Aktien kaufen 2021 – Tipps zum Aktien Kauf – Online Broker

Wer in Österreich Aktien kaufen möchte, weiß meist gar nicht, wie er sich diesem Thema nähern soll. Fakt ist, dass es in Österreich sehr viele Banken gibt, bei denen ein Depot eröffnet und geführt werden kann. In vielen Fällen ist es auch möglich, dass das Depot komplett online eröffnet und online geführt werden kann. Der Kontakt zur Bank kann dann über das Internet gehalten werden – oder eben auch per Telefon.

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Tipp: Für aktuellen Aktien Tipps 2021 können Sie sich auf den einschlägigen Finanz Portalen im Internet zum Thema Börse und Aktien informieren. Auch in ihrer Bank/bei ihrer Vermögensberatung können Sie sich umfassend zum Thema Investieren in Aktien beraten lassen.

Online Broker im Überblick

 

Das Thema Aktien kaufen ist in Österreich nicht erst seit 2016 im Fokus vieler Anleger, sondern bereits seit einigen Jahren, denn seitdem die Leitzinsen durch die EZB auf einem sehr niedrigen Niveau gehalten werden, gibt es für klassische Geldanlagen wie z.B. Sparbücher und Tagesgeldkonten so gut wie keine Zinsen mehr.

Zahlreiche Anleger versuchen deshalb durch den Kauf von Aktien entsprechende Renditen zu erzielen.

Wer Aktien kaufen möchte, sollte in Österreich jedoch auch wissen, was hier zu beachten ist, denn das Risiko ist beim Aktienkauf deutlich höher, als es z.B. bei einem Tagesgeldkonto oder Sparbuch der Fall ist.

Info: Unsere aktuelle ATX Prognose 2021 & Aktien Empfehlungen finden Sie im Ratgeber.

Wie kann ich in Österreich Aktien kaufen?

Egal ob 2016 oder 2017 – Aktien kaufen ist ein Thema, mit dem sich in Österreich in den kommenden Jahren viele Menschen beschäftigen werden. Dazu ist es lediglich erforderlich, dass ein Depot mit einem Verrechnungskonto bei einer Bank eröffnet wird. Wer Aktien kaufen möchte, kann in Österreich bei einer Bank ein Depot beantragen. Dies ist z.B. in einer Filialbank, aber auch in einer typischen Online Bank der Fall. Nachdem der entsprechende Antrag ausgefüllt und unterschrieben wurde, muss er zur Post gebracht werden, wo

das Post Ident Verfahren angewandt wird. Mit diesem ist es möglich, dass die Identität der Person geprüft wird, die das Depot in Österreich eröffnen möchte. Somit wird dafür gesorgt, dass nicht schief geht und niemand das Depot eröffnet, der es gar nicht eröffnen soll.

Zum Depot gibt es ein so genanntes Verrechnungskonto, dass in der Regel kostenfrei mit eröffnet und geführt werden kann. Dieses Verrechnungskonto muss mit Geld gedeckt sein, damit Aktien gekauft werden können.

Bei jeder Order, die zum Kauf von Aktien in Österreich durchgeführt wird, ist es erforderlich, dass der eingesetzte Betrag auf dem Verrechnungskonto zur Verfügung steht. Sollte dem nicht so sein, kann der Auftrag im System der Bank meist nicht angelegt und somit auch nicht ausgeführt werden.

Wer genügend Geld auf dem Verrechnungskonto hinterlegt hat, kann sich in Österreich nach einer passenden Aktie umsehen. Der ATX stellt dabei für viele Aktienkäufer und Trader die erste Anlaufstelle dar. Hier werden die größten und wichtigsten Unternehmen für Österreich gelistet, von denen Aktien erworben werden können. Die Abkürzung ATX steht dabei für „Austrian Traded Index“. Beispiele für Unternehmen, die hier gelistet sind, sind zum Beispiel die Erste Bank Group, das Unternehmen OMV, die Telekom Austria, das Unternehmen Vienna Insurance, oder aber auch die Fima ZUMTOBEL.

