Bezahlen bei A1 per Bitcoin bald möglich

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Seit dem 19. August kann in ausgewählten A1 Shops auch mit digitalen Währungen – so beispielsweise mit dem Bitcoin – bezahlt werden.

„Das Bezahlen mit Kryptowährungen setzt sich immer mehr durch. Jede Branche ist davon betroffen. Nun werden wir mit unserem Pilotbetrieb in ein paar A1 Shops die Nachfrage wie auch die Akzeptanz digitaler Währungen testen“, so Markus Schreiber, der Leiter von A1 Business Marketing.

Mit der neuen Initiative will man dafür sorgen, dass Österreich nicht den Anschluss verliert – die Akzeptanz ist nämlich, verglichen mit dem internationalen Durchschnitt, sehr wohl noch ausbaufähig.

Aufgrund der Tatsache, dass Österreich ein ausgesprochen kryptofreundliches Land ist, muss also daran gearbeitet werden, die digitalen Währungen noch stärker in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu rücken.

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Immer mehr Geschäfte und Lokale sowie Unternehmen akzeptieren Bitcoin als Zahlungsmittel  Stockfoto-ID: 322551532
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Auf der Überholspur: A1 hat nun die Vorreiterrolle übernommen

In ausgewählten A1 Shops kann nun mit diversen Kryptowährungen bezahlt werden. Selbstverständlich auch mit der Mutter aller digitalen Währungen – dem Bitcoin. Aber die Kunden können auch mit dem Litecoin, Ethereum, Ripple, Stellar sowie mit Dash bezahlen. Mit WeChat Pay und Alipay möchte man zudem auch noch verstärkt die chinesischen Touristen ansprechen.

Die Bezahllösung nennt sich „A1 Payment“ und wurde in Zusammenarbeit mit Ingenico, Concardis wie Salamantex ins Leben gerufen. Dabei schuf man eine einfach in das Kassensystem zu integrierende Lösung, die zum Kaufzeitpunkt den fixierten Umrechnungspreis festhält. Das heißt, es gibt kein Wechselkursrisiko.

„Wer sich mit den Payment Lösungen von morgen beschäftigt, der weiß, dass es darum geht, dass man die digitalen Währungen auch versteht“, so Markus Schreiber, der Leiter von A1 Business Marketing. „Das Bezahlen mit der Uhr oder mit dem Handy hat sich bereits etabliert, aber bei der Akzeptanz von Kryptowährungen herrscht noch Aufholbedarf. Wir sehen, dass Gäste, die aus dem asiatischen Raum kommen, vermehrt mit WeChat Pay oder Alipay bezahlen wollen. Nun hat A1 die Vorreiterrolle übernommen und will Unternehmen dabei unterstützen, dass die neuen Zahlungsmethoden einfach wie risikolos in den Geschäftsalltag integriert werden können.“

Der Mobilfunkanbieter A1 gehört mit über 2 Millionen Festnetzanschlüssen und mehr als 5,3 Millionen Kunden zu Österreichs führendem Kommunikationsanbieter.

A1 bietet den Kunden ein breites Gesamtangebot aus einer Hand, das sich aus der Sprachtelefonie, digitalem Kabelfernsehen, Internetzugang sowie aus Wholesale-Services, Daten- und IT-Lösungen sowie aus mobilen Business- wie auch Payment-Lösungen zusammensetzt.

Bei Salamantex handelt es sich hingegen um ein recht junges Unternehmen. Das Ziel des niederösterreichischen Betriebs? All in One-Lösungen für Bezahlsysteme. Mit der Digital Payment Service Software ist es möglich, dass diverse Bezahlmöglichkeiten vereint werden können – das ermöglicht unter anderem auch die Bezahlung mit Kryptowährungen.

Welche A1 Shops akzeptieren bereits digitale Währungen?

In Wien gibt es bereits zwei A1 Shops, die Kryptowährungen akzeptieren – so die Filiale auf der Kärntnerstraße im 1. Wiener Gemeindebezirk und der A1 Shop im Einkaufszentrum „The Mall“ (Wien Mitte/3. Wiener Gemeindebezirk). In Niederösterreich ist es der Shop im Krems Buhl Center, in der Steiermark kann in der Grazer Herrengasse mit Bitcoin, Litecoin oder einer anderen digitalen Währung bezahlt werden.

Auch im Innsbrucker Kaufhaus Tyrol und im Salzburger Europapark können A1 Kunden mit Kryptowährungen bezahlen. In Oberösterreich werden die digitalen Währungen in Linz auf der Landstraße akzeptiert.

Das erweiterte A1 Payment Service soll zudem ab Anfang 2020 auch den A1 Business-Kunden zur Verfügung stehen.

Nichts für schwache Nerven

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Aufgrund der Tatsache, dass mit der neuen Initiative nun die Kryptowährungen wohl verstärkt in die Mitte der Gesellschaft rücken werden, wird es in weiterer Folge wohl auch bald mehr Österreicher geben, die nun ihr Geld in den Kryptomarkt stecken möchten.

Doch worauf ist zu achten, wenn man sein Geld in den Bitcoin, Ripple oder Litecoin investiert?

Schwankungen gehören einfach dazu. Einmal geht es steil nach oben, dann wieder bergab. Lag der Bitcoin noch zu Beginn des Jahres bei 3.200 US Dollar, so kratzte der Preis Ende Juni an der 14.000 US Dollar-Marke – Mitte September bewegte sich der Preis bei 10.000 US Dollar. Wer etwa sein Geld in den Bitcoin investiert, der braucht sehr wohl auch starke Nerven.

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.