Unterhalt & Alimente Rechner in Österreich 2020 – Unterhaltsrechner, Regelbedarf

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Partner die sich das berühmteste „Ja-Wort“ der Welt geben, rechnen sicherlich zu diesem Zeitpunkt nicht damit, dass eventuell irgendwann die Liebe vorbei sein kann und sich die Wege trennen. Informieren Sie sich zur aktuellen Höhe der Unterhalts-Zahlungen für 2020 und die Alimente die aktuell zu bezahlen sind.

Fest steht jedoch, dass in Österreich die Zahl der Scheidungen jährlich ansteigen und natürlich ist solch eine Trennung zumindest für einen Partner nicht immer ganz so einfach. Ganz besonders schwierig kann es werden, sobald Kinder im Spiel sind und die Themen Unterhalt und Alimente aufkommen. Um die Höhe zu errechnen ist es wichtig sich über die Themen Regelbedarfssatz nach dem jeweiligen Alter der Kinder sowie einem Unterhaltsrechner zu beschäftigen.

Tipp: Um die aktuellen Unterhaltssätze für den Kindesunterhalt/Alimente in Österreich für den Unterhalt 2020 zu berechnen, nutzen Sie einen Unterhaltsrechner. Einen guten Überblick gibt es auch in diesem Artikel der Rechtsanwälte Heinke, Skribe +Partner.

Alimente Rechner Österreich 2020 im Überblick – Unterhaltsrechner zum Unterhalt online berechnen

Ob und welche Art der Unterhaltszahlungen geleistet werden müssen, hängt in der Regel von der jeweiligen Art der Scheidung ab. Als Berechnungsgrundlage für Alimente und Unterhalt werden das Nettoeinkommen (monatlich) sowie die diversen Sonderzahlungen herangezogen. Sobald Änderungen im Bereich Einkommen oder sonstige Einkünfte bestehen, muss der geschiedenen Ehepartner dies sofort melden und es erfolgt eine Neuberechnung.

Die österreichische Arbeitsgemeinschaft für Jugendwohlfahrt bietet auf http://www.jugendwohlfahrt.at/unterhaltsrechner.php einen Unterhaltsrechner an mit dem auch die Familienbeihilfe mit berücksichtigt werden kann.

  • In Österreich können alle Ehepartner (egal bei welcher Scheidungsart) vertraglich die Unterhaltszahlungen festlegen bzw. vereinbaren. Sobald jedoch keine vertragliche Vereinbarung besteht, werden die Unterhaltszahlungen über den Gesetzgeber berechnet bzw. geregelt.

Alimente in Österreich

Lebt ein geschiedener Elternteil mit dem Kind oder den Kindern nicht im gemeinsamen Haushalt, so ist dieser gesetzlich dazu verpflichtet, einen Geldunterhalt (Alimente) zu leisten. Der zu zahlende Geldbetrag ist dafür bestimmt, die Bedürfnisse des Kindes abzudecken.

Anspruch auf Alimente bestehen bis zur Vollendung der Volljährigkeit bzw. bis zur Vollendung des Studiums. Ab diesem Zeitpunkt (Studium) werden die Alimente jedoch nicht an die Mutter oder den Vater gezahlt, sondern direkt an das Kind, welches Anspruch an Alimente hat.

Die Höhe der Alimente in Österreich

Von geschiedenen Ehepartnern kursieren immer wieder sehr wilde Gerüchte. Generell ist die jeweilige Höhe der zu zahlenden Alimente jedoch von der Leistungsfähigkeit der Eltern abhängig zu machen.

Für die genaue Berechnung wird nicht nur das monatliche Einkommen herangezogen, auch das Alter, das Vermögen und die Schul- und Berufsausbildung spielen für die genaue Berechnung der Alimente in Österreich eine sehr bedeutende Rolle.

Fest steht jedoch, dass je höher das Einkommen des alimentationspflichtigen Elternteils ist, desto höher fallen auch die Alimente aus. In Österreich gibt es jedoch gesetzlich festgelegte Prozentsätze die zu bezahlen sind.

