Kryptobörse Binance.com – Gebühren – Erfahrungen & Test [2021]

Die Binance – Kryptobörse bietet Kryptohandel auf höchstem Niveau Binance gilt als eine der größten Handelsplattformen und Börsen für Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und andere. Stand Januar 2021 können Trader dort 171 Kryptowährungen und über 350 Währungspaare handeln. Mit diesem Handelsuniversum hat es Binance in drei Jahren an die Spitze geschafft. Jetzt kostenlos bei Binance anmelden Unsere Binance Erfahrungen zeigen aber, dass es nicht nur die Anzahl der handelbaren Basiswerte ist, welche die Plattform so attraktiv machen. Bei unserem Binance Test haben wir das Unternehmen genauer durchleuchtet. [toc] Ein paar Fakten zu Binance
  • Der Chinese Changpeng Zhao gründete Binance im Jahr 2017. Er verlegte den Firmensitz zunächst nach Japan. Heute, so heißt es, sei das Unternehmen im Malta ansässig.
  • Die maltesischen Behörden können jedoch nicht bestätigen, dass Binance in irgendeiner Weise auf Malta reguliert wird.
  • Binance betreut weltweit über eine Million Trader. Die Plattform steht in 15 Sprachen zur Verfügung. Wir starteten unseren Binance Test damit, bei Binance ein Konto zu eröffnen.

Binance Konto eröffnen – die Anleitung

Wer bei Binance aktiv werden möchte, benötigt ein Konto. Zum einen muss er den Gegenwert für die Coins in einer Währung zur Verfügung stellen, zum anderen sollen die Coins ja auch verwahrt werden. Bereits auf der Startseite erfährt der Interessent, welches Angebot Binance zur Verfügung stellt. Um einzusteigen, erfolgt zunächst die Registrierung. Die Registrierung dauert bei Binance keine zwei Minuten, einschließlich des Erhalts des Registrierungscodes und dessen Eingabe auf der Seite von Binance. Mit der erfolgten Registrierung kann der Neukunde loslegen. Er kann entweder andernorts bereits erworbene Kryptowährungen einzahlen, eine Fiat Währung einzahlen oder direkt mit der Kreditkarte eine Kryptowährung kaufen. Jetzt kostenlos bei Binance anmelden Ein Wort zu dem Begriff „Fiat-Währung“. Der Begriff „Fiat“ (abgeleitet vom lateinischen Verb „fiat“ – „es geschehe“) steht für nationale Währungen, die nicht an den Preis eines Edelmetalls, beispielsweise den Goldpreis gekoppelt sind. Der Euro ist ebenso eine Fiat-Währung wie der US-$ oder das britische Pfund. Einzahlungen auf das Handelskonto können per Überweisung oder per Sofortüberweisung erfolgen. Am einfachsten ist der Währungskauf per Kreditkarte. Binance akzeptiert VISA und Mastercard. Der folgende Screenshot zeigt, wie unkompliziert der Kauf von Coins bei Binance erfolgt: Im folgenden Schritt kann der Nutzer wählen, ob er eine erweiterte Verifikation seiner Daten wünscht. Diese ist notwendig, wenn das Auszahlungsvolumen auf einen Gegenwert von bis zu 100 Bitcoin erhöht werden soll. Der Prozess ist nicht nötig, wenn nur kleinere Volumina getradet werden. Das Schöne an Binance ist, dass Einsteiger bei dieser Börse traden können, ohne gleich 100 Euro oder mehr zu investieren. Für viele Menschen sind Kryptowährungen etwas Neues, so, wie vor vielen Jahren Zertifikate Neuland waren. Auf der einen Seite locken die Potenziale, über die in den Medien so viel berichtet wird, auf der anderen Seite ist da jedoch die Unsicherheit. Binance ermöglicht den Einstieg in den Kryptohandel bereits mit 15 Euro. Da kann man eigentlich nichts falsch machen. Hier noch ein Screenshot vom Log-in Bereich, über den der Anleger persönliche Einstellungen ändern kann.  