Nachdem die Wunschaktien analysiert und ausgesucht wurden, kann eine Order erteilt werden. Der Aktienkauf wird während der Handelszeit binnen weniger Sekunden durchgeführt und die Aktien werden im Anschluss sofort im Depot gelistet.

  • 1. Depot bei einer Bank eröffnen
  • 2. Geld zum Kauf von Aktien in Österreich auf dem Verrechnungskonto einzahlen
  • 3. Wunschaktie analysieren und Kauf durchführen
  • 4. Aktien werden während der Handelszeit nach dem Kauf direkt im Depot verbucht

Unter dem Strich ist der Kauf von Aktien in Österreich recht leicht und vor allem sehr schnell abgewickelt. Zu erwähnen ist, dass beim Kauf von Aktien natürlich Transaktionsgebühren anfallen, die abhängig von der Anzahl der Aktien und damit vom Volumen der Transaktion sind. In der Regel liegen die Gebühren je Kauf und je Verkauf von Aktien bei etwa 10 bis 20 Euro jeweils und sollten berücksichtigt werden, wenn der Handel genutzt wird.

Wie viel Geld wird zum Kaufen von Aktien benötigt?

Wer Aktien kaufen möchte, macht sich natürlich auch in Österreich Gedanken darüber, wie teuer diese sind und wie viel Geld man überhaupt braucht, um Aktien zu kaufen. Fakt ist, dass egal ob die Trader in Salzburg, in Graz oder in Wien wohnen – der Kauf von Aktien will überlegt sein, denn Aktien können schon für 50 Euro gekauft werden und nach oben gibt es wie immer keine Grenze.

  • Bevor überlegt wird, wie viel Geld benötigt wird, sollte gewusst werden, dass es beim Kaufen von Aktien in Österreich sowie beim Verkauf von Aktien in Österreich immer eine Transaktionsgebühr gibt, die bezahlt werden muss.
  • Diese liegt gerade bei kleineren Aktienkäufen häufig je Kauf bei 10 bis 20 Euro – beim Verkauf der Aktien fällt die gleiche Summe noch einmal an. Unter dem Strich lohnt es sich also kaum, für 50 Euro Aktien zu kaufen, da diese schon deutlich steigen müssen, damit sich der Kauf überhaupt erst von den Gebühren her lohnt.

Wer plant, Aktien zu erwerben, der sollte in der Regel mit einer Summe von etwa ab 1.000 oder ab 2.000 Euro loslegen. Das ist aber auch immer davon abhängig, wie teuer die Aktien sind. Wer eine Aktie eines Unternehmens kauft, die im Stückpreis bei z.B. 150 Euro liegt, der bekommt für 2.000 Euro deutlich weniger Aktien, als wenn eine einzelne Aktie für 10 Euro zu haben ist. Beim Kauf von Aktien ist es in jedem Fall immer ratsam, dass mit einer gewissen Summe in den Kauf gegangen wird, jedoch auch darauf geachtet wird, ob das Geld für etwas anderes (z.B. Hauskredit oder Autofinanzierung) gebraucht wird, denn wenn dies der Fall ist, lohnt sich der Kauf von Aktien natürlich eher nicht.

  • Beim Kauf sind die Transaktionsgebühren (ab ca. 10 Euro je Kauf und Verkauf) zu beachten
  • Aktien kaufen wird ab z.B. 1.000 oder 2.000 Euro je Aktie interessant
  • Das Geld sollte nicht anderweitig gebraucht werden

Wer Aktien kauft, sollte sich vorher auch eine Strategie überlegen, wann er Aktien kauft und wie er sein Depot aufbaut. Es gibt zahlreiche verschiedene Aktien und somit auch sehr viele verschiedene Strategien, wie diese gekauft und verkauft werden können.

Welche Strategie kann beim Kauf von Aktien in Österreich verfolgt werden?

