ATX Prognose 2020: Wo kann ich Aktien kaufen? – Aktien Empfehlungen & Beste Aktien für Anleger

Inhalt

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Das Jahr 2019 endete für viele Börsianer in Österreich mit positiven Nachrichten. Die Kurse an den wichtigsten Börsen des Landes stiegen deutlich an. So notierte der ATX kurz vor Jahresende bei etwa 3.200 Punkten und damit höher, als es im Jahresdurchschnitt der Fall gewesen ist.Sollte der Start in das Jahr 2020 nicht durch negative Meldungen gefährdet werden ist davon auszugehen, dass die Rallye möglicherweise weiter anhält. Das bedeutet, dass der ATX weiter an
Wert gewinnen kann. Ein Kursziel von 3.500 Punkten halten viele Analysten und Bänker für realistisch. Das bedeutet, dass der Wert einiger im ATX gelisteter Titel deutlich steigen könnte.

  • Kursziel von 3.500 Punkten scheint möglich zu sein
  • Politische und weltwirtschaftliche Lage sollte beobachtet werden

Langfristig gesehen zählt der ATX in Österreich zu den Indizes, die eine große Aussagekraft darüber haben, wie sich die Wirtschaft im Land entwickelt. Generell schaut es derzeit aus, als ob weiterhin in vielen Branchen 2020 ein Wachstum möglich ist und somit sich auch der ATX positiv entwickeln kann.

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  • flatex ist „Fonds & Zertifikate Broker des Jahres 2017“ (www.brokertest.de am 31. März 2017)
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Wer sich für die ATX Prognosen 2020 in Österreich interessiert, sollte auch die Kommentare der einzelnen Bankhäuser lesen. Diese machen sich unabhängig Gedanken darüber, wie sich der ATX
entwickeln kann und stellen ihre eigenen Prognosen.

Negative Entwicklungen im ATX können nicht nur durch die heimische Wirtschaft bedingt werden, sondern z.B. auch durch die weltweite politische und wirtschaftliche Situation. Sollte es z.B. zwischen den USA und anderen Ländern Spannungen geben, kann dies auch Auswirkungen auf den ATX haben.

 

ATX Prognose – welche Aktien bieten mögliche Renditechancen?

Aktien werden  in Österreich nach wie vor eine tragende Rolle spielen. Das liegt daran, dass mit ihnen inzwischen sehr gute Renditen erzielt werden können. Als Short Seller ist es möglich, mit fallenden Kursen Gewinne zu erzielen und somit kann auch dann eine Rendite erzielt werden, wenn die Kurse im ATX Fallen. Wer die passenden Optionen zeichnet, hat durchaus interessante Renditechancen vor Augen.

In der Praxis kann eine ATX Prognose für 2019 gar nicht so leicht gestellt werden, da viele verschiedene Faktoren eine Auswirkung auf die ATX Entwicklung haben können. Es ist daher in jedem Fall notwendig, die allgemeine wirtschaftliche Lage in Österreich unter die Lupe zu nehmen und natürlich auch darauf zu achten, welche Faktoren weltpolitisch eine Rolle spielen und eine positive oder negative Beeinflussung des ATX herleiten könnten.

Wie hat sich der ATX 2018 entwickelt?

Der ATX hat sich zu Beginn des Jahres 2018 sehr positiv entwickelt und schaffte es in den ersten Monaten des Jahres sogar über die Marke von 3.600 Punkten, was ein eindeutiger Rekord in der Geschichte des ATX darstellt und was zeigt, dass hier jede Menge Potential vorhanden ist. Im ATX sind die wertvollsten Unternehmen in Österreich gelistet und es ist denkbar, dass diese Unternehmen in den kommenden Jahren in jedem Fall interessante Renditen leisten können.
In den ersten Monaten des Jahres 2018 konnte der ATX insgesamt ein hohes Niveau erreichen und insgesamt einen neuen Rekord erzielen. In der zweiten Hälfte des Jahres 2018 war die ATX Entwicklung jedoch deutlich negativer. Nicht nur der ATX, sondern zum Beispiel auch der deutsche Index DAX verlor deutlich an Wert. Gerade in den vergangenen Monaten zum Ende des Jahres 2018 entwickelte sich der ATX negativ, so dass er gegen Ende des Jahres 2018 bei 2.600 bis 2.700 Punkten notiert und damit um ein Vielfaches niedriger, als es in einigen Prognosen vorhergesagt worden war.