Bitcoin über Binance kaufen – die Anleitung

Die erste Variante, wie man auf Binance Kryptos kaufen kann, per Kreditkarte, haben wir bereits erwähnt. Wer es professioneller mag, mit Charts und Handelsoberfläche, gelangt über den Reiter „Märkte“ auf diese Seite: Mit dieser Seite erhält der Trader einen Überblick, welche Kryptowährung gerade wie gegenüber einem anderen Krypto oder einer Fiat-Währung gehandelt wird. Wir haben uns für das Paar Bitcoin / Euro entschieden. Der Trade startet mit einem Klick auf den Button „jetzt handeln“. In einem Pop-up kann der Trader zwischen einfachem und fortgeschrittenem Handel entscheiden. Bei der Wahl von „fortgeschritten“ öffnet sich folgende Seite: Die Seite zeigt neben dem Kursdiagramm die Kurse der letzten Trades, lassen einen Schluss zu, wie sich der Handel kurzfristig entwickeln wird. Wer jetzt Lust bekommen hat, die ersten 15 Euro zu investieren, muss nur auf den Button „BTC kaufen“ klicken und entsprechend Guthaben auf dem Handelskonto hinterlegen. Der Handel mit Kryptowährungen ist alles andere als kompliziert. Es bleibt jedoch die Frage, was das Traden auf Binance kostet.

Die Binance Gebühren – was kostet der Kryptohandel bei Binance?

Der Kryptohandel bei Binance ist preiswerter als der Wertpapierhandel bei einem Onlinebroker. Binance berechnet 0,1 Prozent des Handelsvolumens. Nutz der Trader BNB, die hauseigene Kryptowährung, profitiert er von einem Rabatt in Höhe von 25 Prozent auf die Handelskosten. Allerdings fallen zusätzliche Gebühren an, wenn das Handelskonto mittels Kreditkarte aufgeladen werden soll. Binance greift dafür auf den Dienstleister Simplex zurück. Dieser verlangt pro Buchung 3,5 Prozent, mindestens zehn US-$. Möchte der Trader eine Auszahlung zulasten seines Handelskontos vornehmen, muss er die Kosten der jeweiligen Blockchain tragen. Jetzt kostenlos bei Binance anmelden

BNB oder Binance Coin – was ist das?

Der BNB oder Binance Coin ist die hauseigene Währung bei Binance. Mit dem Binance Coin kann der Trader die Kosten bei Binance bezahlen oder bei einem IEO (Initial Exchange Offering) im Binance Launchpad mitmachen. Binance ist eine der größten Kryptobörsen weltweit. Experten erwarten, dass der Binance Coin weiter an Popularität gewinnt und sich in der Spitzengruppe der Kryptowährungen festsetzen wird.

Binance VISA Card

Warum soll nur Miles & More eine eigene Kreditkarte herausgeben, oder BMW? In Kooperation mit VISA ist die Binance Debitcard erhältlich. Als Referenzkonto gilt das Handelskonto des Karteninhabers bei Binance. Ja, Du liest richtig, Binance gibt zusammen mit VISA eine eigene Debitkarte heraus. Hinterlegt ist dein Konto bei Binance. Da es durchaus möglich ist, auf der Karte Kryptowährungen zu halten, bietet die Binance VISA Card aktuell noch ein Alleinstellungsmerkmal. Wir haben die Highlights im Überblick zusammengefasst:
  • Für die Binance VISA Card fallen keine Gebühren an.
  • Der Karteninhaber kann Kryptowährungen auf der Karte halten. Diese werden erst in eine Fiat-Währung konvertiert, wenn der Karteninhaber bei einem Händler bezahlen möchte.
  • Mit der Binance VISA Card gibt es bis zu acht Prozent Cashback beim Bezahlen.
  • Die Binance VISA Card orientiert sich an den höchsten Sicherheitsansprüchen.

Binance Staking – Was ist Staking?