Wer Aktien in Österreich kaufen möchte, sollte sich in jedem Fall Gedanken darüber machen, mit welcher Strategie und mit welcher Planung er Aktien kauft. Grundsätzlich ist es wichtig, dass genau darauf geachtet wird, dass der Kauf von Aktien nicht durch Emotionen gesteuert wird, da es sonst schwer sein kann, zum richtigen Zeitpunkt eine Aktie zu kaufen, oder eben eine Aktie zu verkaufen.
Sehr viele Aktionäre haben schon schlechte Erfahrungen mit dem Kauf oder mit dem Verkaufen von Aktien gemacht, was vor allem daran liegt, dass sie emotional gehandelt haben, oder eben zu hohe Risiken eingegangen wurden.

Es gibt jedoch keine ideale Strategie, die einen großen Gewinn durch Aktien verspricht, denn wenn es einfach wäre, mit dem Kauf von Aktien reich zu werden würden dies ja bekanntlich alle machen.

Strategiebeispiel 1: Dividendentitel auf lange Sicht kaufen

Dividendentitel sind bei sehr vielen Anlegern beliebt, was daran liegt, dass sie auf viele Jahre hinweg eine attraktive Rendite durch eine hohe Dividende versprechen. Je nach Kaufpreis der Aktie ist es möglich, dass die Dividende bei 5% und mehr im Jahr liegt, wenn das Unternehmen zuverlässig zahlt.

Fakt ist jedoch auch, dass die Dividende bei einer Aktie variabel ist und es für das Unternehmen keine Pflicht gibt, den Aktionären eine Gewinnbeteiligung in Form einer Dividende zu bezahlen.

In der Regel werden Dividenden einmal im Jahr ausgezahlt – zumindest bei den meisten Unternehmen in Deutschland sowie in Österreich. In den USA sowie in Großbritannien gibt es einige Unternehmen, die ihren Aktionären die Dividende einmal im Quartal auszahlen, was unter dem Strich dazu führt, dass mehrere Zahlungen im Jahr eingehen und auch von einer Dividende profitiert werden kann, wenn die Aktie selbst gar nicht ein gesamtes Jahr gehalten wird.

Viele Aktien wie z.B. Shell oder die Deutsche Telekom, die Münchener Rück Versicherung oder die Drillisch AG zahlen konstant seit vielen Jahren eine attraktive Dividende. Wer Aktien einer solchen Firma zu einem günstigen Kurs gekauft hat, kann über mehrere Jahre von attraktiven Renditen profitieren und diese immer wieder nutzen, um z.B. neue Aktien zu kaufen, oder um einfach sich an der Rendite zu erfreuen.

  • Aktie mit hoher Dividendenrendite kaufen
  • Unternehmen vorher analysieren und darauf achten, wie sich die Dividende entwickelt
  • Zukunftsprognosen für das Unternehmen stellen

Auch bei Dividendentiteln muss darauf geachtet werden, dass es teilweise Sinn machen kann, diese zu verkaufen. Wenn ein Titel, der 5% Dividende im Jahr zahlt deutlich im Wert steigt, kann dies schnell bedeuten, dass durch den Verkauf der Aktie z.B. eine Rendite von 50% oder mehr erzielt werden kann. Die Alternative zum Verkauf wäre dann, die Aktie 10 Jahre zu halten, um durch Dividenden die gleiche Rendite zu erzielen, was natürlich auch mit einem gewissen Risiko behaftet ist.

Strategiebeispiel 2: Aktien kaufen, wenn der Kurs im Keller ist

Jeder Aktionär in Österreich träumt davon, dass der Aktien natürlich dann kauft, wenn diese gerade im Keller sind und der Kurs deutlich niedriger ist, als es in den vergangenen Jahren der Fall gewesen war. Fakt ist, dass es äußerst schwierig ist, eine Aktie günstig zu bekommen, wenn diese sonst teuer zu haben ist. Oft spielen internationale Krisen eine Rolle, wenn Aktien sehr günstig gekauft werden können. Jüngstes Beispiel im Jahr 2016 war die Brexit Bekanntgabe, die teilweise zu einem Kursverlust von 10% an einem Tag geführt hat. Wenige Tage später war jedoch auch dieser Verlust wieder wett gemacht, so dass die Chance zum Einstieg recht klein gewesen war.

