, nachdem Sie unseren Vergleich für Breitband Internet in Österreich genutzt haben.

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.