Binance Staking bezieht sich auf den Bestand (Stake) an Kryptocoins, die ein Trader bei Binance unterhält. Staking zielt darauf ab, dass ein Trader seinen Bestand an Coins im Wallet hält und nicht aktiv am Markt damit arbeitet. Um neue Coins zu generieren, ist das Mining notwendig. Mining ist ein sehr kostenintensiver Prozess, der Unmengen Rechnerleistung und auch Kühlerleistung erfordert. Je weniger Coins in Umlauf sind, um so effizienter wird das Mining. Das klassische Mining, das Proof of Work, basiert darauf, mittels Algorithmen den nächsten Chain zu validieren. Das ist aufwendig. Einfacher ist der „Proof of Staking“. Die Teilnehmer sperren ihren Stake. Das Mining-Protokoll weist nach dem Zufallsprinzip den Teilnehmern das Recht zu, einen neuen Coinblock zu validieren. Dieses Verfahren ist deutlich einfacher. Je größer die eigene Zahl an Coins ist, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, für das Validieren ausgewählt zu werden. Da derjenige, der am Staking teilnimmt, dafür eine Belohnung erhält, schließen sich Trader zusammen, um gemeinsam in einem Pool größere Mengen an Coins zu sammeln und damit die eigenen Chancen auf die Belohnung zu erhöhen. Man kann das Ganze mit einer Lotto-Spielgemeinschaft vergleichen. Vor dem Hintergrund, dass Binance diese Möglichkeit einräumt, ist es nachvollziehbar, dass die Binance Erfahrungen durchaus positiver Natur sind.

Binance Futures

Wer sich mit Wertpapieren beschäftigt, oder dem Traden mit klassischen Basiswerten generell, hat auch schon einmal den Begriff Futures gehört. Futures auf Orangensaft sind genauso Standard, wie ein Future auf die Lufthansa. Zur Erinnerung: Bei einem Future vereinbaren zwei Parteien, dass zu einem späteren Zeitpunkt ein Basiswert zu einem in der Vergangenheit vereinbarten Preis den Besitzer wechselt. Wer liefert, hofft, dass der Preis gestiegen ist. Wer kauft, hofft auf fallende Preise. Binance Futures ermöglicht es seinen Kunden, erstmalig auch Futures auf Kryptowährungen einzugehen. Für diese Trades bietet das Portal die spezielle Binance Futures-Handelsplattform an: Wer sich im Vorfeld genauer über Binance Futures informieren möchte, dem sei die Binance Academy ans Herz gelegt. Dort finden sich alle Informationen zu Binance Futures, die Neulinge wissen sollten, bevor sie in den Handel einsteigen.

Binance Vanilla Options

Klassische Banken stehen Kryptowährungen nach wie vor skeptisch gegenüber. Kryptos könnten Teile unseres Finanzsystems überflüssig machen, beispielsweise Fiat-Währungen, an deren Umtausch die Institute ja fleißig verdienen. Aber auch im Derivatehandel könnten sich Defizite auftun, wie die Binance Futures so schön zeigen. Binance geht bei Derivaten noch einen Schritt weiter. Mit den Binance Vanilla Options steigt das Portal direkt in den klassischen Optionshandel ein. Warum immer nur Optionen auf Gold, Silber oder Coca-Cola eingehen, warum nicht auch einmal auf Ethereum? Der folgende Screenshot zeigt den Verlauf der Optionen: Auch für den Optionshandel empfiehlt es sich unter Umständen, noch einige Informationen auf der Binance Academy Seite nachzulesen.

Der Binance Battle

Der Binance Battle bringt noch mehr Spannung in den Kryptohandel. Neben der Wette auf den Markt können sich Trader hier miteinander messen, wer den besseren Sachverstand hat. Aktuell steht für den Binance Battle „long“ gegen „short“ das Währungspaar US-Dollars / Bitcoin zur Verfügung. Los geht es mit dem Binance Battle über den Menüpunkt „Futures“ -> „Activities“ -> „Battle“. Folgende Seite steht jetzt für die Teilnahme am Wettkampf zur Verfügung: Erfolgreiche Trader können auf diesem Weg Punkte sammeln. Der Wettkampf verläuft kontinuierlich und ist zeitlich nicht limitiert.

Die Binance App

Es ist fast selbstverständlich, dass es auch eine Binance App gibt. Ein Handelsportal, das so umfänglich ausgerüstet ist, hält seinen Nutzern keine App vor. Immerhin zählt die Binance App mit mehr als einer Million Downloads zu den weltweit meistgenutzten Trading Apps. Die App bildet die Desktopversion komplett ab. Der Nutzer muss bei dem Gebrauch der App keinerlei Defizite befürchten. Die App steht für Android und iOS ab Version 9.0 zur Verfügung. Es gibt allerdings einen Kritikpunkt an der App. Der Verbrauch mobiler Daten fällt recht hoch aus. Idealerweise hat der Nutzer ein WLAN für den mobilen Gebrauch zur Verfügung.

