Adoption in Österreich – Ablauf, Kosten, Anbieter, Voraussetzungen, Wartezeit

In Österreich spielen Adaptionen eine sehr wichtige Rolle. Die Anzahl der Adaptionen zeigt, dass viele Menschen sich darüber Gedanken machen.

Es gibt in Österreich verschiedene Arten, wie eine Adoption abläuft und natürlich auch verschiedene Grundlagen, die zu erfüllen sind, damit die Adoption in Austria auch funktioniert. Vor allem die rechtlichen Grundlagen sind zu berücksichtigen, wenn man sich dazu entscheidet, eine Adoption in Österreich zu vollziehen.

Adoption in Österreich – was bedeutet dies eigentlich?

In den meisten Fällen beschäftigt sich das Thema Adoption mit der Adoption von Kindern in Österreich. Dabei werden Kinder adoptiert, unabhängig ihrer biologischen Abstammung. Sie können von Ehepaaren aber auch von Einzelpersonen sowie von eingetragenen Lebenspartnern adoptiert werden.

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Wichtig: Details und Voraussetzungen für eine Adoption in Österreich beachten!
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Das Interesse an einer Adoption ist in Österreich in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Das führt dazu, dass die Wartezeit bei einer Adoption bei bis zu 3 Jahren liegt. Es ist also nicht möglich, dass Kinder schnell adoptiert werden können, wenn alle rechtlichen Voraussetzungen geschaffen wurden. Das liegt daran, dass viele Menschen sich dafür interessieren, ein Kind zu adoptieren.

Welche Voraussetzungen müssen in Österreich erfüllt werden, um eine Adoption zu ermöglichen?

  • Alter:
    Eltern müssen mindestens 25 Jahre alt sein (Quelle: Help.gv.at). Außerdem müssen Adoptiveltern älter sein als das Adoptivkind. Es gibt kein Höchstalter für den Empfang von Eltern.
  • Familienstand:
    Adoptiveltern müssen nicht heiraten sein, in diesem Fall kann das Kind jedoch nur von einem Elternteil adoptiert werden. Für Ehepartner oder eingetragene Partner wird das Kind von beiden Parteien adoptiert. In Österreich besteht auch die Möglichkeit, dass eine Person ein Kind adoptieren kann. Dieser Fall tritt beispielsweise auf, wenn ein Stiefkind adoptiert wird.
  • Persönlichen Bedingungen:
    Adoption prüft den sozialen Hintergrund des Anwenders. Folgende Faktoren spielen eine entscheidende Rolle: persönliche und soziale Kompetenzen, Gesundheitszustand und wirtschaftliche Bedingungen der Adoptierenden.

 

Adoption – vom bekundeten Interesse zum Adoptionsvertrag

Es gibt viele Informationen, die man sich vor einer Adoption einholen muss. Anzumerken ist dabei, dass man sich zunächst bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft des Bundeslandes oder des Magistrats melden muss.

Hier kann der Antrag auf Adoption gestellt werden und zwar konkret beim Jugendamt. Das Jugendamt führt in Österreich auch die Gespräche und zum Beispiel die Tests und Untersuchungen durch.

Es ist möglich, dass man auch nach ärztlichen Gesundheitsnachweisen gefragt wird und zum Beispiel Angaben zum Einkommen machen muss, welches in Österreich genau geprüft wird. Natürlich wird auch geprüft, ob man im Strafregister in Österreich Eintragungen hat. Die Kriterien müssen alle erfüllt werden und erst dann erfolgt im Nachhinein eine Zulassung zum Prozess der Adoption.

  • Wichtig: die Vermittlung über das Jugendamt ist für die Adoptiveltern kostenlos!

Annahmevertrag & Adoptionsvereinbarung

Wenn ein passendes Kind gefunden wurde, wird ein so genannter Adoptionsvertrag abgeschlossen. Dieser wird zwischen den Eltern von dem Kind abgeschlossen und muss durch das jeweils zuständige Bezirksgericht in Österreich bewilligt werden, bevor er offiziell in Kraft tritt. Die gesamten Voraussetzungen müssen dazu im Vorfeld geprüft und bestätigt werden, damit der Vertrag auch durch das Gericht bewilligt wird.