Ebenfalls zu erwähnen ist, dass es die Möglichkeit gibt, dass Aktien gekauft werden, wenn das Unternehmen gerade in der Krise steckt. Dies kann dazu führen, dass einzelne Aktien besonders günstig gekauft werden können, kann aber auch schnell dazu führen, dass das Risiko besonders groß ist. Niemand weiß bei einer Aktie, wie tief diese noch fallen wird und niemand weiß, wie sich eine Krise in einem Unternehmen entwickelt. Es ist bei Aktien immer möglich, dass das Unternehmen komplett in die Pleite geht und der Aktionär für seine Aktie nichts mehr bekommt und der komplette Wert der Aktie vernichtet wird.

  • Krisen sorgen für niedrige Kaufkurse
  • Unternehmen können in die Insolvenz geraten
  • Aktien können jahrelang im Minus liegen, bevor es der Firma besser geht

Wer also Aktien von großen Unternehmen kaufen möchte, die gerade eine Krise haben, sollte dies immer genau unter die Lupe nehmen und auch darauf achten, welche Chancen es darauf gibt, dass die Aktie wieder stiegt. In vielen Fällen dauern Unternehmenskrisen einige Jahre an, so dass günstige Aktien zwar zum Zeitpunkt der Krise gekauft werden können, es aber häufig etwa 3 bis 5 Jahre dauert, bis sich die Aktie wieder erholt hat und der Kurs deutlich höher liegt.

Welche Aktien im ATX sind für Anleger interessant?

Es gibt im ATX in Österreich einige Unternehmen, die aus Sicht der Anleger interessant sein können. Ein Beispiel für ein besonderes Unternehmen ist z.B. der Konzern OMV. Der OMV Konzern zählt zu den Aktien, die im Jahr 2016 günstig gekauft werden können, was dadurch begründet werden könnte, dass der Konzern viel mit Öl zu tun hat und dieses gerade günstig gekauft werden kann.

Die OMV Aktie steht aktuell bei 25 Euro und könnte auf lange Sicht bei einer guten Entwicklung des Unternehmens deutlich ansteigen. Kurswerte von 30 Euro und mehr sind bei OMV in jedem Fall machbar und könnten in den nächsten Jahren erreicht werden. Dies ist vor allem dann wahrscheinlich, wenn der Ölpreis wieder steigt und sich das Unternehmen soweit entwickelt, dass es mehr Umsatz mit höheren Ölpreisen erzielen kann.

Eine andere Aktie, die derzeit sehr gefragt ist, ist die Aktie der österreichischen Post, welche in jedem Fall aktuell mit 30 Euro günstiger ist, als es in den vergangenen Monaten der Fall gewesen ist. Fakt ist, dass z.B. auch auf so genannte Directors Dealings zu achten ist.

Wenn die Geschäftsführung Aktien vom eigenen Unternehmen kauft, führt dies häufig zu Kursphantasien oder dazu, dass die Aktien verstärkt in den Fokus der Aktionäre geraten. Zu erwähnen ist dabei natürlich auch, dass die Aktien in jedem Fall von den Geschäftsführern nur zu bestimmten Zeitpunkten gekauft werden dürfen. Teilweise gibt es auch Regelungen, dass z.B. eine gewisse Menge an Aktien vom eigenen Unternehmen gekauft werden, oder vom Unternehmen als Form der Bezahlung zur Verfügung gestellt werden.

Welche Risiken entstehen beim Kauf von Aktien in Österreich?

Wer Aktien kaufen möchte, der muss nicht nur in Österreich, sondern auch in allen anderen Ländern der Welt wissen, dass der Kauf von Aktien mit einem großen Risiko verbunden ist. Es ist jederzeit möglich, dass die Werte von Aktien steigen, aber auch genauso gut fallen können.