 

Scheidung & Alimente in Österreich 2020 – Unterhaltsrechner

  • Kinder von 0 bis 6 Jahre 16 Prozent
  • Kinder von 6 bis 10 Jahre 18 Prozent
  • Kinder von 10 bis 15 Jahre 20 Prozent
  • und Kinder ab 15 Jahren 22 Prozent – jeweils vom monatlichen Nettoeinkommen

Quelle und Details: https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/8/Seite.080556.html

Die genauen und aktuell gültigen Regelbedarfssätze können über http://www.austrianlaw.at/cms/index.php?id=1295 eingesehen werden.

Unterhaltspflichtige Elternteile die jedoch über ein hohes Einkommen verfügen, müssen diesen Prozentsatz nicht zwangsläufig bezahlen. Denn gesetzlich ist auch eine sogenannte Luxusgrenze (auch Playboygrenze) festgelegt worden.

In solchen Fällen wird der Unterhaltsanspruch auf das Zwei- bis Zweieinhalbfache des Regelbedarfes begrenzt. Selbstverständlich stellt diese Begrenzung nur einen Richtwert dar und kann auch in Ausnahmefällen überschritten werden. Zumeist müssen sich Elternteile über diese Richtlinie jedoch keinerlei Gedanken oder Sorgen machen, da die Höhe dieses Einkommens nur sehr wenige erreichen.

Wer berechnet die Alimente in Österreich?

In Österreich übernimmt die genaue Berechnung der Alimente das Gericht oder das Jugendamt. Für die Berechnung ist die Vorlage eines Jahresgehaltszettels notwendig. Welche Unterlagen sonst noch nötig sind, erfahren Sie im Internet. Zudem stellen verschiedene Onlineportale auch einen kostenlosen Unterhaltsrechner zur Verfügung.

Dies ist jedoch nur eine Vorabinformation, welche keinesfalls bindend ist. Bei jeder Gehaltserhöhung oder Veränderung des Vermögens, ist unverzüglich das Gericht oder auch das Jugendamt zu verständigen. Sobald der verpflichtende Elternteil seinen Zahlungen nicht nachkommt, können diese selbstverständlich auch gerichtlich eingefordert werden. In einigen Härtefällen kommt es dann auch zur Lohnpfändung. In Österreich werden die Prozentsätze für die Alimente bzw. für den Unterhalt jährlich angepasst und somit können diese auch variieren. Fest steht jedoch, dass sobald Kinder im Spiel sind, auch Alimente zu bezahlen sind.

Wer zahlt besondere Auslagen?

Für einen etwaigen Sonderbedarf, wie beispielsweise Ausgaben für Prozesskosten, Heilbehelfe oder Behandlungen ist derjenige Elternteil zur Zahlung verpflichtet der den Geldunterhalt (Alimente) leistet. Im Normalfall gelten Leistungen wie eine Schullandwoche nicht als Sonderbedarf.

Wann gibt es einen Unterhaltsvorschuss?

  • Anspruch auf Geldunterhalt gegen einen Elternteil mit einem Vergleich/Gerichtsbeschluss über die jeweilige Höhe
  • keine (vollständige) Leistung der Zahlungen für den Unterhalt
  • die Exekution für die Zahlung aussichtlos ist
  • das Kind unter 18 Jahre alt ist

 

 

Alimente Regelbedarf – welche Regelungen sind in Österreich aktuell?

Der Begriff Regelbedarf bezeichnet den durchschnittlichen Bedarf an Alimenten, bzw. an Kosten, die für ein Kind je nach Alter zustehen sollten.

Diese Kosten berücksichtigen dabei nicht die aktuelle Situation. Das bedeutet, dass weder die Lebensverhältnisse, noch Kosten für z.B. Bekleidung oder Nahrung berücksichtigt werden. Der Wert, der als Regelbedarf ermittelt wurde, ist auf Basis einer Statistik ermittelt worden und stellt somit eine Zahl dar, die zur Orientierung genutzt werden kann.

