5% Dividende und mehr: Aktien vs. Klassische Sparanlagen im Jahr 2020

Wichtig: Vergleich der Zinsen durchführen

Inhalt

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Der Vergleich von Aktien und klassischen Sparanlagen führt den meisten Menschen vor Augen, welche Unterschiede es inzwischen bei der Rendite gibt. Bedingt durch den in Europa niedrig gehaltenen Leitzins ist es der Fall, dass man bei Sparanlagen nur noch geringe Zinserträge erzielen kann.

  • Vor allem im Bereich Tagesgeldkonto oder Sparbuch lassen sich meist nur Renditen von 0 bis 0,3% Zinsen p.a. erzielen. Wer sein Geld etwas länger auf dem Festgeldkonto anlegen möchte wird auch feststellen, dass es hier in jedem Fall kaum höhere Zinsen gibt.

Aus diesem Grund entscheiden sich viele Menschen, einen Teil ihres Geldes in Aktien zu investieren.

Das bedeutet, dass sie bewusst Geld einer risikobehafteten Anlage unterziehen und somit dafür sorgen, dass sie höhere Renditen erzielen können. Vor allem dividendenstarke Aktien sowie Aktien mit generellem Potential aus der Tech Branche sind interessant, wenn es darum geht, dass ordentliche Renditen erzielt werden.

Folgende Fakten sprechen für oder gegen eine Anlage:

  • Sparbücher und Tagesgeldkonten bieten Renditen von 0 bis 0,3% p.a.
  • Klassische Sparanlagen werden durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt
  • Aktienanlagen bieten durch Kurssteigerungen Renditechancen
  • Aktien bieten zusätzliche Renditen durch regelmäßige Dividendenzahlungen (z.B. 3 bis 6% p.a.)
  • Kapital, dass in Aktien investiert wird, ist nicht geschützt und kann zu einem Totalverlust führen

Im Segment der Aktien sind es klassische Energieversorger, die bei den Investoren und Anlegern sehr gefragt sind. Wer sich mit Royal Dutch Shell oder British Petrol befasst, der wird feststellen, dass hier schon seit vielen Jahrzehnten eine hohe Dividende gezahlt wird.

  • Auch die Konzerne Centrica, SSE, E.ON oder RWE zahlen ihren Aktionären hohe Dividenden. In Deutschland sind zum Teil sogar Städte und Kommunen Anteilseigner an den Unternehmen und bessern die Stadtkasse durch regelmäßige Dividendenzahlungen aus.
  • In Norwegen gibt es einen eigenen Staatsfonds, der zum Beispiel in Öl Aktien investiert und andere renditestarke Papiere hält. Darüber hinaus werden auf Konsumgütertitel und Pharma Konzerne gesetzt. Internationale Unternehmen, die regelmäßig Ausschüttungen an ihre Aktionäre zahlen sind sehr beliebt und sorgen dafür, dass der Fonds gut aufgestellt ist.

ETFs und Fonds als Alternative zu Einzelaktien

Investments in ETFs und Fonds können Alternativen zu Einzelaktien sein. Durch Fonds kann das Risiko deutlich gestreut werden. Das liegt daran, dass man bei einem Anteil von einem Fonds in mehrere Produkte investiert.

Das bedeutet, dass man Anteile an viele Unternehmen erwirbt. Somit ist die Anlage weniger anfällig, als es bei einzelnen Papieren der Fall ist. Mit einem Investment in Aktien profitiert man davon, wenn man sich mit dem Titel sehr gut auskennt und gut einschätzen kann, wie er sich langfristig entwickeln wird.

Wer in Fonds investiert, kann die Arbeit auch durch einen Fondsmanager erledigen lassen, der die Fonds Entwicklung langfristig untersucht und die Titel und Positionen anpassen kann. ETFs können ganze Indizes abbilden oder z.B. Rohstoffe wie Gold und Silber. Somit kann man auch hier einfach Investitionen starten.

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.