Im Vergleich zu Tagesgeldkonten gibt es bei Aktien keine Garantie, bzw. Absicherung. Wer Aktien von einem Unternehmen hält, dass gerade in die Insolvenz gerät, der kann die gesamte Summe, die in Aktien dieses Unternehmens gesteckt wurde, mehr oder weniger abschreiben, denn wenn die Firma nichts mehr wert ist, gibt es auch für die Aktien des Unternehmen nichts mehr an der Börse.

Grundsätzlich sollte jeder, der ein Depot eröffnet und Aktien kaufen oder Aktien verkaufen möchte, sich vorher des Risikos bewusst sein, dass Aktien keine stabile Wertanlage sein müssen. Mit Aktien kann jede Menge Geld verdient werden – aber auch in den Sand gesetzt werden.

Basics zum Thema Aktien kaufen und Verkaufen – was Trader wissen sollten

Wer Aktien kaufen möchte, sollte die Unternehmen erst einmal unter die Lupe nehmen, bevor er blind kauft. Nachfolgend haben wir einige Fragen aufgelistet, die dabei helfen können, Aktien und Unternehmen unter die Lupe zu nehmen und sich zu fragen, ob und wann der Kauf Sinn macht.

  • Wie geht es dem Unternehmen aktuell?
  • Wie sehen die Prognosen für das Unternehmen aus?
  • Welche Risiken und Chancen gibt es im Geschäftsumfeld des Unternehmens?
  • Wie hat sich der Kurs in den vergangenen Jahren/Monaten entwickelt?
  • Wie hoch ist die aktuelle Dividende?
  • Wann lohnt es sich, eine erste Position aufzubauen?

Diese Fragen sind nur typische Beispiele, die helfen können, eineAktie zu analysieren und genau unter die Lupe zu nehmen.

Wie kann ich Aktien aus Deutschland kaufen?

Grundsätzlich ist es auch mit einem Depot aus Österreich möglich, dass Aktien aus Deutschland sowie aus vielen anderen Ländern der Welt gekauft werden können. Wichtig ist, dass die so genannte WKN bekannt ist – eine individuelle Nummer, mit der eine Aktie sehr genau identifiziert werden kann.

In Deutschland wird derzeit sehr viel über die Immobilienwerte diskutiert. Gerade die Aktie von Volkswagen ist derzeit mit rund 100 bis 120 Euro deutlich günstiger zu haben, als es in den vergangenen Jahren der Fall gewesen war. Fakt ist leider auch, dass der Abgasskandel bei Volkswagen einige Wunden hinterlassen hat es schwierig ist, eine positive Prognose für die Entwicklung der VW Aktie zu stellen.

Unter dem Strich betrachtet ist auch die Daimler Aktie sehr interessant. Aktuell notiert das Papier unter 60 Euro und damit deutlich niedriger, als noch vor wenigen Monaten. Eine hohe Rendite durch die Dividende und Kurspotential lassen hier schnell die Phantasien der Anleger steigen – ein Versprechen auf steigende Renditen und einen höheren Kurswert kann leider nicht gegeben werden, denn auch das Risiko spielt hier eine wichtige Rolle.

Welche Unternehmen in Österreich zahlen eine attraktive Dividende?

Wer die Aktien in Österreich etwas genauer unter die Lupe nimmt, wird schnell feststellen, dass mit Aktien Dividendenrenditen von 3% und mehr ohne viel Aufwand erzielt werden kann. In der Regel werden die Dividenden gerade im Zeitraum von April bis Ende Mai gezahlt. Dieser Zeitraum wird an der Börse auch immer häufiger als so genannte „Dividendensaison“ bezahlt und wird auch 2019 wieder in diesem Zeitraum erwartet.

Bei der UNIQA Insurance Group AG sowie bei der Österreichische Post AG und der RHI AG sowie der OMV Aktiengesellschaft konnten die Aktionäre für das Geschäftsjahr 2015 im Jahr 2016 mit einer attraktiven Zahlung an Dividenden rechnen.