  • Leitindex ATX 2018 schwächer als in vielen Prognosen
  • ATX notiert bei ca. 2.600 bis 2.700 Punkten zum Jahresende 2018
  • Start in das Jahr 2019 mit vielen Fragezeichen verbunden

In der Praxis gab es vor Beginn des Jahres 2018 in jedem Fall Prognosen, die davon ausgegangen sind, dass der ATX im Jahr 2018 in jedem Fall die Marke von 3.000 Punkten hält und sie zum Teil sogar deutlich übertreffen wird. Kursziele von 3.400 bis 3.500 Euro wurden genannt, jedoch konnte der Index dies nicht erfüllen und der Kurs notierte zum Ende des Jahres sogar unterhalb der Marke von 3.000 Punkten.
Über das Jahr 2018 betrachtet hat der Leitindex ATX im Gesamtverlauf knapp 30% an Wert verloren. Ob der Index es schafft, in den ersten Monaten des Jahres 2019 diesen Verlust wieder wett zu machen, ist derzeit vollkommen offen und fraglich.

Welche Prognose hat der ATX für das Jahr 2019?

Eine Prognose für den ATX für das Jahr 2019 zu finden ist gar nicht so leicht. Wer sich die Entwicklung der vergangenen Tage angeschaut hat wird feststellen, dass der Kurs in der Regel gefallen ist. Das bedeutet konkret, dass der Wert deutlich gesunken ist und es fraglich ist, ob das aktuelle Kursniveau von etwa 2.600 bis 2.800 Punkten gehalten werden kann.

  • Derzeit sieht es danach aus, als ob die Konjunktur im Jahr 2019 nicht mehr so gut läuft, wie es in den Jahren zuvor der Fall gewesen ist.
  • Daraus lässt sich ableiten, dass es denkbar ist, dass die Preise für Aktien grundsätzlich weiter sinken könnten und die Unternehmenszahlen nicht mehr so gut ausfallen werden, wie es in den vergangenen Jahren der Fall gewesen ist.

Zumindest der Start in das Jahr 2019 ist nach Meinung vieler Investoren und Analytiker nicht sehr positiv.

Es ist denkbar, dass der ATX unter die Marke von 2.500 Zählern fällt. Dennoch kann es immer wieder zu starken Erholungen und zu besseren Entwicklungen im ATX kommen. Das liegt daran, dass der Kurs im ATX in jedem Fall von verschiedenen Faktoren abhängig ist und neben der Wirtschaft inzwischen auch die Politik eine Menge an Einfluss auf die Börse haben kann. Vor allem Zölle, Handelskriege und andere Konflikte können negativen Auswirkungen auf die Entwicklung der Aktienkurse in Österreich haben.

  • Lage für die ersten Montage des Jahres 2019 angespannt
  • Leitindex ATX könnte auf 2.500 Punkte fallen
  • Langfristig könnten sich Einstiegschancen ergeben
  • Weltwirtschaft 2019 womöglich schwächer als 2018

Grundsätzlich ist es möglich, dass wenn die Entwicklung des ATX so weiterläuft, wie es derzeit an den meisten Börsen in Europa der Fall ist, dass entsprechend mit fallenden Kursen Gewinne erzielt werden können.
Gleichzeitig gibt es einige Aktien in Österreich, die bereits jetzt ein attraktives Niveau für den Einstieg ergeben könnten, bzw. bei denen es möglich ist, dass z.B. ein Kaufpreis wahrgenommen werden kann, der deutlich unter den Preisen der vergangenen Monate lag.

Gleichzeitig ist die Chance auf eine höhere Dividende in jedem Fall vorhanden. Das bedeutet konkret, dass durch eine hohe Dividende eine attraktive Rendite ausgemacht werden kann – vor allem dann, wenn die Aktie insgesamt betrachtet recht günstig, bzw. preiswert eingekauft werden kann.

Welche Aktien erscheinen in Österreich derzeit attraktiv?

Wer feststellen möchte, welche Aktien in Österreich derzeit attraktiv sind, der sollte sich das KGV anschauen. Das bedeutet konkret, dass er sich den Kurs der Aktie gegenüber dem Gewinn anschauen sollte. Je niedriger der Kurs gegenüber dem Gewinn ist und umso positiver der Ausblick für das Unternehmen ist, desto attraktiver könnte ein Investment sein. Wenn das KGV niedrig ist, könnte dies dafürsprechen, dass eine Aktie derzeit günstig auf dem Markt zu haben ist.

Eine Garantie darauf gibt es jedoch nicht, so dass es auch möglich ist, dass sich der Kurs weiterhin negativ entwickelt und die Aktie in den kommenden Monaten weiter an Wert verlieren wird.
Unternehmen, die mit einem niedrigen KGV bewertet werden, erscheinen insgesamt günstig, bzw. attraktiv. Es ist also möglich, dass man Aktien mit einem niedrigen KGV eher unter die Lupe nimmt, als Aktien mit einem vergleichsweise hohen KGV. Darüber hinaus sollten aber auch zahlreiche weitere Faktoren unter die Lupe genommen werden, bevor man sich für eine Aktie entscheidet.

Aktuelle KGV Werte zum Start in das Jahr 2019

  • S Immo: KGV 8,3
  • RBI: KGV 9
  • Österreichische Post: KGV 15,4
  • BAWAG Group: KGV 9,4
  • OMV: KGV 10,8

Tipp für Trader: Diversifikation – niemals nur in 1 Aktie investieren!