Grundsätzlich wird der Regelbedarf in verschiedenen Fällen angewendet – zum Beispiel bei der Berechnung der so genannten Playboygrenze, bzw. des Unterhaltsstopps.

Das bedeutet, dass genau definiert werden kann, welcher Bedarf maximal gemäß Statistik möglich ist. Darüber hinaus kann der Regelbedarf generell eingesetzt werden, wenn es darum geht, dass der Unterhalt für Kinder ermittelt wird, die bereits über ein eigenes Einkommen verfügen.

 

In der Praxis wird der Unterhalt, den ein ehemaliger Partner, bzw. ein Elternteil zahlen muss deutlich reduziert, wenn man entsprechend über ein eigenes Einkommen verfügt. Die Bedarfssätze für die Regelung werden jedes Jahr mit Hilfe des Verbraucherpreisindexes definiert. Sie gelten für insgesamt 1 Jahr und richten sich auch nach dem Alter des Kindes.

Regelbedarfsätze Alimente in Österreich 2020

Quelle: alimente.wien

Grundsätzlich wird der Regelbedarf so berechnet, dass er alle 3 Geburtstage auf eine neue Stufe angehoben wird. W

er sich die Veränderung der Summen für die vergangenen Jahre anschaut wird feststellen, dass diese leicht angestiegen sind. Während ein Kind im Alter von 15 bis 19 Jahren im Jahr 2015/2016 noch einen Regelbedarf in Höhe von 443 Euro je Monat hatte, liegt der Bedarf im Jahr 2018/2019 bei 463 Euro je Monat. Im Jahr 2019/2020 liegt dieser bereits bei 471 €.

Alimente bei 50 50 – was bedeutet das?

In der Praxis ist es möglich, dass die Alimente je nach Alter des Kindes und je nach Situation unterschiedlich aufgeteilt werden. Es ist möglich, dass der Bedarf des Kindes sich ändert und auch, dass sich das Einkommen der Eltern ändern kann.

Unter Umständen kann es dazu kommen, dass die Alimente im Verhältnis 50:50 aufgeteilt werden. Das bedeutet, dass beide Elternteile gleich viel für das Kind an Aufwendungen aufzubringen haben. In der Praxis kann dies z.B. bei einem entsprechenden Einkommen der Eltern der Fall sein. Auch die zeitlichen Betreuungsleistungen der Eltern können im Verhältnis 50:50 aufgeteilt werden.

Alimente reduzieren Österreich – wie zahle ich weniger Alimente?

Die Alimente spielen in Österreich und auch in anderen Ländern in Europa eine tragende Rolle. Viele Menschen fragen sich, wie sie die Alimente und die daraus resultierende finanzielle Belastung deutlich reduzieren können.

Es gibt verschiedene Szenarien, die dazu führen können, dass die Höhe der Alimente nach unten korrigiert wird. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn jemand Familienbeihilfe erhält. Dies kann dazu führen, dass die Höhe der Alimente reduziert wird.

Darüber hinaus ist es auch möglich, dass die Höhe der Alimente verändert wird, wenn sich die Einkommensverhältnisse ändern. Auch wenn das Kind zum Beispiel nicht mehr zum Kindergarten geht, sondern in die Schule kommt, ist es möglich, dass sich etwas an den Kosten und an deren Aufteilung ändert.

 

  • Einkommensverhältnisse ändern sich
  • Kind beginnt Ausbildung und verdient eigenes Geld
  • Kosten ändern sich (z.B. nach dem Kindergarten in der Schule)

 

In der Praxis kann es auch dazu kommen, dass das Kind eine Ausbildung beginnt und während der Lehre eigenes Geld verdient. Wenn dies der Fall ist, führt das ebenfalls dazu, dass entsprechend weniger an Unterhalt in Form von Alimenten gezahlt werden muss. Das liegt daran, dass das Kind nun eigenes Geld verdient, welches darauf angerechnet wird. Wenn jedoch nach der Lehre kein Job gefunden wird ist es möglich, dass sich die Höhe der Alimente wieder erhöht.