Aktien sind alternativlos – ein typischer Satz?!

Wer Aktien kaufen möchte, der wird meist hören, dass diese derzeit sowieso alternativlos sind. Das kommt immer darauf an, welches Risiko jemand eingehen möchte und welche Rendite er durch den Kauf von Aktien in Österreich erzielen möchte. Wer möchte, kann sein Portfolio aufteilen, denn sein gesamtes Vermögen in Aktien zu investieren kann wirklich sehr risikohaft sein und ist nicht unbedingt zu empfehlen.

Sehr viele Aktionäre splitten ihre Gelder und investieren einen Teil z.B. in Aktien, einen anderen Teil in Festgelder und eine flexible Summe in Tagesgelder, um mit diesem Mix unter dem Strich glücklich zu sein.

  • Aktien sind nicht alternativlos, bieten jedoch hohe Renditechancen
  • Der Mix macht es: Aktien alleine bieten ein großes Risiko
  • Zusätzlich sollten Tagesgelder und Festgeldkonten geführt werden
  • Auf die Einlagensicherung ist in jedem Fall zu achten

Wer Aktien kauft, macht sich häufig Gedanken darüber, was passiert, wenn die Bank, bei der das Depot geführt wird, finanzielle Probleme hat, dabei können diese Sorgen eigentlich kaum begründet werden.

Zu wissen ist, dass die Aktien nicht der Bank gehören und somit auch nicht mit in die Insolvenz oder Pleite einer Bank gezogen werden. Wer Aktien kauft, der bittet die Bank quasi nur, diese Aktien für ihn zu verwahren. Grundsätzlich ist der Käufer der Aktien der Eigentümer und kann diese bei der Bank seiner Wahl aufbewahren.

Ein wichtiger Tipp: Man muss sich auch von Aktien trennen können

Um mit Aktien Geld zu verdienen ist es erforderlich, dass diese auch verkauft werden. Zwar können Renditen auch durch Dividenden erzielt werden, jedoch ist es sehr schwierig, entsprechende Renditen besonders hoch zu halten, wenn die Aktien nicht mal verkauft werden. Gewinne müssen in jedem Fall realisiert werden, auch wenn es noch so schön ist, dass eigene Depot deutlich im Plus zu sehen. Wer mit Aktien Geld verdienen möchte und dieses Geld auch wirklich haben will, der sollte die entsprechenden Aktien auch in jedem Fall verkaufen und sich nicht in sie verlieben.

Es wird immer wieder Chancen geben, eine Aktie neu zu kaufen. Fakt ist, dass ein Unternehmen seine Ziele ändern kann und auch die Prognosen sich ändern können. Wer Aktien kaufen möchte, muss auch lernen, diese zu verkaufen – auch dann, wenn es im Depot gerade sehr grün ist.

Viele Aktionäre vergessen dies und ärgern sich nachher, dass sie ihre Aktie nicht verkauft haben, obwohl diese deutlich im Plus lag. Abgezockte Trader kaufen ihre Aktien dann, wenn die Kurse im Keller sind und verkaufen sie, wenn ein gewisser Gewinn realisiert werden kann – eiskalt und komplett ohne Emotionen.

David Reisner

David Reisner

Ich bin 1987 in Graz geboren und ebenfalls in Graz wohnhaft. Seit 2003 beschäftige ich mich mit der Gestaltung von Finanz-Informationsseiten und setze mich tagtäglich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Neben Fokus auf Finanzen interessieren mich auch Nachrichten aus den verschiedensten Bereichen wie Kryptowährungen und Aktienkurse sowie die Entwicklung der Wirtschaft in Österreich. Als Betreiber von finanzer.at liegt mein Fokus darauf, Informationen für LeserInnen aufzubereiten und mit aktuellen Vergleichen dabei zu helfen, die besten Produkte und Lösungen zu finden.