Die Diversifikation ist ein wichtiges Kennwort, wenn es um das Investieren in Aktien geht. Wer in Wertpapiere investieren will, sollte in jedem Fall in verschiedene Unternehmen investieren. Das liegt daran, dass das Risiko eines Verlustes deutlich gesenkt werden kann, wenn man verschiedene Wertpapiere von Firmen aus unterschiedlichen Branchen im Depot liegen hat.

5 interessante ATX Aktien für das Jahr 2019

Auf der Suche nach 5 interessanten ATX Aktien für das Jahr 2019 ist die OMV Aktie in jedem Fall interessant. Das Unternehmen OMV ist ein Öl und Gas Unternehmen und hat seinen Sitz in Wien, in der Hauptstadt Österreichs. Zum Ende des Jahres 2018 notiert der Kurs der Aktie bei etwa 35 bis 40 Euro und damit deutlich niedriger, als es zu Beginn des Jahres 2018 der Fall gewesen ist. Der Kurs der Aktie notierte zeitweise oberhalb der Marke von 50 Euro und zwar vor allem im Zuge steigender Ölpreise.
In den vergangenen Jahren notierte die OMV Aktie zum Teil deutlich unter dem derzeitigen Niveau und kam auf Kurse von etwa 20 bis 30 Euro. Es ist denkbar, dass die Aktie im Jahr 2019 noch weiter an Wert verlieren wird. Dies ist vor allem dann wahrscheinlich, wenn die Preise für Rohstoffe weiter sinken und natürlich auch dann, wenn der Ölpreis deutlich fällt. Langfristig gesehen ist es aber möglich, dass sich die Ölmärkte wieder stabilisieren und die Preise steigen. Wer es schafft, hier den richtigen Moment zu erwischen, könnte damit eine interessante Rendite realisieren. Im Jahr 2017 konnte das Unternehmen einen Gewinn in Höhe von 853 Millionen Euro erzielen. Die Dividende lag zuletzt bei 1,50 Euro, nachdem im Vorjahr eine Dividende in Höhe von 1,20 Euro gezahlt worden war.
Neben der OMV Aktie ist es auch die Aktie der Österreichischen Post, welche im Fokus vieler Anleger liegt und welche attraktive Renditen 2019 versprechen könnte.
Der Aktienkurs der Österreichischen Post AG notiert zum Ende des Jahres 2018 bei etwa 30 Euro, nachdem er zu Beginn des Jahres bei 35 bis 40 Euro notierte. Langfristig gesehen ist es denkbar, dass sich der Kurs wieder erholt. Das Unternehmen hatte den Anlegern zuletzt eine Dividende in Höhe von 2,20 Euro je Aktie gezahlt.

Die Post ist ein interessanter Logistik Konzern, der in Österreich derzeit stark investiert, was langfristig zu guten Renditen und Gewinnen führen könnte. Wer sich für ein Engagement bei der Post interessiert sollte natürlich abwarten, bis sich ein Boden gebildet hat. Nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland ist der Kurs der Post Aktie deutlich gefallen. Die Aktie der Deutschen Post notierte zuletzt auch bei gerade einmal 23 Euro, nachdem sie im Jahr 2018 zeitweise bei 35 bis 40 Euro notierte.

  • OMV AG
  • Österreichische Post AG
  • S Immo AG
  • UNIQA Insurance Group
  • Telekom Austria AG

Die Aktie der S Immo AG notier derzeit auch etwas niedriger, als es zu Beginn des Jahres 2018 der Fall gewesen ist. Unternehmen, die im Bereich der Immobilien aktiv sind, dürften nicht nur 2018, sondern auch 2019 und in den kommenden Jahren attraktive Renditen erzielen. Somit hat die S Immo AG durchaus ein gewisses Potential und könnte in Frage kommen, wenn man in Aktien investieren will. Derzeit notiert der Kurs der Aktie bei 14 Euro, vor einem halben Jahr notierte er noch bei 18 Euro. Das KGV liegt bei 8,3 also notiert der Kurs deutlich niedriger, als es bei vielen anderen ATX Titeln der Fall ist.
Im Bereich der Versicherungen ist langfristig ebenfalls mit attraktiven Renditen zu rechnen. Aus diesem Grund ist ein Investment in die UNIQA Insurance Group unter Umständen attraktiv. Es ist durchaus denkbar, dass der Kurs der Group in den kommenden Monaten wieder ansteigt, was jedoch von vielen verschiedenen Faktoren abhängig ist.
Auch in der Telekommunikation wird sich im Jahr 2019 einiges bewegen. Die 5G Lizenzen sind interessant und sorgen dafür, dass neue Standards im Bereich Mobilfunk gesetzt werden können. Wer sich für entsprechende Aktien interessiert, wird sich auch für die Telekom Austria AG interessieren.