  • Sofern es möglich ist, müssen auch die leiblichen Eltern des zu adoptierenden Kindes dem Vertrag zustimmen, wenn das Kind adoptiert werden soll.
  • Darüber hinaus müssen beide Adoptiveltern sofern vorhanden der Adoption zustimmen.
  • Sofern das Kind mindestens 14 Jahre alt ist, muss es auch selbst der Adoption zustimmen. Wenn das Kind jünger als 14 Jahre alt ist, ist dies nicht der Fall.

Adoptionen innerhalb Österreichs vs. Adoptionen aus dem Ausland

Bei einer Adoption ist es möglich, dass diese innerhalb von Österreich stattfindet oder aber auch außerhalb des Landes.Wenn das Kind innerhalb von Austria adoptiert werden soll, ist es vor allem das Jugendamt, welches sich um die notwendigen Schritte kümmert und den Vertragsabschluss vorantreibt.

Kinder, die aus dem Ausland adoptiert werden sollen, unterliegen den Bedingungen, die dem Haager Adoptionseinkommen zu entnehmen sind.

Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn der Heimatstaat des Kindes sich dem Abkommen angeschlossen hat.

Sollte der Staat dem Abkommen angehörig sein ist es möglich, dass die komplette Adoption über das Heimatland des Kindes abgewickelt wird. In Österreich wird die Adoption dann offiziell befürwortet bzw. dieser zugestimmt. Die Behörden in Österreich sorgen dafür, dass alles geprüft wird und man offiziell das Kind adoptieren kann.

Details zur Inlandsadoption in Österreich – Varianten

Bei der Adoption im Inland ist es möglich, dass diese über drei verschiedene Varianten genutzt werden kann. Das bedeutet konkret, dass die komplette Adoption zum Beispiel Inkognito absolviert werden kann, also die leiblichen Eltern des Kindes nicht wissen, wohin das Kind vermittelt wird. Das führt dazu, dass man zwar Wünsche nennen kann, jedoch nicht mitbestimmten kann, wohin das Kind vermittelt wird.

Ebenfalls häufig wird die variante der halb offenen Adoption genutzt. Hierbei wissen die Eltern zwar nicht, wo sich das Kind aufhält, jedoch ist es möglich, dass man zum Beispiel über das Jugendamt mit den Eltern in Kontakt zu treten und sogar ein Treffen zu arrangieren oder via Brief in Kontakt zu treten.

Wer sich für die offene Form der Adoption in Österreich entscheidet, weiß genau wo das Kind lebt bzw. bei wem und wo es wohnt. Es ist durchaus möglich, die Adoptivfamilie zu besuchen und mit dieser in Kontakt zu treten. In Österreich gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich online über die Adoptionen zu informieren und Vergleiche anzustellen. Kosten entstehen bei der Adoption über das Jugendamt nicht. Bei privaten Adoptionen ist darauf zu achten, dasss die behördlichen Schritte eingeleitet werden.

Adoptionskosten in Österreich – Wieviel kostet eine Adoption?

Wie bereits erwähnt, ist die Unterbringung bei Jugendämtern kostenlos. Es ist jedoch notwendig, sowohl Notar- als auch Anwaltsgebühren zu zahlen.

Namensänderung

Die Namensänderung wird durch die Adoptionsvereinbarung nicht automatisch durchgeführt. Wenn dies erwünscht ist, kann der Nachname des adoptierten Kindes nach der Adoption geändert werden.

Kontaktieren Sie die leiblichen Eltern

Ab dem 14. Lebensjahr kann das adoptierte Kind nach leiblichen Eltern suchen.

Sie können die Akten beim zuständigen Landgericht oder Amtsrichter prüfen. Wenn sie möchten, können sie ihre leiblichen Eltern kontaktieren, aber wenn ihre leiblichen Eltern dies nicht wünschen, sollte das adoptierte Kind dies zur Kenntnis nehmen.

Rechte und Pflichten nach der Annahme

Der rechtliche Status des adoptierten Kindes

Die Adoptionsvereinbarung schafft dieselben Rechte für ein adoptiertes Kind, da diese auf der Herkunft des Kindes basieren, d. h. adoptierte Kinder sind die gleichen wie ihre leiblichen Kinder. Ein adoptiertes Kind hat das Recht und die Pflicht zu erben.