Die Vorteile Binance und die Nachteile von Binance

Binance hat es nicht ohne Grund geschafft, innerhalb recht kurzer Zeit zu einer der beliebtesten Kryptobörsen zu avancieren. Die Zahlen sprechen für sich, mehr als eine Million Nutzer, über 170 handelbare Kryptowährungen, über 300 mögliche Handelspaare. Dazu kommen Futures und Optionen auf Coins, eine Kreditkarte mit Alleinstellungsmerkmal sowie sehr günstige Kosten. Drei Punkte gibt es, die wir in unserem Binance Test bemängeln. Zum einen fallen die Gebühren für Kreditkartenzahlungen für unser Gefühl eine Spur zu hoch aus. Zum anderen ist die Sache mit dem tatsächlichen Firmensitz ein wenig intransparent. Als letzten Kritikpunkt unserer Binance Erfahrungen sei die Kontaktmöglichkeit genannt. Hier besteht definitiv noch Luft nach oben in Sachen Kundenfreundlichkeit und Support.

Binance – seriös oder Betrug?

Firmensitz auf Malta oder in Japan? Die Antwort wäre schön, aber hat am Ende keinen Einfluss darauf, dass wir Binance als absolut seriös einstufen. Die Zahlungen werden absolut korrekt abgewickelt, es gibt keine Hinweise auf "man möge doch bitte mehr traden, sonst könne keine Auszahlung gemacht werden". Die Kryptoszene ist noch relativ klein und jung. Wer sich hier einen Fehler erlaubt, ist schneller verbrannt, als ihm lieb ist. Binance hat sich in dieser Szene etabliert und gilt zurecht als eine der ersten Adressen.

FAQ

Wie kann ich ein Konto bei Binance eröffnen?

Die Kontoeröffnung ist in weniger als drei Minuten vollzogen. Nur wer größere Volumina transferieren möchte, muss eine erweiterte Legitimation mit Foto durchlaufen. Binance hält sich strikt an die Geldwäscherichtlinien gemäß „Know your customer“-Vorgaben. Die Kontoeröffnung benötigt nur wenige Minuten. Um in den Handel einsteigen zu können, ist allerdings eine Legitimation mit Foto notwendig, da Binance sich streng an die Richtlinien zur Vermeidung von Geldwäsche hält.

Was ist die Mindesteinzahlung bei Binance für einen Trade?

Binance weiß, dass Neulinge erst einmal mit kleinen Summen die Welt der Kryptos austesten wollen. Vor diesem Hintergrund sind Trades bereits ab 15 US-$ möglich, eine Summe, die nicht wehtut.

Wie hoch sind die Binance-Gebühren?

Die Gebühren bei Binance fallen ausgesprochen kundenfreundlich aus. Pro Trade fallen lediglich 0,1 Prozent des Handelsvolumens an. Wer für die Bezahlung Binance Coins nutzt, erhält darauf sogar noch einen Rabatt von 25 Prozent.

Wie kann ich Geld auf mein Handelskonto einzahlen?

Einzahlungen auf das Handelskonto können per Kreditkarte, VISA und Mastercard, SEPA-Überweisung und Sofortüberweisung erfolgen.

Ermöglicht Binance auch den Derivatehandel?

Binance ist relativ frisch dabei, seinen Kunden auch den Handel mit ersten Derivaten zu ermöglichen. Neben dem Futureshandel und Optionsgeschäften auf Kryptos sind auch CFDs im Rahmen des Binance Battle machbar.

Wie viele Kryptowährungen kann ich bei Binance handeln?

Binance bietet Stand Januar 2021 das fast unglaubliche Handelsuniversum von 171 Kryptowährungen an. Wem Bitcoin schon zu sehr „old school“ ist, findet auch den einen oder anderen Exoten.

Was bietet die Binance App?

Die Binance App ermöglicht alle Funktionalitäten, die dem User auch am Desktop zur Verfügung stehen. Die Nutzung der App hat keinerlei Einschränkungen zur Folge. Negativ erwähnen einige Nutzer allerdings den relativ hohen Verbrauch mobiler Datenmengen.  
David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.