Der Kurs der Aktie notiert derzeit bei 6,50 Euro zum Ende des Jahres 2018. Unter dem Jahr lag der Preis je Aktie noch bei etwa 8 Euro und damit deutlich höher. Sollten sich die Börsen in Österreich aber auch in Deutschland und allgemein in Europa in den kommenden Monaten erholen, ist auch bei der Telekom Austria eine Menge an Potential vorhanden. Die Dividende lag im vergangenen Jahr und im Jahr davor bei 0,20 Euro und es ist denkbar, dass eine Dividende auf dem gleichen Niveau erzielt werden kann.

Risiko der ATX Prognose 2019

Grundsätzlich ist eine ATX Prognose 2019 nur eine Momentaufnahme. Das bedeutet, dass nicht eindeutig vorhergesagt werden kann, wie sich der Austrian Trade Index 2019 entwickeln wird. Wer sich die Prognosen der Vergangenheit anschaut wird auch hier feststellen, dass nicht alle Prognosen eingetroffen sind. Es ist bei einem Investment in Aktien immer möglich, dass Verluste bis hin zum Totalverlust erzielt werden können.

  • Aktieninvestments sind idR langfristig
  • Aktien können mehrere Jahre gehalten werden
  • Aktieninvestments unterliegen einem hohen Verlustrisiko (bis zum Totalverlust)
  • Hohe Renditechancen (keine Limitierung) sind möglich
  • Niemals „All-In“ gehen
  • Reserve zum Nachkaufen haben (um den Kaufpreis im Durchschnitt zu reduzieren)

In Aktien sollte nur investiert werden, wenn man sich sicher ist, dass man das Geld nicht langfristig anders benötigt, sondern wirklich auch dann in Aktien investiert lassen kann, wenn diese sich negativ entwickeln. Es ist darüber hinaus zu empfehlen, niemals „All-In“ zu gehen, sondern immer etwas Geld als Reserve oder Puffer zu haben, falls man entsprechend Verluste minimieren möchte, oder seinen Kaufkurs reduzieren möchte.

Soll ich 2019 in Aktien investieren?

Diese Frage muss jeder für sich selbst entscheiden. Die ATX Prognose 2019 sollte dafür kein Anreiz sein, bzw. das ist eine grundsätzliche Frage. Wer in Aktien investiert, hat immer eine Menge an Risiko, dass er zu tragen hat. Natürlich sind hohe Gewinne möglich, aber das Risiko, einen Verlust zu erleiden, ist in jedem Fall vorhanden.

Aktien sollte man auch über zum Teil viele Jahre im Depot halten können, wenn man das Geld gerade nicht braucht und wenn der Kurs sich negativ entwickelt. Einige Menschen halten Aktien langfristig als Altersvorsorge. So genannte Dividendenaristokraten sind dafür bekannt, dass sie über viele Jahre eine hohe und stabile Dividende zahlen. Aktien solcher Unternehmen dürften auch 2019 interessant sein.

Der Leitindex ATX ist in das Jahr 2018 zunächst sehr gut gestartet, erfuhr jedoch dann, wie auch viele andere Indizes weltweit im März 2018 einen starken Kursverlust.

Viele Trader fragen sich jetzt, ob der starke Kursrückgang ein kleiner Vorgeschmack auf weitere Rücksetzer ist, oder ob sich der Kurs jetzt erholen wird. Zahlreiche Titel im ATX sind zwar im Wert eingebrochen, jedoch haben sie die Chance, bei einer Erholung stark davon zu profitieren.

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Hinzu kommt, dass es in Österreich viele Aktien gibt, die mit einer hohen Dividendenrendite locken und die in jedem Fall bei den Aktionären beliebt sein könnten. Eine Rendite in Höhe von 4% p.a. dürfte in Österreich im Jahr 2018 kein Problem sein.

Zahlreiche Unternehmen in Österreich haben bereits die Jahreszahlen für das Geschäftsjahr 2017 publiziert und auch einen Ausblick für 2018 gegeben. Anzumerken ist, dass die Jahreszahlen bei einigen Betrieben sehr positiv ausgefallen sind, so dass auch die Dividende entsprechend angehoben wurde, oder auf dem Niveau des Vorjahres belassen wurde.

Welche Aktien locken 2018 im ATX mit einer attraktiven Dividende?

Bereits jetzt steht fest, dass einige Unternehmen eine sehr attraktive Dividende in Österreich zahlen werden. Hierzu zählt unter anderem das Unternehmen OMV. Noch vor 2 bis 3 Jahren lag der Kurs der Aktie bei etwa 25 Euro und viele Aktionäre haben überlegt, ob hier ein Einstieg zu empfehlen ist.

Heute notiert die Aktie bei 45 Euro, bzw. sogar leicht darüber. Der Preis je Aktie hat sich damit fast verdoppelt und liegt somit deutlich höher, als es noch 2015 und 2016 der Fall gewesen ist. Wer sich die Dividende ansieht, der wird merken, dass diese auch deutlich gestiegen ist.