Ein adoptiertes Kind hat jedoch kein Recht, von Großeltern der Adoptierenden oder deren Angehörigen zu erben, da in diesem Fall weder eine biologische noch eine rechtliche Beziehung besteht. Nach dem Tod der leiblichen Eltern des adoptierten Kindes tritt das Gesetz der Doppelerbung in Kraft, was bedeutet, dass das Kind das Recht hat, auch seine leiblichen Eltern zu beerben.

Wenn der Tod des adoptierten Kindes eintritt, bestimmt das Erbrecht, dass die Adoptiveltern die gesetzlichen Erben sind und die leiblichen Eltern kein Beschwerderecht haben.

Der rechtliche Status von Adoptiveltern

Nach der rechtlichen Genehmigung der Adoptionsvereinbarung gehen die Rechte und Pflichten der leiblichen Eltern auf die Adoptiveltern über. Sie sind somit für die Betreuung und Erziehung des Kindes, die Objektverwaltung und die Unterhaltspflicht verantwortlich. Darüber hinaus beinhalten sie eine gesetzliche Vertretung des Kindes.

Ansprechpartner – wer kann mich bei der Adoption beraten?

Für Beratung und Information sind unter anderem in Österreich folgende Anlaufstellen zuständig:

Die Adoption eines Adoptivkindes kann durch ein Ehepaar, eine Einzelperson oder eingetragene Partner erfolgen. Der adoptive Elternteil tritt an die Stelle des entsprechenden biologischen Elternteils.

Die Zulassung eines adoptierten Kindes zur Adoption durch ein adoptiertes Kind wird von der Jugendabteilung der jeweiligen Bezirksverwaltung, dem Magistrat und in Wien von der Abteilung Jugend- und Familienangelegenheiten eingehend geprüft.

Aufgrund des hohen Interesses an Adoptionen sollten Bewerber mit einer Wartezeit von mindestens zwei bis drei Jahren rechnen. Menschen und Paare mit leiblichen Kindern haben in der Regel weniger Chancen auf ein Adoptivkind. Wenn die leiblichen Eltern des Kindes gestorben sind, ist es wahrscheinlicher, dass die Angehörigen des Verstorbenen das Kind adoptieren können.

Hinweis

Weitere Informationen zur Adoption im Ausland finden Sie auch unter HELP.gv.at.

Vermittlungsgebühr ist inakzeptabel!

Mit der vermeintlich schnellen und unbürokratischen Hilfe privater Vermittler im In- oder Ausland müssen Sie vorsichtig sein!

Die Adoption erfolgt durch einen schriftlichen Vertrag zwischen den Adoptiveltern und dem Adoptivkind, der noch vom Gericht genehmigt werden muss.

Die Adoptionsvereinbarung tritt nur mit Zustimmung des Gerichts in Kraft. Die Entscheidung über die Annahme der Adoptionsvereinbarung wird vom zuständigen örtlichen Gerichtsstand (dem Amtsgericht am Wohnort des Kindes) getroffen. Bevor eine Entscheidung getroffen wird, muss das Gericht alle Voraussetzungen für die Adoption prüfen und eine zusätzliche Anhörung durchführen.

Die Annahme einer Vereinbarung über die Adoption durch das Gericht kann nur zulässig sein, wenn folgende Personen einverstanden sind:

  • Eltern eines minderjährigen adoptierten Kindes
  • Adoptiver Ehepartner / Adoptivpartner oder eingetragener Partnerpartner
  • Gegebenenfalls der Ehegatte des adoptierten Kindes oder der eingetragene Partner des adoptierten Kindes
  • Pflegekind ab 14 Jahre

Hinweis

Selbst minderjährige Mütter haben das Recht, der Adoption ihres Kindes zuzustimmen und können nicht zur Adoption gezwungen werden.