Müssen beide Eltern Unterhalt zahlen?

Grundsätzlich gibt es genaue Regelungen und Gesetze, die definieren, wer an den wen Unterhalt zu leisten hat. In der Praxis lebt das Kind nicht mehr mit beiden Elternteilen in einem gemeinsamen Haushalt, sondern entweder bei dem Vater oder bei der Mutter. Das bedeutet, dass der Teil der Eltern, bei dem das Kind nicht lebt, dem anderen Teil den Unterhalt zahlen muss.

In der Praxis leben die Kinder häufig bei ihrer Mutter. Das bedeutet konkret, dass der Vater entsprechend Unterhalt in Form von Alimenten an die Mutter zahlen muss. Der konkrete Unterhalt richtet sich danach, wie hoch das Einkommen des Vaters ist und natürlich auch danach, wie alt das Kind ist. Mit steigendem Alter des Kindes, wird der Unterhalt prozentual nach oben angepasst. Zwischen 16 und 22% des Netto Gehaltes auf monatlicher Basis müssen an Unterhalt gezahlt werden.

Der Unterhalt in monetärer Form ist jedoch nur ein Teil der Verpflichtungen, die die Eltern eingehen. In der Praxis bedeutet dies, dass beide Elternteile für das Kind weiterhin zuständig sind, auch wenn das Kind bei einem Elternteil lebt.

Schulische Probleme, Erziehung und viele andere Themen sind Aufgaben, die gemeinsam bewältigt werden müssen.

Unterhalt Ehefrau Österreich – wer zahlt wem Unterhalt?

Nach der Scheidung ist es möglich, dass man der ehemaligen Ehefrau einen Unterhalt zahlen muss. Unabhängig davon, ob Kinder in der gemeinsamen Ehe entstanden sind, oder nicht.

Dabei kann man sich in Österreich über die Seite https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/10/Seite.100400.html über die Unterhaltsansprüche nach der Scheidung informieren.

Konkret ist es möglich, dass Paare, die geschieden wurden, vertraglich frei vereinbaren können, ob der Ehegatte Unterhalt leisten muss und in welcher Höhe dieser gezahlt wird. Sollte es nicht dazu kommen, dass das ehemalige Paar sich einig wird, bedeutet dies in der Regel, dass eine gesetzliche Entscheidung getroffen werden muss. Das bedeutet, dass unterschiedliche Regelungen zur Anwendung kommen.

Es gibt Regelungen zur Scheidung mit und ohne Schuldausspruch und natürlich auch Unterhaltsansprüche, die wegen der Erziehung des Kindes oder der Kinder geltend gemacht werden können.

Zu wenig Unterhalt gezahlt, kann ich diesen nachzahlen?

Ja, es ist erforderlich, dass Unterhalt nachgezahlt wird, wenn einfach zu wenig Unterhalt gezahlt worden ist. Das bedeutet konkret, dass man Unterhalt zum Beispiel in einer Ratenvereinbarung nachzahlen kann. Es ist sogar möglich und in der Praxis vollkommen üblich, dass nicht gezahlter Unterhalt eingeklagt werden kann.

Das bedeutet konkret, dass man entsprechend vor Gericht zieht, um seine Ansprüche auf Unterhalt geltend zu machen. In der Praxis ist es jedoch deutlich einfacher und vor allem für beide Parteien günstiger und nervenschonender, wenn man sich außergerichtlich einig wird und in der Lage ist, seine Probleme bei den zu zahlenden Unterhaltsansprüchen zu klären.

Unterhalt, der nicht gezahlt wurde, kann nachgezahlt werden. Am besten und einfachsten ist es, wenn zwischen den ehemaligen Partnern eine eigene Lösung gefunden wird, damit der Unterhalt nachgezahlt werden kann. Diese Lösung kann auch eine Nachzahlung des Unterhaltes in Form von Raten darstellen

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.