Für das Geschäftsjahr 2016 wurde im Jahr 2017 eine Dividende in Höhe von 1,20 Euro je Aktie ausgezahlt. Es ist geplant, dass für das Geschäftsjahr 2017 eine Dividende in Höhe von 1,50 Euro je Aktie ausgezahlt wird. Die Hauptversammlung findet am 22. Mai 2018 statt. Was die Dividendenrendite angeht, wird hier eine Rendite in Höhe von 3,2% p.a. erreicht – ein attraktiver Wert.

Die OMV Aktie hat für 2018 eine durchaus positive Prognose. Sollte der Preis des Öls weiter steigen, könnte dies dazu führen, dass das Unternehmen deutlich höhere Umsätze erzielen wird, was natürlich sehr attraktiv ist. Die OMV Aktie zählt im ATX zu den Papieren, die eine gute Prognose, ordentliche Zahlen und eine attraktive Dividende bieten.

Lenzing AG – Kurs deutlich gefallen – Dividende attraktiv!

Die Lenzing AG notierte vor einem Jahr noch bei etwa 170 Euro je Aktie. Heute liegt der Kurs noch knapp bei über 100 Euro und damit deutlich niedriger. Interessant ist in jedem Fall die Dividende, die das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2017 zahlen wird. Diese liegt voraussichtlich bei einem Wert in Höhe von 5 Euro je Aktie.

Dies entspricht einer Rendite in Höhe von 4,75% was im ATX in jedem Fall zu den Top Renditebringern zählt. Die Dividende setzt sich aus 3 Euro regulärer Dividende sowie aus 2 Euro Sonderdividende zusammen. Die Sonderdividende wird somit gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Bei Lenzing handelt es sich um ein Unternehmen, das mit Zellulosefasern aus Holz arbeitet. Der Aktienkurs ist im vergangenen Jahr deutlich zurück gegangen, was nicht bedeutet, dass die Aktie nicht attraktiv ist. Es ist anzumerken, dass die Aktie in jedem Fall attraktive Renditechancen bietet und in jedem Fall auch für das Jahr 2018 eine gar nicht so schlechte Prognose gestellt wurde.

Erste Group Bank AG bietet in Österreich hohe Dividende und attraktive Entwicklung

Die Aktie der Erste Group Bank AG ist in den vergangenen Monaten in Österreich deutlich gestiegen. Wer sich die Entwicklung der Aktie ansieht wird feststellen, dass der Wert in den vergangenen Monaten deutlich angestiegen ist.

Heute notiert die Aktie bei rund 42 Euro und damit deutlich höher, als es noch vor ein paar Monaten der Fall gewesen ist. Vor einem Jahr lag der Preis je Aktie bei rund 30 Euro. Der Gewinn je Aktie ist deutlich gestiegen und so wird auch die Dividende angepasst.

Diese betrug für das Jahr 2016 gerade einmal 1 Euro je Aktie und wird für das Geschäftsjahr 2017 auf 1,20 Euro je Aktie angepasst. Somit wird bemessen am aktuellen Aktienkurs eine Rendite in Höhe von 2.84% erzielt. Die Hauptversammlung der Erste Group Bank AG findet am 24. Mai 2018 statt.

Dividenden Übersicht ATX 2018 – welche Dividenden werden für das Geschäftsjahr 2017 gezahlt?

Anbei eine Übersicht einzelner Dividendentitel aus Österreich und die entsprechende Dividendenprognose für das Geschäftsjahr 2017:

  • OMV bietet 1.50 Euro Dividende
  • Lenzing AG bietet 5 Euro Dividende
  • Erste Group Bank AG bietet 1,20 Euro Dividende
  • Andritz AG bietet 1,55 Euro Dividende
  • Telekom Austria AG bietet 0,20 Euro Dividende
  • Verbund AG bietet 0,40 Euro Dividende
  • BAWAG Group AG bietet 0,40 Euro Dividende

Was die Dividendenrendite angeht, bieten viele Unternehmen in Österreich eine Rendite in Höhe von etwa 2 bis 4%. Die Dividende ist damit deutlich attraktiver, als es beim Tagesgeldkonto der Fall ist.

Wie kann ich ATX Aktien in Österreich handeln?

Es gibt zahlreiche Broker, bei denen ein Depot geführt werden kann und bei denen zu günstigen Konditionen gehandelt wird. Fakt ist, dass gerade die kostenlose Depotführung 2018 in Österreich beliebt ist.

Hier eine Übersicht von Brokern, bei denen ein Depot kostenfrei geführt werden kann:

  • DEGIRO
  • BANX Broker
  • CapTrader
  • Lynx Broker

Bei diesen Brokern wird das Depot mit kostenloser Kontoführung angeboten. Unterschiede gibt es z.B. bei den Handelsplätzen und natürlich auch bei den Gebühren, die je Trade erhoben werden. Bei einem Trade werden Gebühren je Kauf und auch je Verkauf angeboten.