Das Recht, im Genehmigungsverfahren vor Gericht gehört zu werden:

  • Ein Adoptivkind ohne Selbstreproduktion ab dem fünften Lebensjahr, mit der Ausnahme, dass es bereits seit dieser Zeit bei dem Adoptierenden lebt.
  • Eltern eines erwachsenen Pflegekindes
  • Sozialhilfebeistand für Kinder und Jugendliche, früher Jugendwohlfahrtsträger genannt
  • Falls erforderlich, Adoptiveltern oder das Familienoberhaupt, in das er adoptiert wurde

Kinder Annahme

Die Wirksamkeit der Adoption beginnt mit der Zustimmung des Gerichts ab dem Zeitpunkt des Vertragsschlusses (Vertrag).

Die gerichtliche Genehmigung kann von Amts wegen oder auf Antrag der Vertragspartei nur aus einer begrenzten Anzahl von Gründen rückwirkend widerrufen werden (z. B. wenn die Adoption mit der primären Absicht erfolgte, dem Adoptivkind zu erlauben, den Nachnamen des Adoptierenden zu behalten).

Erforderliche Dokumente für die Adoption

Die Adoption eines Kindes erfolgt gemäß einem schriftlichen Vertrag zwischen dem Adoptierenden und dem adoptierten Kind und auf Ersuchen einer der Vertragsparteien durch gerichtliche Genehmigung. Ist das adoptierte Kind nicht selbstständig, wird der Vertrag von seinem gesetzlichen Vertreter geschlossen.

  • Beglaubigte Kopien des jüngsten Datums aus dem Geburtsregister in Bezug auf das adoptierte Kind, die leiblichen Eltern und die Adoptiveltern
  • Gegebenenfalls Heiratsurkunden, neuere beglaubigte Exemplare des Heiratsurkunde in Bezug auf leibliche Eltern und Adoptiveltern
  • Bestätigung der Registrierung von leiblichen Eltern und Adoptiveltern
  • Nachweis der Staatsbürgerschaft des adoptierten Kindes, der leiblichen Eltern und der Adoptiveltern
  • Zustimmungserklärungen biologischer Eltern und künftiger Brüder und Schwestern (falls vorhanden)
  • Gegebenenfalls Bestätigung eines Abschlusses eines Adoptivkindes, leiblicher Eltern oder Adoptiveltern
  • Auf Anfrage kann die Vorlage eines Bestätigungsberichts durch eine Anfrage einer Behörde im Zentralen Register der Registrierten Volkszählung (ZMR) ersetzt werden.

Schritte zu einem Pflegekind – Der Prozess ist normalerweise wie folgt:

  • Ein erstes und informatives Gespräch mit einem Sozialarbeiter in einem verantwortlichen Jugendamt.
  • Eignungsprüfung (Sozialbericht), durchgeführt von der Jugendhilfe. Im Rahmen des Sozialberichts werden auch während eines Hausbesuchs durch einen Sozialarbeiter kapazitätsbasierte Interviews durchgeführt, bei denen auch der kinderfreundliche und angemessene Wohnraum geprüft wird. Nach dem Qualifying können Sie sich für ein von Adoptiveltern empfohlenes Seminar anmelden.
  • Vermittlung: Wenn die Jugendhilfe entscheidet, dass die Bewerber zur Adoption geeignet sind und die formalen Voraussetzungen erfüllen, werden sie in die Warteliste aufgenommen.

Merkmal der ausländischen Adoption

Für die Adoption eines Kindes aus dem Ausland gelten die gleichen Bedingungen wie für die Unterbringung eines österreichischen Kindes. In Bezug auf die Verantwortung für die Mediation ist es wichtig, zwischen den Ländern zu unterscheiden, die das Haager Übereinkommen über die Adoption ratifiziert haben, und den Ländern, die dem Übereinkommen noch nicht beigetreten sind. Das Haager Übereinkommen ist das „Übereinkommen zum Schutz von Kindern und zur Zusammenarbeit im Bereich der internationalen Adoption“.

Wer sich für die Adoption eines Kindes aus dem Ausland bewerben will, sollte sich (wie bei einer Adoption in Österreich) an das Wohnungsjugendamt wenden.

Dort erhalten Interessenten alle Informationen zur offiziellen Adoptionsrate. Bei der Adoption im Ausland ist die Vermittlung durch private Organisationen möglich, wenn sie vom Bund anerkannt sind. Derzeit gibt es keine privaten Agenturen in Österreich.

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.
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