Bitcoin: „Explosion“ bis Juli 2021? – Prognose

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Die derzeitige Bitcoin-Rallye ist seit einiger Zeit in Gange. Laut den Analysten ist der Höhepunkt noch lange nicht erreicht. Bereits im August 2017 gab es so viele Käufe auf die Kryptowähung. Die Spitze wurde erst vier Monate später betrachtet.

Zurzeit kaufen vor allem die Wale, also größere Adressen, die Bitcoins auf. Die Beobachtung dieser vollgefüllten Wallets hatte bereits 2017 zu einer sehr guten Voraussage der Länge dieser Rallye geführt.

  • Bereits im Jahre 2020 setzten große Fonds genaue Schritte für den Einstieg in die Kryptowährungen, allen voran der Bitcoin. So meldete der Guggenheim Trust zum Beispiel bei der Börsenaufsicht SEC an, für den Grayscale Bitcoin Trust 10 Prozent des Investments in den Bitcoin direkt anlegen zu können.
  • Dies gestattet es dem Guggenheim Hedge-Fonds eine Vermögensanlage von 500 Millionen Dollar in Bitcoin mit dem Einverständnis der Finanzmarktaufsicht.
  • Es werden weitere Vermögensverwalter folgen, denn bekannte Fonds-Manager wie Druckenmiller und Jones sorgten für ein großes Aufsehen, das Bitcoin-Bashing für immer einstellten und diese größte Kryptowährung als Aufbewahrungsmittel für Werte anpriesen.

Einstieg von Vermögensverwaltern und Pensionsfonds erwartet

Für das Jahr 2021 ist zu erwarten, dass größere Pensionsfonds, Investmentbanken und Vermögensverwalter auf diesen Zug aufspringen und sich mit den Kryptowährungen, vor allem den Bitcoin, eindecken werden. Die Entwicklung dadurch beschleunigt, dass eine Vielzahl an traditionellen und regulierten Lösungen auf dem Finanzmarkt in Form der Indizes und Fonds mit der Kopplung an die digitalen Währungen, welche es großen Akteuren gestattet, die neue Klasse der Kryptos in das eigene Portfolio aufzunehmen.

Regulierte Lösungen und Bitcoin Futures

Dazu gehören auch die CME Bitcoin Futures und europäische Anbieter wie beispielsweise der Postera-Fund. Auch die Wiener Börse, welche den Bitcoin noch vor einiger Zeit als „Best of Böse“ als Anlageprodukt betrachtetet, listete im Herbst 2020 erste Produkte, welche direkt den Kurs des Bitcoins abbilden.

Neuer Boom im Kryptohandel kündigt sich an

Mit den vielen durch Aufsichtsbehörden regulierten Krypto-Börsen, welche gerne diese Fonds bedienen, von denen viele in der Zeit des letzten Bullenmarktes im Jahre 2017 noch nicht existierten, ist 2021 das Feld für den neuen Boom im Handel mit den Kryptos frei.

Im Jahr 2020 haben viele Anleger im Depot ein Plus von etwa 100 Prozent erzielt. Nun kaufen sie die bislang heißeste Aktie aus dem Jahre 2021 – ein laut Cook großartiges Softwareunternehmen, das dank neuem Produkt von dem Home-Office-Boom profitieren kann.

Höheres Vertrauen in Krypto Börsen

  • In den Jahren von 2014 bis 2017 war es viel schwieriger, glaubwürdige Exchanges zu finden. So wurden regelmäßig Krypto-Börsen von den Hackern angegriffen und die Kunden verloren Millionen an Geld. Dies waren meistens Kleinanleger, die das Ersparte auf den Bitcoin gesetzt hatten.
  • Das Risiko ist jetzt erheblich geringer und die Benutzerfreundlichkeit ist entsprechend hoch. Es gibt viele geregelte Fiat-Krypto-Börsen und auch die Zahl der Nutzer mit Konten wuchs von 5 Millionen von auf mehr als 100 Millionen im Jahr 2020 und der Trend wird sich im Jahre 2021 weiter fortsetzen.

Einen zusätzlichen Auftrieb bekommt diese Entwicklung, dass größere Tech-Player wie Square und PayPal einstiegen und Zahlungsvorgänge seit 2020 in Bitcoin zulassen.

Diese Unternehmen kauften 2020 den Wert von 100 Prozent der geminten Bitcoins auf, um die eigene die Nachfrage decken zu können, die diese von US-Kunden bekommen. Andere Zahlungsdienstleister werden auch im Jahre 2021 folgen, was sich positiv auf die Kryptowährungen auswirken wird.

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.