Bei DEGIRO wird je Trade eine Gebühr in Höhe von nur 2,08 Euro erhoben. Das bedeutet, dass mindestens 2,08 Euro für einen Kauf und für einen Verkauf von Aktien gezahlt werden muss. Auch der BANX Broker bietet mit 3,90 Euro je Trade einen guten Preis an. Bei Cap Trader liegt die Gebühr bei 4 Euro je Trade und der Lynx Broker kommt auf 5,80 Euro. Der bekannte Broker flatex nimmt 5,90 Euro je Trade.

ATX Prognose 2018 – welche Chancen hat der Leitindex in Österreich im Jahr 2018?

Zum Start in das Jahr 2018 notierte der ATX bei rund 3.400 Zählern. In den ersten Tagen gelang es dem Index deutlich im Wert zu steigen und so stieg der Wert auf insgesamt 3.650 Zähler an. Dieser Wert konnte jedoch nicht lange gehalten werden und so kam es in den kommenden Wochen zu einem starken Kursabfall.

In den ersten Wochen des Monats Februar notierte der ATX deutlich niedriger und kam nur noch auf rund 3.300 Zähler und damit sogar leicht unter dem Jahresstart 2018. Anzumerken ist, dass der ATX in den darauf folgenden Tagen wieder an Wert zulegen konnte. Der Start in den März 2018 war recht positiv und viele Trader gehen davon aus, dass der Wert im ATX weiter steigen kann.

In den ersten Tagen des Monat März 2018 stieg der ATX wieder auf rund 3.450 Punkte und es ist davon auszugehen, dass diese positive Entwicklung weiter fortgesetzt werden kann.

Natürlich wird der ATX wie auch der DAX und andere Leitindizes von äußeren Faktoren stark beeinflusst. Das bedeutet, dass zum Beispiel die Politik und generell die Finanzwirtschaft einen erheblichen Einfluss darauf haben können, wie sich der ATX entwickelt. Das bedeutet konkret, dass der Leitindex ATX stark im Wert zulegen kann, wenn z.B. der Leitzins weiterhin niedrig sein wird. Sofern der Leitzins in Europa angehoben wird, ist davon auszugehen, dass auch der ATX deutlich im Wert sinken wird, bzw. die Aktien weniger interessant werden.

Sofern der Leitzins in Europa steigt, ist es möglich, dass die Zinsen bei Tagesgeld und Festgeldangeboten deutlich steigen können. Dies wäre aus Sicht der Trader weniger interessant, jedoch bietet es auch die Chance, alternative Angebote unter die Lupe zu nehmen und nicht nur in Aktien zu investieren.

ATX Prognose 2018 – sind 4.000 Punkte realistisch?

Eine konkrete Prognose für das Jahr 2018 für den ATX zu geben ist gar nicht so leicht. Es ist möglich, dass der ATX Kurs im Jahr 2018 durchaus in Richtung 4.000 Punkte gehen kann. Fakt ist, dass dies aber nur dann der Fall ist, wenn insgesamt sehr viel passiert und wenn sich die Wirtschaft in Österreich sowie generell weltweit positiv entwickeln wird.

Das Jahr 2017 hat gezeigt, dass es immer wieder kleinere Rückschläge geben wird, was auch 2018 der Fall sein wird. Ein Investment im ATX ist immer mit einem hohen Risiko verbunden, jedoch ist es meist mit einem geringeren Risiko verbunden, wenn in Blue Chips investiert wird. Solch ein Investment kann dafür sorgen, dass das Risiko eines Totalverlustes deutlich reduziert wird.

Überblick: ATX Prognose und Aktien 2017 – Rückblick

Schon die ersten zwei Wochen von Trumps Präsidentschaft haben gezeigt, dass uns ein turbulentes Jahr 2017 bevorstehen wird.

Doch inwiefern wird die Geopolitik Einfluss auf die österreichische Wirtschaft besitzen und welche Auswirkungen wird die österreichische Präsidentschaft von Van der Bellen auf die einheimischen Unternehmen haben.

Wiener Börse

Das sind nur einige der Faktoren, die die ansässigen Aktiengesellschaften und damit den ATX beeinflussen werden. Nach einer kurzen Beschreibung des wichtigsten österreichischen Aktienindex, wenden wir uns in diesem Beitrag potentiellen Prognosen für das kommende Jahr zu. Wie werden sich die Kurse an der Börse in Wien voraussichtlich entwickeln? Wird es ein Jahr des Bären oder ein Jahr des Bullen in Österreich.

Hinweis: Der ATX ist ein sogenannter Preisindex bzw. Kursindex. Das bedeutet, dass keine Dividenden in den Kurs eingerechnet sind. Dies entspricht dem europäischen Usus, widerspricht jedoch dem deutschen DAX. In Deutschland wird umgangssprachlich vom Performanceindex des DAX gesprochen.

Informationen zum Austrian Traded Index (ATX)

Seit über 26 Jahren bildet der ATX die gewichteten Kurse der wichtigsten und größten Unternehmen in Österreich ab. Dadurch handelt es sich bei diesem Index um eines der wichtigsten Stimmungsbarometer zur österreichischen Wirtschaftslage. Dieser hohe Stellenwert und diese Repräsentationsfunktion wird schnell klar, wenn die enthaltenen Aktientitel betrachtet werden.

Prominente Beispiele im ATX wären die Post AG, die Verbund AG oder Wienerberger. Wenn es der österreichischen Wirtschaft gut geht, dann wird mehr mit der Post verschickt, mehr Energie benötigt und viel gebaut. Der Erfolg der ATX Titel spiegelt die gesamte wirtschaftliche Situation durch diese Verstrickungen dar. Im Detail sind folgende Aktien im Austrian Traded Index enthalten (Stand Oktober 2016):

  • Andritz AG
  • BUWOG AG
  • CA Immobilien Anlagen AG
  • Conwert Immobilien Invest SE
  • DO & Co Aktiengesellschaft
  • Erste Group Bank AG
  • Immofinanz AG
  • Lenzing AG
  • Österreichische Post AG
  • OMV AG
  • Raiffeisen Bank International AG
  • RHI AG
  • Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG
  • Telekom Austria AG
  • Uniqa Insurance Group AG
  • Verbund AG
  • Vienna Insurance Group AG
  • Voestalpine AG
  • Wienerberger AG
  • Zumtobel AG

Die verschiedenen Aktientitel sind innerhalb des Index unterschiedlich gewichtet. So besitzt zum Beispiel der Kursverlauf der Erste Bank Group AG (19,88 %) viel größere Auswirkungen auf den gesamten Leitindex wie der RHI AG (1,61 %).

Diese Gewichtungen und die Zusammenstellung es gesamten Index werden jeden März und jeden September erneut geprüft. Nur Aktien, die Teil des „prime market“ sind, können teil des ATX werden. All diese Informationen sind von großer Bedeutung wenn die Entwicklung des ATX für das kommende Jahr 2017 eingeschätzt wird.

Hinweis: Auf den ATX können auch sehr riskante Marktinstrumente wie Futures oder Optionen gehandelt werden.

Wie sieht die wirtschaftliche Prognose zum ATX 2017 aus?

Um diese Frage zu beantworten, müssen zuerst die Gewichtungen beachtet werden. Die folgenden Unternehmen beeinflussen den Leitindex derzeit sehr stark:

• Erste Bank Group AG → 19,88 Prozent
• OMV AG → 13,43 Prozent
• Voestalpine AG → 10,44 Prozent
• Andritz AG → 9,23 Prozent
• Raiffeisen Bank International AG → 6,11 Prozent

Die Geschäftsaussichten dieser Unternehmen beeinflussen die Prognose sehr wesentlich. Ein genauer Blick auf diese Unternehmen offenbart viele Einsichten für den ATX als Ganzes.

Hinweis: Selbstverständlich unterscheiden sich die verschiedenen Expertenmeinungen und Analysen immer wieder voneinander. Eine absolut sichere Prognose zur Zukunft an der Börse ist auch in Österreich nicht möglich.

Die Erste Bank Group

Gegen Ende des letzten Jahres sahen und nach den Zahlen des 3. Geschäftsquartals sahen viele Finanzexperten noch ein relativ hohes Kursziel dieser Aktie voraus. Ende Jänner und kurz vor der Veröffentlichung der vierten Quartalszahlen 2016 scheint die Stimmung etwas zu kippen. Zuerst stellten die Analysten von Kepler Cheuvreux auf „neutral“ und jüngst meinte eine Analyse der Berenberg Bank sogar Verkaufssignale auszumachen. Trotz dieser leichten Trendwende, die von anderen Banken noch widerlegt werden kann, dürfte der Kurs im Durchschnitt des Jahres zumindest stagnieren. Für eine Gesamtbetrachtung des ATX können wir diese Aktie als einen grob neutralen bis zu leicht steigenden Einflussfaktor sehen.

OMV

Bei diesem Titel in der Mineralöl- und Energiebranche sehen wir ein umgekehrtes Bild. Im viertel Quartal standen die Empfehlungen noch eher auf Verkaufen. Vor allem die Erste Bank Group scheint hier eine Trendwende einzuläuten, die sie durch die wiederaufgenommene Förderung in Libyen und die Zusammenarbeit mit der russischen Gazprom begründet sieht.

Beides scheinen sehr aussichtsreiche Zukunftschancen zu sein, die von Analysten im Oktober 2016 noch nicht so eindeutig erkannt wurden. Obwohl die UBS und Goldman Sachs im Oktober, vor dem Wahlsieg Trumps, noch zum Verkauf rieten, sehen wir hier viel Kapital für einen Kursanstieg. Im Gesamtbild geben wir dem ATX hier ein positives Signal.

Voestalpine

Zu dieser Aktie haben wir aus dem Jahr 2017 schon 4 Bewertungen. Die Commerzbank und die Raiffeisen Centrobank setzen auf neutral, während die Baader Bank und Barclays Capital Kaufanreize erkennen wollen. Diese positiven Vorzeichen stehen im Einklang mit den jüngsten Höhenflügen der Aktie und der äußerst positiven Personalpolitik, die in den letzten Jahren im Konzern fokussiert wurde. Es wurde höchster Wert darauf gelegt die besten Köpfe anzuwerben und das schient sich nachhaltig bezahlt zu machen. Die Voestalpine könnte einer der wichtigen Preistreiber des ATX werden.

Andritz und Raiffeisen Bank International

Zu diesen beiden Unternehmen scheint die Meinung der Experten ebenfalls sehr einhellig auf „kaufen“ und Plus zu stehen. Die jüngsten Höhenflüge untermauern diese Einschätzungen sehr eindeutig. Das kann den österreichischen Gesamtindex nur nach oben treiben.

Das Fazit der wirtschaftlichen Prognose

Bei der Betrachtung der 5 einflussreichsten Aktien lassen sich beinahe nur positive Schlüsse ziehen. Viele Experten gehen auch von einem Durchbrechen der 2.800 Marke des ATX aus. Sollte dies eintreten, dann dürften die einzelnen Trends anhaltend bleiben und 2.850 oder 2.900 könnten bald folgen.

Es könnte jedoch auch eine Abkühlung eintreten, denn viele der genannten Titel sind bereits mehrmals über prognostizierte Kursziele hinausgeschossen. Auf solche Höhenflüge folgt oft eine Stagnation oder gar ein Kursabfall. Grundsätzlich stehen jedoch immer noch alle fundamentalen Daten auf „positiv“ und die Grenze von 2.800 dürfte ein Knackpunkt werden. Sollte diese überschritten werden, dann müsste sich im politischen Bereich viel tun, damit der ATX 2017 nochmal darunter sackt.

Wie sieht die wirtschaftliche Prognose zum ATX 2017 aus?

Bei Edelmetallen, wie Gold, kann leicht die Geopolitik für Kurseinschätzungen herangezogen werden. Bezüglich dem ATX ist dies viel schwerer. Welche Politik Trump nun in den USA macht oder nicht macht, hat absolut unabsehbare Folgen auf den österreichischen Leitindex, obwohl in der Regel alles was den Dow Jones nach oben treibt auch für die Börse in Österreich gut ist.

Ebenso sind die zukünftigen Verstrickungen mit Russland sehr ambivalent zu sehen. Wie wir bereits bei der wirtschaftlichen Prognose feststellen konnten, kann eine engere Bindung Europas sehr positiv für die OMV und damit für den ATX sein.

Trotzdem könnten zwei wesentliche politische Faktoren den ATX stark beeinflussen. Auf der einen Seite wurde im letzten Jahr immer von vorgezogenen Neuwahlen gesprochen. Sollte dies passieren, dürfte die Unsicherheit dem Austrian Traded Index tatsächlich schlecht tun. Auf der anderen Seite wird der Wahlausgang in Deutschland großen Einfluss auf unsere Wirtschaft haben, denn der nördliche Nachbar ist der wichtigste Handelspartner von Österreich. Nur lassen sich hier genaue „Was wäre Wenn“ Fälle kaum ableiten.

Viele Experten würden bestimmt einen Status Quo bevorzugen, um Unsicherheiten vorzubeugen. Doch niemand weiß, wie eine AfD oder die SPD die Beziehungen fortsetzen würde. Hinzu kommt zwar eine leicht brodelnde Unsicherheit in der gesamten EU, aber diese Faktoren sehen wir, im Gegensatz zum Goldtrend, eher weniger stark gewichtet. Die politischen Einflüsse dürften also neutral bis leicht negativ auf den Leitindex in Wien wirken.

Hinweis: Die Auswirkungen des österreichischen Präsidenten VdB werden sich im Großen und ganzen neutral sein. Hier wurden im Wahlkampf viele Themen aufgebauscht, die eher als marginal zu sehen sind.

Das Gesamtbild zum ATX 2017

Die Vorzeichen für das kommende Jahr sehen eigentlich durchwegs positiv aus. Wir haben aber Eingangs erwähnt, dass es ein turbulentes Jahr werden könnte. Wenn die 2.800 Marke geknackt wird, dann dürfte sich dieses Niveau halten und gegen Ende des Jahres könnte sich der Leitindex zwischen 2.850 und 2.900 einpendeln. Sollten uns jedoch bisher unerwartete Ereignisse bevorstehen und der Index wieder unter die 2.80 fallen, dann muss leider mit einem Sinkflug bis 2.600 oder 2.500 gerechnet werden. Für das Jahr 2017 ist also „optimistische Vorsicht“ geboten.

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.